Kleine Analogelei im Kloster Maulbronn


Endlich hatte ich wieder mal Zeit und Muße, um richtig analog zu fotografieren. Wir besuchten im Zuge unseres Kultursommers zuhause das Kloster Maulbronn. Dieses Kloster gilt als die größte erhaltene Klosteranlage aus der Zeit der Romanik bzw. Gotik nördlich der Alpen. Mit dabei war diesmal die gute alte XD 5, die ich mir Anfang der 70er-Jahre als High-Tech-Gerät kaufte.

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Diese  Bilder rauschen nicht – sie haben noch echtes Korn: KB analog mit Minolta XD 5 + MD 3,5/35-70mm auf Kodak 400 Tri-X entwickelt in AM74. Ich war überrascht, wie feinkörnig der Film letztlich herauskam.

Romanik im Schwarzwald


Impressionen einer Spurensuche.

Wie schon häufig, waren Antje und ich wieder mal auf einer kulturell inspirierten Tour unterwegs. Diesmal war ausgehend von Hirsau – dem ältesten und zur damaligen Zeit größten Kloster im deutschsprachigen Gebiet – der mittlere Schwarzwald unser Ziel. Wir suchten nach Spuren alter Benediktiner- und Zisterzienserklöster, die sich kunstgeschichtlich unter romanischer Kunst zusammenfassen lassen. Nachdem Hirsau aber in der Reformation und den nachfolgenden Jahren nahezu völlig zerstört wurde,

Ruine des Jagdschlosses im Bereich des Klosters Hirschau; 1692 zerstört

 wurden wir im Kloster Alpirsbach – heute vielen durch das Alpirsbacher Klosterbräu bekannt – fündig.

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Wie schon manchmal war die kleine LX3 meine fotografische Begleiterin. Die durch den kleinen Sensor bedingte große Schärfentiefe der Bilder versuche ich gestalterisch durch eine Nachbearbeitung in PS  nachzubessern (Puristen mögen die Nase rümpfen, mir kommt es mehr auf das Ergebnis an).

Eine kleine Auswahl der Eindrücke dort gibt die Diaschau wieder.