Was kostet ein Film?

Entscheidend für die Kosten ist die Art des Films. Hier einige Beispiele:

  • StandDer Videobericht z. B. von einer Messe ist preisgünstig zu drehen: Am Stand ein Interview aufnehmen, dazu ein paar Schnittbilder vom Stand drehen. Geschnitten ist das Material in der Regel auch ziemlich schnell.

 

  • Eine Dokumentation im Reportagestil ist meine Spezialität. Kennzeichen dafür ist, dass ein Vorgang, ein besonderes Ereignis erzählt wird. Je nach Thema kann die AutolackProduktion sehr schnell gehen oder sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Eines meiner letzten Projekte über die Restauration eines Autos zieht sich schon über mehr als ein halbes Jahr hin und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Dabei war ich natürlich nicht ständig vor Ort, sondern habe immer wieder wichtige Etappen aufgenommen. Entsprechend ist so ein Projekt natürlich nicht ganz billig zu machen.

 

  • Ein Image-Filmedeka-4 kann fast nichts kosten oder sich zum Eurograb entwickeln. Ein Problem des Image-Films ist, dass es oft ist unklar ist, was der Film überhaupt bewirken soll, welche Zielgruppe er erreichen soll. Deshalb ist es so wichtig, dass Kunde und Produzent sich schon vor der Produktion über diese Fragen im Klaren sind. Zu diesem Zweck habe ich einen Fragebogen entwickelt, der helfen kann, diese Grundideen im Vorfeld zu durchdenken, damit dann der Film auch zielgruppengerecht produziert werden kann.

 

Production Value

Der Production Value steht meist für die Gesamtqualität eines filmischen Werks. Wenn über einen Film gesagt wird, er besitze einen hohen Value, deutet diese Aussage in der Regel auf hohe Qualität hin. Der Begriff bezeichnet die Qualität des Films oder Videos. Diese Blickweise bedeutet auch: hohes Budget = hoher Production Value. Verglichen wird der Wert eines Films mit dem anderer Filme. Diese Art der Definition dominiert in europäischen Ländern. Was macht die Qualität eines Films aus?

Hohe Qualität erkennen Sie zum Beispiel an:

  • der Bildgestaltung
  • dem Schnitt
  • einer aufwändiger Farbnachbearbeitung (Color Grading)
  • der Lichtsetzung im Film
  • der optischen Qualität der Kamera

Ein hohes Budget muss aber nicht zwingend zu einem hohen Production Value führen – das Geld und die Produktionsmittel müssen auch sinnvoll eingesetzt werden.

Sinnvoller ist es deshalb, den Begriff zur Bewertung des Einsatzes der Ressourcen für eine Filmproduktion einzusetzen. Gleiches muss gleich, Ungleiches ungleich behandelt werden. Nicht der Unterschied zu anderen Filmen zählt, sondern der Einsatz der Mittel innerhalb des eigenen Filmes ist der entscheidende Faktor.

Production Values sind so gesehen die Stellschrauben, mit denen das angestrebte Qualitätsziel einer Bewegtbild-Kommunikationsmaßnahme mit optimalem Einsatz der Mittel erreicht werden kann

 

Welche Faktoren spielen mit bei den Kosten eines Films?

Im Folgenden habe ich Ihnen einmal wesentliche Kostenfaktoren der Videoproduktion im Überblick zusammengestellt:

Pre-Produktion

    • Briefing
    • Exposé
    • Skript
    • Abstimmung

Produktion

    • Evtl. Gerätemiete
    • Drehgenehmigungen
    • Honorare für Kamera, Ton, Redaktion/Regie
    • Honorare für Drohnenpiloten
    • Catering
    • Fahrtkosten

Post Produktion

    • Kopieren und Datensicherung
    • Schnitt
    • Farbkorrektur
    • Tonkorrektur
    • Color Grading
    • Animationen
    • Backup und Lagerung des Materials
    • Transkription und Untertitel
    • Musik

Distribution

    • Ausspielen der Videos auf das gewünschte Medium.

Nicht bei jeder Produktion kommen all diese Faktoren zu Geltung. Wichtig ist aber, schon in der Planungsphase an diese Kostenfaktoren bei der Umsetzung zu denken.

 

Die Kosten für ein Video ergeben sich auch aus dem Skript

Entscheidend für die Kosten eines Films sind oft die geplanten Abläufe des Drehs. Soll in einem Imagefilm beispielsweise ein Produktionsablauf des Kunden gezeigt werden, können sich Autor und Produzent überlegen, ob nicht ein Teil des Prozesses mit einer Erklärung zusammengefasst wird. Anstatt sich dem Ablauf entlang vorzuarbeiten ohne wirklich bildstark überzeugen zu können, steht so die Möglichkeit offen, einen wirklich überzeugenden Moment der Fertigung zu verfilmen.

 

Typischer Ablauf und Preisbeispiel eines Firmenvideos

1 SIE HABEN EINE IDEE

Der erste Schritt ist ein kurzes Briefing: “Was ist das Thema des Videos” – je genauer das formuliert ist, desto leichter wird alles Folgende. Dazu kann mein kleiner Fragebogen eine Hilfe sein. Wichtige Punkte dabei sind:

  • Was wollen Sie mit dem Film erreichen?
  • Wer soll ihn sehen?
  • Wie wollen Sie ihn präsentieren?
  • Wann brauchen Sie ihn?

Fragen Sie sich… Wie definiere ich die Zielgruppe? Welche Gefühle soll der Betrachter beim Betrachten haben? Welche Stimmung möchte ich transportieren? Was ist das Ziel und die Botschaft des Videos?

Checkliste für Filmaufträge   Button checkliste de

 

 2 NEHMEN SIE KONTAKT MIT MIR AUF

Lassen Sie uns Ihre Projektidee diskutieren. Wo immer Sie sind – wir können uns per eMail, Telefon oder auch persönlich treffen.

 3 MEIN ANGEBOT

Nachdem wir Ihre Ideen besprochen haben, sende ich Ihnen ein Angebot mit der Produktionsidee, Budgetvorschlag. Für so einen Vorgang kann man schon mal einen halben bis einen Tag ansetzen. Wenn Sie damit glücklich sind und das Projekt fortsetzen wollen, können wir anfangen, Ihre Ideen umzusetzen. Aus dem Briefing entsteht ein Exposé und/oder ein Skript.

4 PRE PRODUKTION

Logistik, Logistik, Logistik. Wir stimmen das Wer, Was, Wo und Wann der Drehtermine ab und wir schauen nach Musik (Gemafrei,  Royalty free oder ein eigener Soundtrack) für Ihr Video.

5 PRODUKTION

Dann kommt der Dreh selbst. Der Spaßteil – filmen, kreativ sein und ihre Filmidee zum Leben erwecken. Ich drehe selbst; bringe keine aufwendige Mannschaft mit. Nur der Kameramann und die  Ausrüstung. Später entstehen in der Regel erst die Aufsager oder Interviews und anschließend die Schnittbilder für den Film. Für ein kleines Video sollten ein bis zwei Drehtage reichen. Das hängt vom Thema und dem Umfang des Videos ab.

 6 POST PRODUKTION

Nun kommen – im oben skizzierten Beispiel – noch zwei, drei Tage Schnitt dazu. Ich produziere eine Rohfassung, die wir gemeinsam anschauen und diskutieren, damit der fertige Film genau Ihren Anforderungen entspricht. Sie können die Rohfassung online allein oder mit mir zusammen anschauen. Aufgrund Ihrer Vorschläge, werden wir Veränderungen vornehmen. Wenn Sie mit Ihrem Film zufrieden sind, mache ich den Feinschnitt für ihr abschließendes OK.

 7 LIEFERUNG

Wir sind beide zufrieden. Sie nehmen die Zahlung vor und wir liefern den Film.

 

Meine Kalkulation

Als Faustregel kalkuliere ich in der Regel je nach Komplexität der Aufnahmesituation mit dem Faktor 4-5 im Verhältnis von Drehzeit zu Pre- und Postproduktion; dazu kommen noch die Reisespesen. Beispiele für solche erhöhte Schwierigkeitsstufen sind: Aufnahme mit mehreren Kameras und/oder Tonaufnahmegeräten, schwierige Lichtsituation, benötigte Geräte wie Gimbal, Steadycam, komplexe Kamerafahrten etc.. Das alles wirkt sich nicht nur auf den Dreh selbst, sondern auch auf die Postproduktion aus.

Daraus ergeben sich diese Beispielkosten für eine einfache Dokumentation:

Zeitaufwand für Dreharbeiten     6 h
Faktor 4 (Pre-, Postproduktion)   24 h        720 Euro
Fahrtzeiten                                         2 h          30 Euro
Fahrtkosten für 100km                                    30 Euro
Sonstiges                                                              –
Kameramiete                                                      –
Lizenzgebühren Musik                                    –
Gesamtkosten                                                 780 Euro

Ausgehend von diesem Beispiel ist für unter 500 bis 800 Euro ein Film von einem professionell arbeitenden Dienstleister kaum zu haben. In der Regel sollten Sie die Kosten eher höher ansetzen. Preis- und Qualitätsvergleiche lohnen sich auch hier.

 

Kostensparende Alternativen

  • Sie finden einen Neuling. Er wird Ihnen oft einen sehr günstigen Preis anbieten und vielleicht haben Sie ja Glück und finden ein Naturtalent. Haben Sie Pech – tja, dann war’s halt nix. Erfahrung hat ihren Preis, zahlt sich aber in der Regel auch aus.
  • Sie haben im Freundes- oder Bekanntenkreis jemand, der Videos dreht? Eine billigere Alternative gibt es nicht! Der Nachteil: auch hier fehlt häufig die Erfahrung. Außerdem kann es sein, dass just zu der Zeit, wenn der Dreh angesetzt war, etwas dazwischen kommt. Das kann ein Projekt enorm verzögern oder sogar zu Fall bringen.
  • Selber machen. Sie selbst oder jemand in Ihrer Firma hat sicher ein Smartphone, mit dem es möglich ist, Videos zu drehen. Gute Idee, dann mal los! Wenn Sie möchten, biete ich genau dazu ein Einführungsseminar  „Videofilm mit dem Smartphone“ an.

smartphone

Haben Sie Interesse an einer Filmproduktion oder an einem Seminar? Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf:

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