Mein Herbst mit den Böblinger Businesswochen

Im September/Oktober 2020 war ich mit Reportagen, Dokumentationen und der Aufnahme von Podcasts gut ausgelastet – eine kleine Rückschau auf einen spannenden Herbst.

Im August traf ich mich mit Volker Siegle und Sonja Kavain und dabei wurde die Idee geboren, dass ich im Rahmen der Businesswochen für die Region Böbingen eine Reihe von Filmen produzieren sollte. Und rasch wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Als erstes passte ich mein Format „Kompetenz und Leidenschaft“ in den Rahmen ein. Portraitiert wurden Firmen aus dem Großraum Böblingen, die eines gemeinsam haben: Die besondere Begeisterung und Unternehmungslust von Menschen mit Kompetenz & Leidenschaft für das, was sie tun. Jeder Film ist ein Portrait über Menschen, die etwas Besonderes leisten.  Jeder Film hat eine Länge von max. 60 Sekunden und kann so optimal in sozialen Medien wie Facebook Instagram YouTube   veröffentlicht werden.  Eingeladen wurde ich von der Zahnarztpraxis Oxidio von Dr. Reinhard Winkelmann, vom Künstler Andreas Furtwängler, von Anita und Bernd Schittenhelm, dem Bodystreet-Sportstudio Roy Epple und der Firma Orca Restoration von Alfred Kist.

Bald kam noch ein weiteres Format dazu – Interviews mit Menschen, die auf unterschiedliche Art mit den Böblinger Businesswochen verbunden sind. Herausragend dabei war die Produktion der Dokumentation über das „Goldene Herz“ des Ehepaars Anita und Bernd Schittenhelm. Erzählt wird dabei, wie in der ältesten Schmiede des Landes nach traditioneller Art ein künstlerisch gestaltetes Herz geschmiedet wurde, das dann im Rahmen einer Charity-Aktion zu Gunsten behinderter Menschen versteigert wurde.

Interviews mit anderen Menschen aus der Region schlossen sich an. Als Teammitglied dokumentierte ich mit Volker Siegle und Sonja Kavain ein Gespräch mit Frank Bahnmüller, dem CEO einer Beratungsfirma, die sich das Anliegen nachhaltiger Produktion auf ihre Fahnen geschrieben hat. Ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz über aktuelle Themen schloss sich an. Höhepunkt dieser Reihe sind ganz sicher das Kamingespräch mit Sven Hannawald und das Interview in den bayerischen Alpen mit Gela Allmann. Beides Spitzensportler, die wörtlich oder im übertragenen Sinn einen Absturz erfolgreich bewältigt haben und in mitreißender Weise davon berichten.

Anlässlich des „Tags des Handwerks“ fertigte ich im Oktober über die Firmen Niethammer Holzbau und Schittenhelm Metallhandwerk noch zwei Firmenportraits im Auftrag der Kreishandwerkerschaft Böblingen und das Kurzportrait von Dieter Keller, Friseur und Unternehmensberater, an.

Dazu kam noch die Aufnahme von Audioaufnahmen und der Produktion der Clips einiger Podcasts, die Sonja Kavain mit Personen aus dem Bereich des Wirtschaftslebens im Raum Böblingen führte.

Zurückblickend waren diese beiden Monate eine Zeit, die geprägt war, von Begegnungen mit ungeheuer interessanten Menschen und der Zusammenarbeit mit Volker Siegle und Sonja Kavain und ihrer phantastischen Professionalität und Kollegialität. Aber auch Herausforderungen im Bereich des Filmemachens kamen fast täglich auf mich zu. Oft stand ich vor Situationen, die ich noch nie vorher zu bewältigen hatte und die Kreativität und Spontaneität erforderten. Ich lernte beispielsweise, ein Interview mit drei oder vier Kameras und Audiotechnik im Dreh und Schnitt zu bewältigen. Dass bei einem Dreh bei Temperaturen von über 30 Grad eine Kamera sich plötzlich im Überhitzungskollaps ausschaltete, führte zur Anschaffung von weiterem Equipment, um solchen Stress vorzubeugen. Neue Funkmikrofone und ein professioneller Fieldrekorder erleichterten die Produktion des guten Tons, der mindestens 50% der Qualität eines Films ausmacht. Ganz besonders spannend war die Produktion des Interviews mit Gela Allmann hoch in den Bayerischen Alpen im Freien und zum Teil im Gehen und die Erstellung der filmischen Einführung in ihre Geschichte. Mit eigenen Filmaufnahmen aus Island und einer Film- und Toncollage versuchte ich den Absturz der Protagonistin über 800 Höhenmeter visuell darzustellen.

Zusammenfassend blicke ich auf zwei Monate zurück, die mir wertvolle menschliche Begegnungen und interessante Einblicke in unterschiedlichste Lebenswelten ermöglicht hat. Abschließend möchte ich mich bei allen Beteiligten an den Produktionen herzlich bedanken für das Vertrauen und die stets außerordentlich kooperative Zusammenarbeit bei allen Produktionen.

Von links oben im Uhrzeigersinn: Petra Niethammer, Frank Bahnmüller, Gela Allmann, Dr. Reinhard Winkelmann, Sven Hannawald, Simone Hauswald, Dieter Keller, Anita Schittenhelm, Bernd Schittenhelm, Maurice Schmidt, Andreas Furtwängler, Marc Biadacz.

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