Farbexplosion – Erfahrung mit meinem neuen Focal Reducer

Schon lange liebäugelte ich mit einem Metabones  Speedbooster um meine alten Minolta Linsen ohne Verlängerungsfaktor an meiner Sony NEX 7 benutzen zu können. Durch Zufall stieß ich kürzlich auf  den Focal Reducer Speed Booster von Roxio, hergestellt von der Roxsen Digital Company. Zuerst war ich skeptisch, andererseits neugierig, da der Konverter ja nur einen Bruchteil des Adapters von Metabone kostet. Bei Amazon kostete er gerade mal 58,58 Euro. Dabei ist der Roxio nicht nur ein gewöhnlicher „Tube“ –Adapter, sondern er hat tatsächlich ein Stück Glas im Inneren.

Zweifellos ist der chinesische Speed Booster billig, aber ist er auch von akzeptabler Qualität? Lassen Sie mich zunächst kurz erklären, wie diese Adapter funktionieren.

Der Adapter wird zwischen den alten SLR-Objektiven und der NEX 7 montiert. Dadurch wird das Objektiv um den Faktor 0,71x breiter, ähnlich wie ein „umgekehrter“ Telekonverter. Wie die Wirkung einer Lupe bündelt es auch das Licht. Dies gibt eine Fülle zusätzlichen Lichts. Eine f / 1.4-Linse sammelt so das Licht einer f / 0,9-Linse.

Wenn Sie also ein Minolta-Vollformatobjektiv auf der APS-C-Kamera montieren, hat es den gleichen Bildwinkel und dieselbe Tiefenschärfe wie eine Vollbildkamera. Ein 50mm verhält sich nicht mehr wie ein 75mm, sondern wie ein 50er. Eine 35er wie eine 35 etc..

Bauqualität

Der Aufbau des Adapters ist großartig. Es ist aus massivem Metall und das Linsenelement verleiht ihm ein schönes, kräftiges Gefühl. Die Passform sowohl auf der Sony-Seite wie auch auf der Minolta MD-Mount-Seite ist sehr gut.

Bildqualität

Hier wird es interessant. Hier hatte ich den größten Teil meiner Skepsis! Ich hatte online gelesen, dass der Speed Booster extrem weiche Ecken zeigte und dass er überhaupt nicht scharf war. Ich sage das gleich: Wenn es weiche Ecken gibt, ist dies bei meiner Art der Fotografie ziemlich irrelevant! Die Aufnahmen, die mit einem fokussierten Schärfezentrum und einem zu Brei verschwommenen Hintergrund verarbeitet werden, machen es nahezu unmöglich, weiche Ecken zu erkennen. Wenn Sie Landschaft, Studio und bildende Kunst fotografieren, ist dieser Konverter wahrscheinlich nicht für Sie geeignet.

Die Schärfe, die ich bei meinen Bildern finde ist für mich akzeptabel. Die Weichheit, die ich in ihnen bekomme, ist die nahezu die Gleiche, die ich bei normalen Adaptern bekomme, und sie ist Teil der Aufnahme von altem klassischem Minolta Rokkor-Glas bei weit geöffneten Öffnungen.

Die unten gezeigten 3 Bilder wurden aus der Hand aufgenommen. Ich habe mein 3.5/35-70mm und mein 2.8/135 mm mit Offenblende verwendet. Ich finde, das Ergebnis sieht gut aus – oder?

Römische Skizzen

Rom – zum zweiten Mal versuchen Antje und ich uns dieser Stadt anzunähern. 2012 bei unserem ersten Besuch versanken wir oft in herbstlichen sintflutartigen Regengüssen und verbrachten gefühlt Stunden über Stunden in überfüllten Bussen und in der Metro, weil unser Hotel ziemlich weit außerhalb lag. Nun also ein zweiter Anlauf im Frühherbst.

Für uns gestaltet sich die Annäherung an Rom als gar nicht so ganz einfach, denn wir erleben diese Stadt als Ort, an dem Gegensätze aufeinanderprallen, wie sonst wohl nirgends. Zum einen erleben wir staunend ein Verkehrsgetümmel, das nach ganz eigenen Regeln zu funktionieren scheint. Ich las in einem Reiseführer das Bonmot „In Rom gibt es nur zwei Sorten von Fußgängern – die ganz schnellen und die toten.“ Nun ja, die zweite Sorte erlebten wir nicht, aber es scheint, als ob die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer auf eine irgendwie symbiotische Art miteinander verbunden sind. Trotz schnellem Tempo der Autos, Roller, Busse auf vielspurigen Straßen nehmen alle den anderen wahr und mit viel Hupen und lebhafter Gestik geht dann alles – und als Fußgänger ist man mittendrin und schafft es dann irgendwie doch an sein Ziel zu kommen. Na ja und lohnende Ziele gibt es massenweise. An nahezu jeder Ecke lockt eine Kirche mit einer überbordenden Fülle an Kunstschätzen und die Antike schaut an jeder Ecke zwischen modernen Bauten hervor. Besonders beeindruckt waren wir von den Ruinen der Cäsarenpaläste auf dem Palatin. Faszinierend war auch der Besuch im „Hauptquartier“ der katholischen Kirche. Durch Zufall kamen wir in eine Generalaudienz von Papst Franziskus, in der er über das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ sprach. Der Gegensatz zu den mehr als fünftausend Menschen auf dem Petersplatz waren dann die stillen Ecken, die es in dieser Stadt der Gegensätze auch immer wieder gibt.

In meinem Video versuchte ich in einer Art visuellem Skizzenbuch diese Eindrucke festzuhalten und filmisch umzusetzen.

 

Musik von Dag Reinbott, David Kai Korinek,  Neil Williams/Adam Drake und David Edward Holden.

Folgen oder Kontakt: https://wkorinek.wordpress.com/  or https://www.facebook.com/W.F.Korinek

 

Und hier noch einige Fotos aus unserer gemeinsamen Produktion:

Antjes neue Ausstellung

Am Sonntag, den 23.9.2018 war die Vernissage von Antjes neuer Ausstellung in Stuttgart.

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In den Gemeinderäumen der Christengemeinschaft in Stuttgart-Nord wird ein Querschnitt durch ihr künstlerisches Schaffen von 2000 – heute gezeigt. Die Ausstellung ist bis zum 13. Januar 2019 geöffnet.

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Hier eine kleine Bildernachlese und ein kurzer Bericht von der Vernissage von Antjes Ausstellung in den Räumen der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord.

Nach einer Einführung durch Dr. Armin Buchthal führten Prof. Helmuth Kern, Neckartenzlingen, und Antje Korinek-Blessing die Anwesenden in einer „Reise zur Kunst“ in die Werke ein. Thema dieser szenischen Darstellung waren die unterschiedlichen Wege, sich Bildern durch unsere Sinne zu nähern.

Szene 1 Bilder an der Wand SEHEN

Zwei Reisende öffnen die Tür. Der eine Reisende trägt einen kleinen, braunen, sehr alten Koffer, er scheint nicht sehr schwer zu sein. Die andere Reisende ist in Hut und Mantel gekleidet und trägt einen „Handgepäckrucksack“.  Sie schauen sich suchend um Saal um,  sehen Bilder an den Wänden und auf den Staffeleien. Sie gehen langsam, etwas unentschlossen, und dann immer entschlossener auf ein Bild zu, das ihre Blicke gefangen nimmt.  Sie gehen immer näher heran, man sieht, dass sie etwas entdeckt haben, was sie interessiert, sie nehmen verschiedene Positionen ein, sie bleiben vor dem Bild stehen, ganz ruhig, und sehen dem Bild in die Augen.

Kann man Kunst sehen? Na klar. Aber man kann sie auf unterschiedliche Weise betrachten.

Bilder auf der Staffelei HÖREN
Langsam lösen die Reisenden sich vom Bann des Bildes und gehen weiter zu zwei Staffeleien, denn dort scheinen sie etwas gehört zu haben, sie wissen nicht recht was, sie wenden sich mit dem einen, mit dem anderen Ohr dem Bild zu. Sie scheinen tatsächlich etwas zu hören und sind erstaunt, denn da ist ein Murmeln zu hören, das wird lauter, verständlicher und wieder leiser.

Fremdartiger war dann schon der Impuls, ob man Bilder auch hören kann.

Bilder auf der Staffelei MIT DEM BILD REDEN
Sie nicken leicht, sie scheinen wirklich etwas verstanden zu haben,  bleiben dort stehen  (da sind keine weiteren Bilder, also bleiben wir vor der Staffelei stehen )und murmeln nun gleichzeitig, doch so, dass wenn der eine leise murmelt, der andere lauter wird und umgekehrt, die Lautstärke nimmt zu, einzelne Worte können verstanden werden, dann fast ganze Sätze. Zwei Monologe, bei denen es am Ende scheint, dass es fast Dialoge werden könnten, doch da sind die Stimmen schon wieder leiser geworden, dann Stille.

Mit einem vorgetragenen Gedicht von Juan Ramon Jiménez wurde deutlich, dass ein Wechselverhältnis zwischen Sprache und Bildsprache besteht und gestisch wurde die Frage nach der Hörbarkeit von Kunst bejaht.

Szene 4: ERHELLENDES GESPRÄCH Aus der Reisenden ist die Malerin geworden, die Künstlerin, die nun neben Ihrer Staffelei steht. Der Reisende dreht sich um, er sieht die Künstlerin stehen, geht auf sie zu, denn er denkt sich, dass sie ihm etwas sagen kann über die Bilder hier sagen kann. Die beiden stehen so, dass das Bild in der Mitte steht
und sie leicht schräg einander zugewandt, doch so, dass das Publikum Bild und Künstlerin und Reisenden gut sehen können. Der Reisende öffnet seine kleinen Koffer und holt ein Notizbuch hervor. Er scheint sich dort einiges notiert zu haben.

Aus den Monologen wurde nun ein Gespräch vor dem Bild auf der Staffelei. In einem Künstlergespräch zwischen Prof. Helmuth Kern und der Malerin berichtet Antje Korinek-Blessing über ihre Art zu malen, ihren künstlerischen Werdegang und ihr Gespräch mit ihren Bildern.
Am Ende der Ausführungen sieht H. K. zufällig einen Text auf der Staffelei.

H: Auf der Rückseite Ihrer Staffelei habe ich gerade einen interessanten Satz entdeckt, dort steht:
H liest ganz langsam, fast fragend: „Es gibt Maler, die die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt andere, die dank ihrer  Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln“ (Pablo Picasso)

Antje Korinek-Blessing berichtet, warum steht der Satz dort steht?

A: Jetzt habe ich aber auch eine Frage an Sie. Ich habe Sie die ganze Zeit über beobachtet. Ihr Verhalten fand ich durchaus sonderbar, wie kann man nur so Bilder anschauen?

H: ist verwundert über diese Frage und denkt nach – wie soll er bloß, das was so einfach ist, erklären.

H. K. erläuterte: „Ja, wie soll ich das ihnen so schnell erklären. So schaue ich Bilder halt immer an, wenn ich auf einer Reise zur Kunst bin. Für mich ist das selbstverständlich:
Ein Bild ist ein Gegenüber, ein Bild spricht, ein Bild spricht  alle meine Sinne an, es wendet sich an meine Wahrnehmung, ich muss es mit offenen Augen, mit  unverstelltem Blick sehen. Muss sehen, was da alles an Farben und Formen mir gegenüber ist, eckige, runde, verschwommene, deutlich konturierte. Und da ist es für mich wichtig genau hinzusehen, denn da gibt es Bewegung oder Ruhe, Aktivität oder Passivität. Und dann spricht das Bild zu mir, da gibt es laute und ganz leise Stellen, dunkle, dumpfe, schalltote Stellen, da muss ich dann schon ganz genau hinhören, die schrillen, die höre ich schnell, doch die leisen sind oft die interessanteren. Deswegen rede ich auch gerne mit den Bildern, sage ihnen was ich sehe, was das für mich bedeuten kann. Ich weiß andere sehen das anders, ja müssen das anders sehen, weil jeder das sieht, was er sehen kann und will, das ist ja gut so. Doch dann beschleicht mich immer ein Gefühl des Unbehagens. Denn es fehlt etwas. Alles sehe ich nur aus meinem Blickwinkel, meiner Perspektive, und da bin ich froh, wenn ich den treffe, der die Bilder gemacht hat, denn der spricht durch seine Bilder. Bilder sprechen eben weil die Künstler sprechen. Dann kenne ich auch den anderen Blick, der bereichert meinen und dann zeigen Bilder das, was in ihnen steckt, sie sind eine Aufforderung sich aufzumachen ins Unbekannte, neue Erfahrungen zu machen, die anregen, die Mut machen, die frei machen.“

Alle ausgestellten Bilder können auch gekauft werden.

Schön war die Zeit, so schön…

Was vergangen, kehrt nicht wieder;
aber ging es leuchtend nieder, leuchtet’s lange noch zurück!

(Karl August Förster)

Auf diesem Weg möchte ich allen herzlich danken, die mich auf meinem beruflichen Lebensweg begleitet haben. Dankbar bin ich auch für die vielen menschlichen Begegnungen, die ich im Laufe meines Berufslebens erfahren durfte.

Foto: swp/Nadine Wilmanns

NECKARTENZLINGEN

Von den Schülern fürs Leben gelernt

Verabschiedung Schulleiter Walter Korinek

Neckartenzlingen / Von Nadine Wilmanns 13.07.2018

Stein, Holz, Glas gehören zu den Lieblingswörtern von Walter Korinek. Und spätestens nach seiner Verabschiedung als Schulleiter der Auwiesenschule am Donnerstagnachmittag ist das sonnenklar. Wann immer er Besucher in der Schule empfangen habe, habe er sie darauf aufmerksam gemacht: ,,Stein, Holz, uns Glas prägen die Atmosphäre.“ Die drei Elemente stehen für die Leitlinien der Auwiesenschule, so Korinek: stetiger Wissensaufbau, Schule als Lebensraum und das Glas als klare und doch transparente Grenze, die Forderung, Ordnung und Regeln einzuhalten.

[Mehr: SCHÖN WAR DIE ZEIT]

Filmdreh über Zukunftswerkstatt

Da ist er, mein neuer Kurzfilm: „Den Aufbruch wagen – die Zukunft gestalten“ – eine kurze Doku über die Zukunftswerkstatt der Gemeinde Neckartenzlingen am 23.6.2018 mit Bürgermeisterin Melanie Gollert, Frau Dr. Irmgard Ehlers und vielen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes. Mehr Infos auf der Homepage der Gemeinde Neckartenzlingen:

https://www.neckartenzlingen.de

Es war unglaublich und es ging alles sehr schnell. Ich habe am Samstag von 9 Uhr bis 16 Uhr gedreht und auf wundersame Weise ging nichts wirklich  schief. Klar, die Gemeindehalle ist in manchen Räumen ziemlich dunkel, so dass ich meine Canon XF 100 schon bis aufs Äußerste ausreizen musste.

Nun habe ich knapp vierzig Stunden in der Postproduktion zugebracht – das Filmmaterial sichten, einen Rohschnitt herstellen und dann den Feinschnitt. Letztlich habe ich drei Versionen aus den 90 Minuten Rohmaterial geschnitten: Zuerst mal einen ganz kurzen „Gruß aus der Küche“ mit einigen netten Szenen als Vorgeschmack, final dann eine Kurzversion mit 5 Minuten und die lange Fassung über 12 Minuten.

Nun ist auch die Langversion fertig; die ich parallel dazu hier einstelle.

Musik: “A Brilliant Idea“ © Dag Reinbott | TerraSound.de

Einige Szenenfotos:

Siesta

mit unseren kleinen gefiederten Freunden im Garten:

Ein paar Aufnahmen mit der Canon XF 100; einfach so zum Spaß, ohne Absicht, ohne Story, nur mit ein paar Takten Klaviermusik aus dem Geräuschepool von FCPX.

with our feathered friends in the garden. A few shots with the Canon XF 100; just for fun, without intention, without story, only with a few bars of piano music from the sound pool of FCPX.

Source of Inspiration

Ich habe auf Vimeo einen Kanal erstellt mit einer Sammlung von Filmen, die auf unterschiedliche Art eine Quelle der Inspiration darstellen: Aufnahmetechnik, Schnitt oder einem besonderen Inhalt.

collage

I have created a new channel on Vimeo: „Source of Inspiration“. It’s a collection of films that provide a source of inspiration in different ways: recording technique, editing or special content.

 

Journal of A Voyage to Lisbon

7 Tage in einer faszinierenden Stadt: Menschen, das Leben auf den Straßen, das Museo Gulbenkian, das Mosteiro dos Jerónimos in Belém, die Atlantikküste in Cascais und vieles mehr. Der Titel ist entlehnt von der Erzählung „The Journal of a Voyage to Lisbon“ aus dem Jahr 1755 von Henry Fielding.

Mein herzlicher Dank geht an Valentin Matevé und Mario Trovador, die mir die Erlaubnis gaben, ihr phantastisches Gitarrenspiel live aufzunehmen und im Video zu verwenden.

Danke an meine Frau Antje Korinek-Blessing für einige ihrer Fotos, die ich im Film verwendet habe und die Geduld, mit der sie meine Dreharbeiten ausgehalten hat.

Ein besonderer Dank gilt den Polizeibeamten der Touristenpolizei und den Mitarbeitern der Deutschen Botschaft in Lissabon. Sie haben uns sehr gut geholfen, nachdem Taschendiebe Antjes Rucksack geleert haben.

Danke fürs Schauen! Wenn euch das Video gefallen hat, gebt einen Daumen nach oben und teilt es mit euren Freunden.

Ausrüstung:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Objektiv
Sony 1,8 / 35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

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7 days in a fascinating city: people, life on the streets, the Museo Gulbenkian, the Mosteiro dos Jerónimos in Belém, the Atlantic coast in Cascais and much more. The title is borrowed from the travel story „The Journal of a Voyage to Lisbon“ from 1755 by Henry Fielding

My sincere thanks goes to Valentin Matevé and Mario Trovador, who gave me the permission to record their phantastic guitar play live and to use it in the video.

Thanks to my wife Antje Korinek-Blessing for some of her photos, I’ve used in the film and the patience with which she endured my filming.

A special thanks to the police officers of the tourist police and the staff of the German Embassy in Lisbon. They helped us very nicely after pickpockets emptied Antje’s backpack.

Thanks for watching! If you liked the video, give a thumbs up and share it with your friends.

Used gear:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Lense
Sony 1.8/35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930