Schön war die Zeit, so schön…

Was vergangen, kehrt nicht wieder;
aber ging es leuchtend nieder, leuchtet’s lange noch zurück!

(Karl August Förster)

Auch auf diesem Weg möchte ich allen herzlich danken, die mich auf meinem beruflichen Lebensweg begleitet haben. Dankbar bin ich auch für die vielen menschlichen Begegnungen, die ich im Laufe meines Berufslebens erfahren durfte.

Foto: swp/Nadine Wilmanns

NECKARTENZLINGEN

Von den Schülern fürs Leben gelernt

Verabschiedung Schulleiter Walter Korinek

Neckartenzlingen / Von Nadine Wilmanns 13.07.2018

Stein, Holz, Glas gehören zu den Lieblingswörtern von Walter Korinek. Und spätestens nach seiner Verabschiedung als Schulleiter der Auwiesenschule am Donnerstagnachmittag ist das sonnenklar. Wann immer er Besucher in der Schule empfangen habe, habe er sie darauf aufmerksam gemacht: ,,Stein, Holz, uns Glas prägen die Atmosphäre.“ Die drei Elemente stehen für die Leitlinien der Auwiesenschule, so Korinek: stetiger Wissensaufbau, Schule als Lebensraum und das Glas als klare und doch transparente Grenze, die Forderung, Ordnung und Regeln einzuhalten.

Seinem Lehrerkollegium muss er das wohl auch mehr als einmal erklärt haben, denn die wurden nicht müde, auf Stein, Holz und Glas hinzuweisen, um daraufhin vor Lachen fast vom Stuhl zu fallen. Überhaupt sorgten die vielen Gastredner und die Moderatoren Tobias Brenner und Christian Kittel mit viel Humor dafür, dass es keinem – allen voran Korinek – nicht allzu schwer ums Herz wurde. Zumal die Auwiesenschule gleichzeitig ihre neue Schulleiterin, bisherige Konrektorin Sylvia Leis, neu im Amt der Schulleitung begrüßte.

Insgesamt 35 Jahre seiner 40-jährigen Zeit im Schulamt war Korinek Schulleiter, die letzten 15 an der Auwiesenschule.

,,Ich habe mein Tun immer als Dienst begriffen, als Dienen an der menschlichen Gemeinschaft“, so Korinek. In seinem Rektorat hänge ein Zitat von John F. Kennedy ,,Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frage dich, was du für dein Land tun kannst.“

Der Beruf des Schulleiters zähle für ihn zu einem der schönsten Berufe überhaupt. ,,Es gibt wenig Tätigkeitsfelder, in denen man mit so unterschiedlichen Menschen zusammenkommt und in denen man so unterschiedliche Lebensbereiche kennenlernen darf“, so der scheidende Schulleiter.

,,Ein großer Dank geht auch an meine Schüler“, so Korinek. ,,Oft waren sie die Menschen, von denen ich unendlich viel vom Leben gelernt habe.“

Gratulanten – im Fall Korinek zum Ruhestand und im Fall Leis zum neuen Amt – haben sich am Donnerstag zahlreich in der Auwiesenschule eingefunden: Schulrätin Kathrin Cottmann vom Staatlichen Schulamt Nürtingen lobte Korineks ,,Freude und Identifikation mit dem Beruf“ und die sichtbaren Ergebnisse seiner Arbeit an der Auwiesenschule.

Neckartenzlingens Bürgermeisterin Melanie Gollert findet, der ,,Verfechter der Werkrealschule“ habe die Auwiesenschule ,,zu einer Vorzeigeschule entwickelt“. Gudrun Fahr von der Chorwerkstatt hatte nicht nur Dankesworte, sondern auch eine musikalische Einlage des Kinderchors ,Stimmbande‘ mit der Sing- und Swing-AG Auwiesenschule dabei. Bläserklasse, der Lehrerchor, Schulensemble und ein selbstgedrehter Film unterhielten die Gäste.

,Ich bin ja hinsichtlich der Aufnahme freundlicher Worte nahezu unbegrenzt belastbar“, freut sich Korinek. Da hat er Glück, denn es kamen noch viele mehr: Barbara Teufel-Krischke vom benachbarten Gymnasium blickte auf eine ,,fruchtbare Zusammenarbeit“ zurück – auch wenn sich so mancher Schüler ,,verhaltenskreativ“ zeigte.

Realschul-Kollege Lukas Grundler, Pfarrer Ulrich Kopp, Elternbeirätin Sabine Kraus, Schulfördervereins-Vorsitzender Johannes Kromer und Schülersprecher Deniz Sengüner wünschten ebenso alles Gute, wie Eleni Kaltsami vom Griechischen Elternverein, Helmuth Kern, Yvonne Nielitz vom Neckartenzlinger Musikverein, der Kirchheimer Schulleiter Werner Baur und die Schulamtsdirektorin Karin Bogen-Dittrich, die Sylvia Leis feierlich im neuen Amt begrüßte.

,Als du noch Kollegin warst, verging fast keine Konferenz, in der wir nicht in einen mehr oder weniger heftigen Disput über Sachfragen gerieten“, sagt Korinek schmunzelnd in Richtung Leis.

Gerade ihres ,,klaren Urteils“ und ihrer Konfliktfreudigkeit wegen, habe er sich gefreut, als Leis sich um sein Amt beworben hatte. ,,Ich genoss es sehr, als wir dann über die letzten beiden Jahre diese Schule gemeinsam leiteten.“ Nun ist es an Leis die Schule inmitten von Stein, Holz und Glas anzuführen.

https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/ermstal/von-den-schuelern-fuers-leben-gelernt-27142632.html

Foto NTZ

Walter Korinek übergibt den Staffelstab an Sylvia Leis. Foto: Fritz

 

Auf Judoka folgt Handballerin

14.07.2018, VON RUDI FRITZ —

An der Neckartenzlinger Auwiesenschule wurde Walter Korinek verabschiedet und Sylvia Leis ins Amt eingesetzt

Lobeshymnen auf den in den Ruhestand gehenden Rektor Dr. Walter Korinek und Vorschusslorbeeren für seine Nachfolgerin Sylvia Leis gab es beim opulenten Festakt in der Auwiesenschule Neckartenzlingen. Die Grund- und Werkrealschule hat weiterhin eine sportliche Schulleitung: Auf den Judoka Dr. Korinek folgt die ehemalige Handballnationalspielerin Sylvia Leis.

NECKARTENZLINGEN. In der Neckartenzlinger Auwiesenschule wurde am Donnerstagnachmittag in einem feierlichen, über dreistündigen Festakt die Stabübergabe der Schulleitung gefeiert. Die beiden Lehrer Tobias Brenner und Christian Kittel moderierten in einem humorvollen Dialog das Mammutprogramm.

Schulrätin Dr. Kathrin Cottmann eröffnete die lange Rednerliste. „Die gute Arbeit, die hier geleistet wird, spiegelt sich auch in der hohen Schülerzahl wider“, lobte die Schulrätin die 15-jährige Schulleitertätigkeit von Walter Korinek. Rund 400 Schüler werden an der Auwiesenschule von einem 35-köpfigen Lehrerkollegium unterrichtet. Die Schulrätin beschrieb den scheidenden Rektor als einen stets seine Meinung sachlich begründenden und über den Tellerrand hinausschauenden Pädagogen.

Auch Neckartenzlingens Bürgermeisterin Melanie Gollert war voll des Lobes ob des Wirkens des Schulleiters: „Sie haben die Auwiesenschule zu einer Vorzeigelehranstalt entwickelt und bestens für die Zukunft aufgestellt“. In Sylvia Leis sieht Gollert eine gute Nachfolgerin: „Wir geben die Arbeit von Dr. Korinek in sehr gute Hände“.

Einen überwiegend positiven Personalbogen stellte Pfarrer Ulrich Kopp dem in den Ruhestand gehenden Rektor aus. „Du hast trotz politischem Gegenwind erfolgreich für den Erhalt der Werkrealschule gekämpft“, attestierte Barbara Teufel-Krischke, Rektorin des Gymnasiums Neckartenzlingen, ihrem Kollegen. „Als künftige Spielleiterin nimmst du den Spielball in die Hand und stellst dich deinen Pflichten“, richtete der Schulleiter der Realschule, Lukas Grundler, aufmunternde Worte an die neue Rektorin, und überreichte eine Pfeife, nach der Leis ihre Mannschaft künftig tanzen lassen könne.

Von einer positiven Zusammenarbeit mit Dr. Korinek berichtete auch Dr. Werner Baur von der mit der Auwiesenschule kooperierenden Janusz-Korczak-Schule-Kirchheim. Ins gleiche Horn stießen die Elternbeiratsvorsitzende Sabine Kraus und der Vorsitzende des Schülerfördervereins, Johannes Kromer.

„Sie hatten für uns Schüler immer ein offenes Ohr“, bedankte sich der Schülersprecher, Deniz Sengüner, bei Dr. Korinek und prophezeite gleichzeitig der Nachfolgerin, dass sie in große Fußstapfen trete. Der künstlerische, archäologische und gesellschaftliche Blick bedeute für die Schulleitung eine wichtige pädagogische Aufgabe, forderte Professor a. D. Helmuth Kern.

40 Jahre im Schuldienst an drei unterschiedlichen Schulen hat der 65-jährige Dr. Walter Korinek verbracht. 15 Jahre davon als Rektor an der Auwiesenschule. „Verantwortung tragen heißt Antworten auf die Fragen zu finden, die das Leben stellt“, sagte der scheidende Schulleiter, der sich künftig verstärkt seinen Hobbys Reisen und Filme drehen widmen kann. Nach dem Lehramtsstudium hatte für ihn die Ernennung zum Reserveoffizier genauso hohe Bedeutung wie die Erkenntnis, dass der Beruf des Lehrers zu den schönsten Berufen überhaupt zähle. Auch dank seines großartigen Kollegiums an der Auwiesenschule hat man dort das Motto „Ohne Erziehung, Bildung und Ausbildung kann keine Gesellschaft bestehen“ gelebt.

 

Immer ein offenes Ohr für die Schüler

Symbolisch übergab er seiner Nachfolgerin Sylvia Leis den Staffelstab und wünschte ihr kluge Entscheidungen bei der Führung der Schule.

Schulamtsdirektorin Karin Bogen-Dittrich stellte dann die neue Rektorin vor. Sylvia Leis bringe als 84-malige Handballnationalspielerin und frühere Co-Rektorin der Riethschule Stuttgart die Fähigkeit und den Elan mit, die Schule zu leiten. Die 51-jährige, im hessischen Eschwege geborene neue Schulleiterin hatte dann das Schlusswort des Festaktes. „Ich trete in die großen Fußstapfen des Kosmopoliten Walter Korinek. Ich will den erfolgreichen Weg der Auwiesenschule fortsetzen.“

Kooperation und Vertrauen aller am Schulleben Beteiligen seien dazu die Grundvoraussetzung. Umrahmt wurde der Festakt von den Bläserklassen 3 und 4, dem Kinderchor Stimmbande mit Sing & Schwing-AG der Auwiesenschule, dem Lehrerchor und dem Schulensemble. Ein von Tobias Brenner und Schülern der Auwiesenschule gedrehter Film trug zur Auflockerung des Festaktes bei.

https://www.ntz.de/nachrichten/region/artikel/auf-judoka-folgt-handballerin/

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Bildergalerie © David Korinek

Bildergalerie aus der swp/alle Fotos © Nadine Wilmanns:

Filmdreh über Zukunftswerkstatt

Da ist er, mein neuer Kurzfilm: „Den Aufbruch wagen – die Zukunft gestalten“ – eine kurze Doku über die Zukunftswerkstatt der Gemeinde Neckartenzlingen am 23.6.2018 mit Bürgermeisterin Melanie Gollert, Frau Dr. Irmgard Ehlers und vielen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes. Mehr Infos auf der Homepage der Gemeinde Neckartenzlingen:

https://www.neckartenzlingen.de

Es war unglaublich und es ging alles sehr schnell. Ich habe am Samstag von 9 Uhr bis 16 Uhr gedreht und auf wundersame Weise ging nichts wirklich  schief. Klar, die Gemeindehalle ist in manchen Räumen ziemlich dunkel, so dass ich meine Canon XF 100 schon bis aufs Äußerste ausreizen musste.

Nun habe ich knapp vierzig Stunden in der Postproduktion zugebracht – das Filmmaterial sichten, einen Rohschnitt herstellen und dann den Feinschnitt. Letztlich habe ich drei Versionen aus den 90 Minuten Rohmaterial geschnitten: Zuerst mal einen ganz kurzen „Gruß aus der Küche“ mit einigen netten Szenen als Vorgeschmack, final dann eine Kurzversion mit 5 Minuten und die lange Fassung über 12 Minuten.

Nun ist auch die Langversion fertig; die ich parallel dazu hier einstelle.

Musik: “A Brilliant Idea“ © Dag Reinbott | TerraSound.de

Einige Szenenfotos:

Source of Inspiration

Ich habe auf Vimeo einen Kanal erstellt mit einer Sammlung von Filmen, die auf unterschiedliche Art eine Quelle der Inspiration darstellen: Aufnahmetechnik, Schnitt oder einem besonderen Inhalt.

collage

I have created a new channel on Vimeo: „Source of Inspiration“. It’s a collection of films that provide a source of inspiration in different ways: recording technique, editing or special content.

 

Journal of A Voyage to Lisbon

7 Tage in einer faszinierenden Stadt: Menschen, das Leben auf den Straßen, das Museo Gulbenkian, das Mosteiro dos Jerónimos in Belém, die Atlantikküste in Cascais und vieles mehr. Der Titel ist entlehnt von der Erzählung „The Journal of a Voyage to Lisbon“ aus dem Jahr 1755 von Henry Fielding.

Mein herzlicher Dank geht an Valentin Matevé und Mario Trovador, die mir die Erlaubnis gaben, ihr phantastisches Gitarrenspiel live aufzunehmen und im Video zu verwenden.

Danke an meine Frau Antje Korinek-Blessing für einige ihrer Fotos, die ich im Film verwendet habe und die Geduld, mit der sie meine Dreharbeiten ausgehalten hat.

Ein besonderer Dank gilt den Polizeibeamten der Touristenpolizei und den Mitarbeitern der Deutschen Botschaft in Lissabon. Sie haben uns sehr gut geholfen, nachdem Taschendiebe Antjes Rucksack geleert haben.

Danke fürs Schauen! Wenn euch das Video gefallen hat, gebt einen Daumen nach oben und teilt es mit euren Freunden.

Ausrüstung:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Objektiv
Sony 1,8 / 35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

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7 days in a fascinating city: people, life on the streets, the Museo Gulbenkian, the Mosteiro dos Jerónimos in Belém, the Atlantic coast in Cascais and much more. The title is borrowed from the travel story „The Journal of a Voyage to Lisbon“ from 1755 by Henry Fielding

My sincere thanks goes to Valentin Matevé and Mario Trovador, who gave me the permission to record their phantastic guitar play live and to use it in the video.

Thanks to my wife Antje Korinek-Blessing for some of her photos, I’ve used in the film and the patience with which she endured my filming.

A special thanks to the police officers of the tourist police and the staff of the German Embassy in Lisbon. They helped us very nicely after pickpockets emptied Antje’s backpack.

Thanks for watching! If you liked the video, give a thumbs up and share it with your friends.

Used gear:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Lense
Sony 1.8/35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

Jazz vor 12

Ein kurzer Videoclip mit Alltagsszenen aus dem Leben an der Auwiesenschule Neckartenzlingen.

Der Film entstand während der Proben zum Body-Percussion-Wettbewerb im Rahmen des Tags der offenen Tür der Auwiesenschule am 13.3.2018. Protagonisten sind Micha Glück, der Schulsozialarbeiter dieser Schule, und Vili Ivanow, ein musikalisch außergewöhnlich talentierter Schüler der 7. Klasse.

Übrigens: Während des Tags der offenen Tür ist er mit der Schulband unter der Leitung von Micha Glück auch live zu sehen.

1+1=3

„Wenn Sie einen Apfel haben und ich einen Apfel habe und wir diese Äpfel dann austauschen, dann haben sie und ich immer beide noch einen Apfel. Aber wenn Sie eine Idee haben und ich eine Idee habe und wir diese Ideen austauschen, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben.“ (George Bernard Shaw)

Werkrealschule und Handwerk – zwei Bildungspartner, die hervorragend zusammenpassen! Am 19.2.2018 besuchte das gesamte Kollegium der Auwiesenschule Neckartenzlingen die Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart. Hauptgeschäftsführer Thomas Hoefling und seine Kollegen Dr. Bernd Stockburger und Gerd Kistenfeger informierten die Lehrkräfte umfassend über Möglichkeiten der Ausbildung in dieser Wirtschaftssparte. Pädagogen und Handwerksvertreter kamen so in einem intensiven Austausch über Probleme und Chancen von Jugendlichen bei der Berufswahl.

Der kurze Film gibt einige Eindrücke über diese Veranstaltung wieder. Leider hatte ich nur mein Smartphone dabei, ich bitte die schlechte Tonqualität zu entschuldigen.

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„If you have an apple and I have an apple and we exchange these apples then you and I will still each have one apple. But if you have an idea and I have an idea and we exchange these ideas, then each of us will have two ideas.“(George Bernard Shaw)

On February 19, 2018, the entire college of the Auwiesenschule Neckartenzlingen visited the education academy of the Stuttgart Chamber of Crafts. Chief Executive Thomas Hoefling and his colleagues Bernd Stockburger and Gerd Kistenfeger provided the teachers with comprehensive information about the possibilities of training in this economic sector. Educators and craft representatives thus came in an intensive exchange on problems and opportunities of young people in the choice of career.

The short film gives some impressions about this event. Unfortunately, I only had my smartphone, I apologize for the bad sound quality.

 

Body Percussion – our rhythm is it!

Jugendliche der Auwiesenschule Neckartenzlingen auf einer Entdeckungsreise der besonderen Art. Ich habe diese Entdeckungsreise in einer kurzen Dokumentation gemeinsam mit meinem Kollegen Tobias Brenner festgehalten. Zu sehen ist das Video auf der Homepage der Schule unter folgendem Link http://www.aws-neckartenzlingen.de/w/medien/ und mit Szenenfotos hier.

Die Schülerinnen und Schüler werden im Musikunterricht mit Body Percussion, einer für sie neuen musikalischen Richtung, bekannt gemacht. Sie entdecken Fähigkeiten an Mitschülern, aber auch an sich selbst. Eine Entdeckungsreise beginnt. Nach dem ersten Kennenlernen der rhythmischen Übungen und einer Internetrecherche bereiten sich auf einen Wettbewerb in Body Percussion vor. Sie erfahren auch hier neue Fähigkeiten, müssen selbst eine Dramaturgie entwickeln und einüben. Ein Auswahlverfahren steht an, denn nur die beste Gruppe einer Klasse darf teilnehmen. Der Auftritt selbst weckt Begeisterung bei den Zuschauern und vermittelt den Mädchen und Jungen auf der Bühne, was es heißt, sich selbst mit Disziplin etwas erarbeitet zu haben. Aber dann gilt es auch mit einer Enttäuschung fertigzuwerden, denn eine andere Klasse gewinnt den ersten Preis.

Der Filmemacher über seine Darsteller: „Ich habe das Video mit einer 7. Klasse dieser Werkrealschule produziert. Die Mädels und Jungs zeigten dabei tollen Einsatz – Kompliment!“ Fabienne Korinek aus Nancy (weder verwandt noch verschwägert mit dem Autor des Films) schrieb einen Kommentar zum Film.

„Body Percussions: zwischen musikalischem Erwachen und Tanz. Diese Art von Aktivität beteiligt sich sowohl am musikalischen Erwachen als auch am Wissen des Körpers, seiner Möglichkeiten. Diese Körper-Percussions fördert das Gefühl für Rhythmus, Koordination, Zuhören, aber auch gestische Fähigkeiten, Geselligkeit, Vorstellungskraft und den künstlerischen Sinn. Dieses Spiel lädt die Teilnehmer ein, ihren Platz einzunehmen und miteinander in Kontakt zu treten. Die verschiedenen angebotenen Sounds sind eine Quelle des Lachens und des Spaßes. Die Teilnahme aller ist notwendig. Die abschließende Produktion vereint jeden Teilnehmer, wertschätzt sie und sie erkennen sich selbst wieder. Es ist auch ein guter Weg des nonverbalen Ausdrucks. Es kann die Verbalisierung der Erfahrung innerhalb einer Sitzung erlauben und erleichtern und ermutigt die Teilnehmer, Schwierigkeiten in Sprache auszudrücken …“

Alles in allem zeigt der Film im Alltagsleben einer Schule, wie durch Lernen neue Erfahrungen gemacht werden, wie Jugendliche lernen können, Vertrauen in eigene Fähigkeiten zu entwickeln. Sie lernen aber auch die Mitschüler von anderen Seiten kennen und akzeptieren.

Hier einige Szenenfotos aus dem Film:

S 78 Ozelot – Im Einsatz für den Frieden

Es ist eng, heiß und laut auf der „Ozelot“. Das Schnellboot der Deutschen Marine liegt sicher vertaut auf dem Marinestützpunkt Hohe Düne bei Rostock. Soeben legt das Schwesterschiff „Zobel“ auf der anderen Seite des Piers an.

Bis 2016 waren diese Schnellboote vor der Küste Libanons im Rahmen der UNIFIL-Mission der UN eingesetzt. Wenn die „Ozelot“ mit ihrem Schwesterschiff „Zobel“ nach artikelbild 01ihrem letzten Einsatz im Hafen anlegt, geht eine lange Tradition ihrem Ende entgegen. Sie waren der Rest der „Gepard“-Klasse, der letzten und größten Schnellboot-Entwicklung der Bundesmarine. Ursprünglich gehörten zehn Boote dieses Typs zum 7. Schnellbootgeschwader.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden Schnellboote durch den früheren Präsidenten der USA John F. Kennedy. Im Zweiten Weltkrieg war der als junger Offizier Kommandant des PT-109. Sein Schiff war 1943 an den Kämpfen um die Salomoneninseln beteiligt bis im August ein japanischer Zerstörer das Boot aufspürte und versenkte. Die Überlebenden retteten sich auf eine Insel und konnten nach einer Robinsonade von Suchmannschaften gefunden und gerettet werden. Der schwer verletzte Kennedy erhielt für seine Leistungen als Kommandant hohe Auszeichnungen. Aufgearbeitet wurde die Geschichte durch den Film von Leslie Martinsons „Patrouillenboot PT 109“ (1963).artikelbild 05

Im Gegensatz zur Marine anderer Länder hatten die deutschen Schnellboote eine eher geringe Bedeutung. Vorgesehen waren sie vor allen während des Kalten Kriegs zum Einsatz in der Ostsee. Durch den historischen Wandel und das Einsatzkonzept der Bundeswehr wartete in den letzten Jahren allerdings eine andere Aufgabe auf die Schiffe und ihre Besatzunen. Bevor die beiden Schwesterschiffe in Warnemünde anlegten, waren sie mit mit ihrer 36 Mann starken Besatzung im Auftrag des UN-Einsatzes UNIFIL vor der Küste des Libanon auf See. Die Bestzungen hatten den Auftrag, Waffenschmuggel zu unterbinden Angehörige der libanesischen Küstenwache auszubilden.

artikelbild 06

Doch für den weltweiten Einsatz, der ja für die Bundeswehr zur Regel wurde, sind die Schnellboote nicht mehr geeignet.

Die Bewaffnung moderner Piraten erfordern ein stärkeres Verteidigungspotenzial. Deshalb wurden die Boote durch die neuen Korvetten der „Braunschweig“-Klasse ersetzt werden. Seit 2016 sind die Schnellboote der Deutschen Marine Geschichte. Nun übernehmen Korvetten die Rolle der leichten Kavallerie auf See.

Diese Schiffe sind zwar langsamer als Schnellboote, die ja immerhin die sehr beachtliche Geschwindigkeit von 42 Knoten (78 Stundenkilometer) erreichen konnten. Aber sie sind deutlich stärker bewaffnet und können länger selbstständig auf See sein.

Ich hatte 2014 Gelegenheit, die „Ozelot“ und ihre Besatzung zu besuchen. Davon handelt diese kurze Doku, die durch die geschilderten Ereignisse fast schon eine gewisse historische Bedeutung erlangt.

 

 

Autumn Garden – ein Vergleich von Systemkamera und Camcorder

Ein kleines Experiment mit einigen sehr verschiedenen Kameras: Sony NEX 7 mit 1,8 / 35 mm, Panasonic HC-X 909 und Canon XF 100. Mit FCP bearbeitet. Musik: „Flowers of Fall“ von Dee Yan Key (freemusicarchive.org)

Kann man auch mit Camcordern mit sehr kleinen Sensoren Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe erzielen? Der X 909 hat lediglich einen 1/4-Zoll- Sensor, der des XF 100 ist mit 1/3 Zoll nicht viel größer – und doch gelingen Aufnahmen im so beliebten Filmlook. Die Anfangssequenzen des kleinen Films wurden beispielsweise mit dem Panasonic aufgenommen und zeigen in meiner Sichtweise ein recht ansprechendes Ergebnis, oder nicht? Der Trick dabei: Die Blende soweit wie möglich öffnen und das Objektiv auf die längste Brennweite einstellen. Dabei ist ein Stativ in aller Regel notwendig, um Verwackelungen vorzubeugen. Hier habe ich noch meinen kleinen selbstgebauten Slider eingesetzt. Ebenso ging ich bei den Sequenzen mit dem XF 100 vor; allerdings verwendete ich dabei auch noch die eingebaute Zeitlupe. Dies geht bei diesem Camcorder leider nur bei einer kleineren Bildgröße von 1280×720, die ich dann in Final Cut Pro bei der Ausgabe auf die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 hochskaliert habe. Obwohl ich anfänglich skeptisch war, überzeugte mich das Ergebnis. Auf jeden Fall ist der Ablauf der Szene weicher als wenn ich sie mit der Retimingfunktion von FCP nachträglich auf 50% verlangsame.

Der Hauptteil der Aufnahmen wurde mit der NEX 7 mit dem 1,8/35 mm-Objektiv aufgenommen. Trotz APS-C-Sensors der Kamera hatte ich die Blende fast ganz geöffnet und so gelingen Einstellungen mit einem sehr schönen Bokeh. Hier die Auflösung, welche Szene mit welcher Kamera aufgenommen wurde:

Bild 1 – 4: Canon XF 100

Bild 5 – 6: Panasonic HC-X 909

Bild 7-12: Sony NEX 7 mit 1.8/35 mm

Die Common-License-Musik „Flowers of Fall“ stammt von Dee Yan Key und ist von freemusicarchive.org

Viel Spaß beim Anschauen!

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Just a little experiment with some very different Cameras: Sony NEX 7 with 1.8/35 mm, Panasonic HC-X 909 and Canon XF 100. Edited with FCP

Is it possible to take pictures with a shallow depth of field even with camcorders with very small sensors? The X909 has only a 1/4 inch sensor, the sensor of the XF 100 is with 1/3 inch not much larger – and I’ve yet succeed recordings in the so popular movie look. The initial sequences of the small film were recorded, for example, with the Panasonic and show in my view a pretty appealing result, is’nt it? The trick: open the aperture as far as possible and set the lens to the longest focal length. A tripod is usually necessary to prevent shake. Here I have also used my little self-built slider. Likewise, I went with the sequences with the XF 100; however, I also used the built-in slow motion. Unfortunately, this is only possible with a smaller image size of 1280 × 720, which I then upscaled in Final Cut Pro at the output to the full HD resolution of 1920 x 1080. Although I was initially skeptical, the result convinced me. In any case, the process of the scene is more fluid than if I slow it down to 50% with the retiming function of FCP.
The main part of the recordings were taken with the NEX 7 with the 1.8 / 35 mm lens. Despite of the APS-C Sensor I had the aperture almost completely open and succeed so settings with a very nice bokeh. Which part of the video was taken with what camera? Please look to the photos above with scenes of the film:  Picture 1-4: Panasonic, picture 5+6 Canon, picture 7-12 Sony.

The common-license music „Flowers of Fall“ is by Dee Yan Key @ http://freemusicarchive.org