Antjes neue Ausstellung

Am kommenden Sonntag, den 23.9.2018 ist die Vernissage von Antjes neuer Ausstellung in Stuttgart.

Flyer AFlyer B

In den Gemeinderäumen der Christengemeinschaft in Stuttgart-Nord wird ein Querschnitt durch ihr künstlerisches Schaffen von 2000 – heute gezeigt. Die Ausstellung ist bis zum 13. Januar 2019 geöffnet.

Alle ausgestellten Bilder können auch gekauft werden.

Schön war die Zeit, so schön…

Was vergangen, kehrt nicht wieder;
aber ging es leuchtend nieder, leuchtet’s lange noch zurück!

(Karl August Förster)

Auf diesem Weg möchte ich allen herzlich danken, die mich auf meinem beruflichen Lebensweg begleitet haben. Dankbar bin ich auch für die vielen menschlichen Begegnungen, die ich im Laufe meines Berufslebens erfahren durfte.

Foto: swp/Nadine Wilmanns

NECKARTENZLINGEN

Von den Schülern fürs Leben gelernt

Verabschiedung Schulleiter Walter Korinek

Neckartenzlingen / Von Nadine Wilmanns 13.07.2018

Stein, Holz, Glas gehören zu den Lieblingswörtern von Walter Korinek. Und spätestens nach seiner Verabschiedung als Schulleiter der Auwiesenschule am Donnerstagnachmittag ist das sonnenklar. Wann immer er Besucher in der Schule empfangen habe, habe er sie darauf aufmerksam gemacht: ,,Stein, Holz, uns Glas prägen die Atmosphäre.“ Die drei Elemente stehen für die Leitlinien der Auwiesenschule, so Korinek: stetiger Wissensaufbau, Schule als Lebensraum und das Glas als klare und doch transparente Grenze, die Forderung, Ordnung und Regeln einzuhalten.

[Mehr: SCHÖN WAR DIE ZEIT]

Filmdreh über Zukunftswerkstatt

Da ist er, mein neuer Kurzfilm: „Den Aufbruch wagen – die Zukunft gestalten“ – eine kurze Doku über die Zukunftswerkstatt der Gemeinde Neckartenzlingen am 23.6.2018 mit Bürgermeisterin Melanie Gollert, Frau Dr. Irmgard Ehlers und vielen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes. Mehr Infos auf der Homepage der Gemeinde Neckartenzlingen:

https://www.neckartenzlingen.de

Es war unglaublich und es ging alles sehr schnell. Ich habe am Samstag von 9 Uhr bis 16 Uhr gedreht und auf wundersame Weise ging nichts wirklich  schief. Klar, die Gemeindehalle ist in manchen Räumen ziemlich dunkel, so dass ich meine Canon XF 100 schon bis aufs Äußerste ausreizen musste.

Nun habe ich knapp vierzig Stunden in der Postproduktion zugebracht – das Filmmaterial sichten, einen Rohschnitt herstellen und dann den Feinschnitt. Letztlich habe ich drei Versionen aus den 90 Minuten Rohmaterial geschnitten: Zuerst mal einen ganz kurzen „Gruß aus der Küche“ mit einigen netten Szenen als Vorgeschmack, final dann eine Kurzversion mit 5 Minuten und die lange Fassung über 12 Minuten.

Nun ist auch die Langversion fertig; die ich parallel dazu hier einstelle.

Musik: “A Brilliant Idea“ © Dag Reinbott | TerraSound.de

Einige Szenenfotos:

Source of Inspiration

Ich habe auf Vimeo einen Kanal erstellt mit einer Sammlung von Filmen, die auf unterschiedliche Art eine Quelle der Inspiration darstellen: Aufnahmetechnik, Schnitt oder einem besonderen Inhalt.

collage

I have created a new channel on Vimeo: „Source of Inspiration“. It’s a collection of films that provide a source of inspiration in different ways: recording technique, editing or special content.

 

Journal of A Voyage to Lisbon

7 Tage in einer faszinierenden Stadt: Menschen, das Leben auf den Straßen, das Museo Gulbenkian, das Mosteiro dos Jerónimos in Belém, die Atlantikküste in Cascais und vieles mehr. Der Titel ist entlehnt von der Erzählung „The Journal of a Voyage to Lisbon“ aus dem Jahr 1755 von Henry Fielding.

Mein herzlicher Dank geht an Valentin Matevé und Mario Trovador, die mir die Erlaubnis gaben, ihr phantastisches Gitarrenspiel live aufzunehmen und im Video zu verwenden.

Danke an meine Frau Antje Korinek-Blessing für einige ihrer Fotos, die ich im Film verwendet habe und die Geduld, mit der sie meine Dreharbeiten ausgehalten hat.

Ein besonderer Dank gilt den Polizeibeamten der Touristenpolizei und den Mitarbeitern der Deutschen Botschaft in Lissabon. Sie haben uns sehr gut geholfen, nachdem Taschendiebe Antjes Rucksack geleert haben.

Danke fürs Schauen! Wenn euch das Video gefallen hat, gebt einen Daumen nach oben und teilt es mit euren Freunden.

Ausrüstung:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Objektiv
Sony 1,8 / 35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

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7 days in a fascinating city: people, life on the streets, the Museo Gulbenkian, the Mosteiro dos Jerónimos in Belém, the Atlantic coast in Cascais and much more. The title is borrowed from the travel story „The Journal of a Voyage to Lisbon“ from 1755 by Henry Fielding

My sincere thanks goes to Valentin Matevé and Mario Trovador, who gave me the permission to record their phantastic guitar play live and to use it in the video.

Thanks to my wife Antje Korinek-Blessing for some of her photos, I’ve used in the film and the patience with which she endured my filming.

A special thanks to the police officers of the tourist police and the staff of the German Embassy in Lisbon. They helped us very nicely after pickpockets emptied Antje’s backpack.

Thanks for watching! If you liked the video, give a thumbs up and share it with your friends.

Used gear:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Lense
Sony 1.8/35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

Jazz vor 12

Ein kurzer Videoclip mit Alltagsszenen aus dem Leben an der Auwiesenschule Neckartenzlingen.

Der Film entstand während der Proben zum Body-Percussion-Wettbewerb im Rahmen des Tags der offenen Tür der Auwiesenschule am 13.3.2018. Protagonisten sind Micha Glück, der Schulsozialarbeiter dieser Schule, und Vili Ivanow, ein musikalisch außergewöhnlich talentierter Schüler der 7. Klasse.

Übrigens: Während des Tags der offenen Tür ist er mit der Schulband unter der Leitung von Micha Glück auch live zu sehen.

1+1=3

„Wenn Sie einen Apfel haben und ich einen Apfel habe und wir diese Äpfel dann austauschen, dann haben sie und ich immer beide noch einen Apfel. Aber wenn Sie eine Idee haben und ich eine Idee habe und wir diese Ideen austauschen, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben.“ (George Bernard Shaw)

Werkrealschule und Handwerk – zwei Bildungspartner, die hervorragend zusammenpassen! Am 19.2.2018 besuchte das gesamte Kollegium der Auwiesenschule Neckartenzlingen die Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart. Hauptgeschäftsführer Thomas Hoefling und seine Kollegen Dr. Bernd Stockburger und Gerd Kistenfeger informierten die Lehrkräfte umfassend über Möglichkeiten der Ausbildung in dieser Wirtschaftssparte. Pädagogen und Handwerksvertreter kamen so in einem intensiven Austausch über Probleme und Chancen von Jugendlichen bei der Berufswahl.

Der kurze Film gibt einige Eindrücke über diese Veranstaltung wieder. Leider hatte ich nur mein Smartphone dabei, ich bitte die schlechte Tonqualität zu entschuldigen.

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„If you have an apple and I have an apple and we exchange these apples then you and I will still each have one apple. But if you have an idea and I have an idea and we exchange these ideas, then each of us will have two ideas.“(George Bernard Shaw)

On February 19, 2018, the entire college of the Auwiesenschule Neckartenzlingen visited the education academy of the Stuttgart Chamber of Crafts. Chief Executive Thomas Hoefling and his colleagues Bernd Stockburger and Gerd Kistenfeger provided the teachers with comprehensive information about the possibilities of training in this economic sector. Educators and craft representatives thus came in an intensive exchange on problems and opportunities of young people in the choice of career.

The short film gives some impressions about this event. Unfortunately, I only had my smartphone, I apologize for the bad sound quality.

 

Body Percussion – our rhythm is it!

Jugendliche der Auwiesenschule Neckartenzlingen auf einer Entdeckungsreise der besonderen Art. Ich habe diese Entdeckungsreise in einer kurzen Dokumentation gemeinsam mit meinem Kollegen Tobias Brenner festgehalten. Zu sehen ist das Video auf der Homepage der Schule unter folgendem Link http://www.aws-neckartenzlingen.de/w/medien/ und mit Szenenfotos hier.

Die Schülerinnen und Schüler werden im Musikunterricht mit Body Percussion, einer für sie neuen musikalischen Richtung, bekannt gemacht. Sie entdecken Fähigkeiten an Mitschülern, aber auch an sich selbst. Eine Entdeckungsreise beginnt. Nach dem ersten Kennenlernen der rhythmischen Übungen und einer Internetrecherche bereiten sich auf einen Wettbewerb in Body Percussion vor. Sie erfahren auch hier neue Fähigkeiten, müssen selbst eine Dramaturgie entwickeln und einüben. Ein Auswahlverfahren steht an, denn nur die beste Gruppe einer Klasse darf teilnehmen. Der Auftritt selbst weckt Begeisterung bei den Zuschauern und vermittelt den Mädchen und Jungen auf der Bühne, was es heißt, sich selbst mit Disziplin etwas erarbeitet zu haben. Aber dann gilt es auch mit einer Enttäuschung fertigzuwerden, denn eine andere Klasse gewinnt den ersten Preis.

Der Filmemacher über seine Darsteller: „Ich habe das Video mit einer 7. Klasse dieser Werkrealschule produziert. Die Mädels und Jungs zeigten dabei tollen Einsatz – Kompliment!“ Fabienne Korinek aus Nancy (weder verwandt noch verschwägert mit dem Autor des Films) schrieb einen Kommentar zum Film.

„Body Percussions: zwischen musikalischem Erwachen und Tanz. Diese Art von Aktivität beteiligt sich sowohl am musikalischen Erwachen als auch am Wissen des Körpers, seiner Möglichkeiten. Diese Körper-Percussions fördert das Gefühl für Rhythmus, Koordination, Zuhören, aber auch gestische Fähigkeiten, Geselligkeit, Vorstellungskraft und den künstlerischen Sinn. Dieses Spiel lädt die Teilnehmer ein, ihren Platz einzunehmen und miteinander in Kontakt zu treten. Die verschiedenen angebotenen Sounds sind eine Quelle des Lachens und des Spaßes. Die Teilnahme aller ist notwendig. Die abschließende Produktion vereint jeden Teilnehmer, wertschätzt sie und sie erkennen sich selbst wieder. Es ist auch ein guter Weg des nonverbalen Ausdrucks. Es kann die Verbalisierung der Erfahrung innerhalb einer Sitzung erlauben und erleichtern und ermutigt die Teilnehmer, Schwierigkeiten in Sprache auszudrücken …“

Alles in allem zeigt der Film im Alltagsleben einer Schule, wie durch Lernen neue Erfahrungen gemacht werden, wie Jugendliche lernen können, Vertrauen in eigene Fähigkeiten zu entwickeln. Sie lernen aber auch die Mitschüler von anderen Seiten kennen und akzeptieren.

Hier einige Szenenfotos aus dem Film:

S 78 Ozelot – Im Einsatz für den Frieden

Es ist eng, heiß und laut auf der „Ozelot“. Das Schnellboot der Deutschen Marine liegt sicher vertaut auf dem Marinestützpunkt Hohe Düne bei Rostock. Soeben legt das Schwesterschiff „Zobel“ auf der anderen Seite des Piers an.

Bis 2016 waren diese Schnellboote vor der Küste Libanons im Rahmen der UNIFIL-Mission der UN eingesetzt. Wenn die „Ozelot“ mit ihrem Schwesterschiff „Zobel“ nach artikelbild 01ihrem letzten Einsatz im Hafen anlegt, geht eine lange Tradition ihrem Ende entgegen. Sie waren der Rest der „Gepard“-Klasse, der letzten und größten Schnellboot-Entwicklung der Bundesmarine. Ursprünglich gehörten zehn Boote dieses Typs zum 7. Schnellbootgeschwader.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden Schnellboote durch den früheren Präsidenten der USA John F. Kennedy. Im Zweiten Weltkrieg war der als junger Offizier Kommandant des PT-109. Sein Schiff war 1943 an den Kämpfen um die Salomoneninseln beteiligt bis im August ein japanischer Zerstörer das Boot aufspürte und versenkte. Die Überlebenden retteten sich auf eine Insel und konnten nach einer Robinsonade von Suchmannschaften gefunden und gerettet werden. Der schwer verletzte Kennedy erhielt für seine Leistungen als Kommandant hohe Auszeichnungen. Aufgearbeitet wurde die Geschichte durch den Film von Leslie Martinsons „Patrouillenboot PT 109“ (1963).artikelbild 05

Im Gegensatz zur Marine anderer Länder hatten die deutschen Schnellboote eine eher geringe Bedeutung. Vorgesehen waren sie vor allen während des Kalten Kriegs zum Einsatz in der Ostsee. Durch den historischen Wandel und das Einsatzkonzept der Bundeswehr wartete in den letzten Jahren allerdings eine andere Aufgabe auf die Schiffe und ihre Besatzunen. Bevor die beiden Schwesterschiffe in Warnemünde anlegten, waren sie mit mit ihrer 36 Mann starken Besatzung im Auftrag des UN-Einsatzes UNIFIL vor der Küste des Libanon auf See. Die Bestzungen hatten den Auftrag, Waffenschmuggel zu unterbinden Angehörige der libanesischen Küstenwache auszubilden.

artikelbild 06

Doch für den weltweiten Einsatz, der ja für die Bundeswehr zur Regel wurde, sind die Schnellboote nicht mehr geeignet.

Die Bewaffnung moderner Piraten erfordern ein stärkeres Verteidigungspotenzial. Deshalb wurden die Boote durch die neuen Korvetten der „Braunschweig“-Klasse ersetzt werden. Seit 2016 sind die Schnellboote der Deutschen Marine Geschichte. Nun übernehmen Korvetten die Rolle der leichten Kavallerie auf See.

Diese Schiffe sind zwar langsamer als Schnellboote, die ja immerhin die sehr beachtliche Geschwindigkeit von 42 Knoten (78 Stundenkilometer) erreichen konnten. Aber sie sind deutlich stärker bewaffnet und können länger selbstständig auf See sein.

Ich hatte 2014 Gelegenheit, die „Ozelot“ und ihre Besatzung zu besuchen. Davon handelt diese kurze Doku, die durch die geschilderten Ereignisse fast schon eine gewisse historische Bedeutung erlangt.