„Who wants to determine how something should look like?“

„Suddenly I was no more bound to any subjects, no rules, no guidelines – suddenly I was entirely free while painting. Commonly we are connected to conceivabilities how something should be. Who wants to determine how something should look like?“

A portrait of the artist Antje Korinek-Blessing

More: koblart.de

Kleines Experiment: Stuttgart mit dem Lumia 930

und der Verarbeitung von etwas 4K-Material zu ein paar Eindrücken der Gegend um die Markthalle im Frühjahr 2016:

Fazit: Wenn man nur ein paar Schnappschüsse festhalten will und keine „richtige“ Kamera dabei hat, ist so ein Smartphone schon nett. Besonders bei guten Lichtverhältnissen, wenn man die Finger vom Touchscreen lässt und bei der Aufnahme nicht ins Bild zoomt. In der Postverarbeitung mit Edius 8.1 konnte ich dann von 50% auf 100% in die Aufnahme zoomen ohne dass die Qualität zu stark nachließ.

Technik: Smartphone Nokia Lumia 930, Schnitt, Downscaling auf 1080 und ein bisschen Color Grading mit Edius 8.1., Rauschminderung mit Neat Video

Ägypten – auf den Spuren der Pharaonen

Warum gibt es Mumien von Krokodilen? Was waren die Vorgänger der Pyramiden von Giseh? Wo wohnte Agatha Christie in Ägypten? – Diese Fragen und noch mehr beantwortet unser Bericht über eine Reise nach Ägypten.

Gleichzeitig mit den Kulturdenkmälern zeigte sich uns die Problematik des Nahen Ostens in Zeiten von Terroranschlägen. Das Auswärtige Amt meldete in seinen Reisewarnungen, dass auf dem Sinai mit Anschlägen gerechnet werden muss, für Kairo und den Lauf des Nils galt keine besondere Gefahrenlage. Wir hatten eine klassische Studienreise gebucht. Am Flughafen in Kairo schauten wir nach unserer Reisegruppe. Es stellte sich heraus, dass Antje und ich die einzigen Teilnehmer waren. Alle anderen hatten aus Sorge vor Anschlägen umgebucht oder die Reise storniert.

So kamen wir in den Genuss einer geradezu luxuriösen Betreueung: Wir und ein, manchmal auch zwei Reiseführer plus Fahrer. Unter diesen Bedingungen entstanden 21 Minuten Eindrücke von einigen der weltweit bedeutendsten Kulturdenkmälern: Die Pyramiden von Giseh und Sakkara, die Altstadt von Kairo, Oberägypten mit seinen Tempeln wie Philae, Kom Ombo, Edfu, Luxor mit seinem Markt und dem bekannten Tempeln von Karnak, die Nilkatarakte, ein nubisches Dorf und manches mehr.

21 minutes with impressions of some the worldwide most important heritages of the civilication in Egypt: the pyramids of Gizeh and Sakkara, the oldtown of Cairo, Templums of 25 Minuten Philae, Kom Ombo, Edfu, Karnak, Luxor with it’s market , the cataracts of the River Nile, a nubian village and more. Sorry to my international friends: preliminarily the video is only in German language. But in the medium run I will add English subtitles.

Zwischen Eis und heißen Quellen: Im Gespräch mit Leonard Wienholt im Magix-Magazin

 

Kann man einen vielfältigen Künstler überhaupt zuordnen? Das ist die erste Frage die sich einem stellt, wenn man die Arbeit von Dr. Walter Korinek sieht. OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Erziehungswissenschaftler ist nicht nur Lehrer, Schulleiter und angehender journalist, sondern auch leidenschaftlicher Filmemacher. In seinen Videos berichtet er von einigen Reisen quer über den Globus und beeindruckt mit bildgewaltigen Aufnahmen. So zeigt er z.B. die heißen Quellen Islands, oder berichtet von seiner Reise ins Königreich Jordanien. In einem Gespräch haben wir mehr über Walter erfahren:

 

Wie sind Sie dazu gekommen, Videos zu drehen?
Neben meiner beruflichen Ausbildung und Tätigkeit als Lehrer, Schulleiter und Erziehungswissenschaftler faszinierte mich seit meinem 16. Lebensjahr die Fotografie.
2010 entdeckte ich für mich die Welt der bewegten Bilder und begann Videos zu filmen und zu schneiden.

In Ihren Reportagen, als auch Reisevideos fällt der Schwerpunkt Historik direkt ins Auge. Woher haben Sie dieses lebhafte Interesse an Geschichte?
Nun, das hängt sicher mit meinem Beruf als Lehrer und Schulleiter zusammen. Ursprünglich habe ich tatsächlich Geschichte studiert und mich intensiv mit dem Mittelalter und der Neueren Geschichte des 20. Jahrhunderts befasst. In all diesen Bereichen geht es mehr oder weniger um Geschichten über Menschen.

Wie gehen Sie bei der Videobearbeitung vor und was würden Sie Anfängern empfehlen?
Grundsätzlich heißt es auch bei der Videographie wie wohl überall: Mit einfachen Dingen beginnen und sich langsam und stetig verbessern. “Still learning every day!” Wichtig ist es, sich nicht gleich in Spielereien zu verheddern, sondern erst einmal einen stimmigen Handlungsablauf, eine Geschichte, schnitttechnisch zu schaffen.

Wie sieht es mit zukünftigen Projekten bei Ihnen aus?
Im Frühjahr plane ich unter dem Arbeitstitel “Vom Turnschuh zum Kampfstiefel” eine journalistische Arbeit. Dabei möchte ich dokumentieren, wie sich die ersten 72 Stunden im Leben eines jungen Menschen darstellen, der sich als Offiziersanwärter zur Bundeswehr gemeldet hat.

Seid ihr bereit selbst loszulegen? Dann schaut doch zunächst auf Walters Webseite vorbei!

AUTOR

Leonard ist leidenschaftlicher Musiker, Poetry Slammer sowie Schauspieler.Das ursprüngliche Nordlicht ist seit 2014 eine Teilmenge des Socialmediateams. Er engagiert sich gerne sozial und veranstaltet regelmäßig Improvisationsschauspiel-Workshops für Jugendliche.Desweiteren ist er Serienjunkie und pokert gerne.
Quelle: http://magazine.magix.com/de/zwischen-eis-und-heissen-quellen-dr-walter-korinek-im-gespraech/

Mit der Panasonic HC-X 909 in Namibia

Antje Korinek-BlessingDie Aufnahmen für unseren Namibia-Film drehte ich mit der Panasonic HC-X 909. Lassen Sie mich vor diesem Hintergrund vorab die Frage stellen: Ist dieser Camcorder eine professionelle Kamera? Sicher kann man dies mit einem klaren Nein beantworten, wenn man Kriterien anlegt, die üblicherweise an solche Ausrüstung gestellt werden. Fragt man jedoch, ob man mit der Panasonic HC-X 909 professionell arbeiten kann, kann man dies mit wenigen Ausnahmen mit einem Ja beantworten. Fragen wir uns: Was heißt denn professionelles Arbeiten? Für mich heißt das: Unter gegebenen Umständen mit der angepassten Ausrüstung das bestmögliche Resultat erzielen — und so gesehen war die Wahl dieser Kamera zur Herstellung dieses Films absolut überzeugend!

 Dies will ich im Folgenden kurz begründen:

  • Das lichtstarke und sehr scharfe Leica-Objektiv mit f/1,5 bei Offenblende und einer Brennweite von 29-368 mm genügt in den meisten Fällen den Ansprüchen für Reisefilme. Lediglich bei einigen wenigen Tieraufnahmen hätte ich mir ein längeres Tele gewünscht. Ich versuchte den Mangel mit dem   „Intelligenten Zoom“ auszugleichen. Entgegen der Auffassung mancher Tester konnte mich diese Spezialform eines digitalen Zooms, bei dem die
  • Panasonic-3nicht benötigten Randzonen des Sensors benützt werden,  nicht überzeugen. Die Aufnahmen waren doch relativ unscharf und können nur durch extremes Nachschärfen verwendet werden.
  • Interessant war hingegen die hohe Lichtstärke, die in Verbindung mit maximaler Telestellung und einem ND8-Graufilter doch ein gewisses Bokeh durch Unschärfe im Hintergrund erzeugen konnte. Ich hatte abgesehen von Aufnahmen in der Dämmerung stets diesen Filter auf der Kamera.
  • Absolut überzeugend war hingegen das
  • Panasonic-1Bildstabilisierungssystem Hybrid OIS+ mit seiner kombinierten optischen und die elektronische Stabilisierung. Damit korrigiert es ungewollte Bewegungen auf fünf Achsen. Gerade bei Reisefilmen, wenn es darauf ankommt, rasch aufnahmebereit zu sein und vielleicht die Situation der Reisegruppe die Verwendung von Stativen oder anderen Hilfsmitteln nicht zulässt, war der Bildstabilisator immer verlässlich. So sind nahezu alle Aufnahmen des Films aus der Hand und nur ggf. mit Aufstützen entstanden.
  • Der bekannte kühle Bildcharakter der Panasonic HC-X 909 mit seiner leichten Überbetonung des Grünanteils gefiel mir speziell bei den „Colours of Africa“ nicht so sehr. Dies konnte ich jedoch leicht durch die Möglichkeiten meiner Bildbearbeitungssoftware Magix Video Pro X5 ausgleichen. Ich habe einfach für den ganzen Film den Farbcharakter etwas in Richtung rot verschoben und gleichzeitig den Kontrast ein wenig angehoben. Wie so oft bei der Bearbeitung ist auch hier wenig oft mehr.
  • Als sehr wichtig stellte sich heraus, dass ich in Namibia im Gegensatz zu früheren Projekten, nur im manuellen Modus aufgenommen habe. Weißlichtabgleich, Belichtung und Blende sind so an das Motiv perfekt anzupassen.
  • Alle Aufnahmen wurden im 50p-Format aufgenommen. Dies ermöglichte bei Bedarf in der Nachbearbeitung sehr leicht eine 2fache Zeitlupe.
  • Das wichtigste Kriterium für die Wahl der Panasonic HC-X 909 warPanasonic-2 jedoch ihre Kompaktheit und das geringe Gewicht. So ging die gesamte Ausrüstung in die kleine, unauffällige khakifarbene Kalahari Molopo K-41i Canvas. Ich hatte 4 Reserve-Akkus dabei, ein externes Ladegerät, Polfilter, ND8-Graufilter und das kleine Reisestativ Pronto von Cullmann (brauchbar, wenn kein Wind geht).

 Überzeugen Sie sich nun selbst – viel Vergnügen beim Film!
http://vimeo.com/86042810

Kamera………………………………….. Panasonic HC-X909 (1080/50p)

Software ………………………………… Magix Video Pro X5

Location…………………………………. Namibia

Musik: …………………………………… Highland Musikarchiv

Bäume

Bäume # 01
Bäume # 01

Man kann in meinen Baumfotos so etwas wie eine kleine Hommage an Gerhard Richter sehen – statt die Realität im Foto so klar wie möglich abzubilden, versuchte ich in dieser Serie, die Lichtstimmungen und die Bewegung der Äste im Wind als Abstraktion im Bild einzufangen. Gerhard Richter sagte einmal zu dieser Art der Darstellung:

„Ich habe in einem unscharfen Bild noch nie etwas vermisst. Im Gegenteil, man sieht viel mehr darin als in einem scharfen Bild. Eine mit Genauigkeit gemalte Landschaft zwingt uns, eine bestimmte Anzahl deutlich unterscheidbarer Bäume zu sehen, während man in einer unscharfen Landschaft eine beliebige Anzahl von Bäumen erkennen kann. Das Bild ist offener.“
(Gerhard Richter, Interview mit Irmeline Lebeer 1973)

Bäume # 07
Bäume # 07
Bäume # 09
Bäume # 09
Bäume # 08
Bäume # 08
Bäume # 06
Bäume # 06
Bäume # 04
Bäume # 04
Bäume # 03
Bäume # 03
Bäume # 02
Bäume # 02

Vollformat-Kompakt-Kamera von Olympus

von Walter Korinek

Testbilder von der neuen Kompaktkamera im Vollformat von Olympus? Nein, bis jetzt gibt es die nicht – aber in den 70er Jahren gab es die XA mit einem ausgezeichneten, lichtstarken 2,8/35mm Festobjektiv, Zeitautomatik, Messsucher wie die Leica M, Empfindlichkeitsbereich von 25-800 ISO und das ganze in einer Größe, die bequem in jede Jackentasche passt.  Allerdings ist dieses Wunderwerk nicht digital, sondern verwendet Filme aller Fabrikate und Empfindlichkeiten in SW oder Farbe.  Mehr Informationen hier:  http://en.wikipedia.org/wiki/Olympus_XA oder hier http://www.erikfiss.com/foto/cams/xa/

Hier einige herbstliche Fotos aus Rom mit meinem analogen Schätzchen aufgenommen auf Kodak Portra 400 NC – Viel Spaß beim Anschauen:

Mehr: http://www.walterkorinek.de

Stuttgart – herbe Schönheit

Stuttgart bietet mehr als den Streit um den neuen Tiefbahnhof Stuttgart 21 oder einen grünen Oberbürgermeister. Diese monochromen, analog aufgenommenen Bilder präsentieren die Landeshauptstadt Baden-Württembergs in ihrer herben Schönheit abseits der austauschbaren Ladenstraßen.

Herbstlicher Garten mit dem Sony Nex VG 10

Die Sony Nex VG-10 war der erste Camcorder im Consumer-Bereich, mit dem man dank eines sehr großen Exmor HD CMOS Sensors Videos in einer Schärfentiefe aufnehmen kann, die an Kinofilme erinnern. Nebenbei ist dieses Kamera allerdings auch ein durchaus ernstzunehmendes Gerät um Fotos aufzunehmen: 14 MP und diverse Aufnahmehilfen lassen bei Benutzung des sehr guten Suchers in Verbindung mit dem E-Mount Kit-Objektiv SEL 3.5- 6.3/18-200mm ganz passable Aufnahmen zu. Hier einige Beispiele: