Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp

ist für Architekturliebhaber und Fotoliebehaber gleichermaßen interessant: Das Gebäude von Le Corbusier ist natürlich schon ungeheuer eindrucksvoll und wurde von René Burri in seinen bekannten Fotos während der Bauzeit kongenial festgehalten (http://www.fo…rm.de/w3.php?nodeId=108&lang=1&newsId%5B2204%5D=1035)

Die Kapelle Notre Dame du Haut von Ronchamp (frz. Chapelle Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp, dt. Unsere Liebe Frau von der Höhe) ist eine der Jungfrau Maria geweihte katholische Wallfahrtskirche in der französischen Gemeinde Ronchamp bei Belfort. Der 1950 bis 1955 nach Plänen des französisch-schweizerischen Architekten Le Corbusier errichtete Kirchenbau zählt zu den berühmtesten seiner Art in der Moderne. Er gilt aufgrund seiner zahlreichen visuellen Metaphern, des Reichtums seiner Raumgliederung sowie seines Vorbildcharakters als Ikone der Architektur.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Notre-Dame-du-Haut_de_Ronchamp)

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Alle Fotos wurden mit der EOS 10D + meinem alten Sigma 1.8/28mm-Objektiv, das an der DSLR nur mit Offenblende funktioniert, aufgenommen.

Walterichskapelle

Walterichskapelle 9, ursprünglich hochgeladen von Walter Korinek

Die Walterichskapelle in Murrhardt ist ein Kleinod der Spätromanik in Baden-Württemberg. Das Bauwerk wurde zur Stauferzeit von Kaiser Friedrich II. gestiftet und um 1225 gebaut. Außen wurde sie 1971 fachgerecht restauriert, das Innere dagegen ist weitgehend im Originalzustand erhalten…. Wie gesagt: ein Schmuckstück für alle Kunstinteressierten!
Im Tympanon ist eine Christusstatue als Pantokrator (Weltenrichter). Die Wächter des Portals sind kleine Teufel, welche die Aufgabe haben, alle Menschen mit einem schwarzen Fleck auf der Seele vom Betreten der Kapelle abzuhalten. Spannend finde ich, dass in der Zeit der Romanik die Polarität von Gut und Böse auf diese Weise überwunden wurde – die Teufel stehen bei aller Bosheit letztlich im guten, göttlichen Zusammenhang.
Der Atem des Löwen symbolisiert hier in der romanischen Walterichskapelle in Murrhardt den göttlichen Odem, der die ganze Welt umspannt. Das Band der Ornamente kommt aus dem Löwenmaul und wird um das Fenster bzw. um das Innere der Kapelle herumgeführt. Die Kapelle als Ganzes steht für den Körper des Löwen.

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EOS 20 D

Kleine Analogelei im Kloster Maulbronn

Endlich hatte ich wieder mal Zeit und Muße, um richtig analog zu fotografieren. Wir besuchten im Zuge unseres Kultursommers zuhause das Kloster Maulbronn. Dieses Kloster gilt als die größte erhaltene Klosteranlage aus der Zeit der Romanik bzw. Gotik nördlich der Alpen. Mit dabei war diesmal die gute alte XD 5, die ich mir Anfang der 70er-Jahre als High-Tech-Gerät kaufte.

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Diese  Bilder rauschen nicht – sie haben noch echtes Korn: KB analog mit Minolta XD 5 + MD 3,5/35-70mm auf Kodak 400 Tri-X entwickelt in AM74. Ich war überrascht, wie feinkörnig der Film letztlich herauskam.

Romanik im Schwarzwald

Impressionen einer Spurensuche.

Wie schon häufig, waren Antje und ich wieder mal auf einer kulturell inspirierten Tour unterwegs. Diesmal war ausgehend von Hirsau – dem ältesten und zur damaligen Zeit größten Kloster im deutschsprachigen Gebiet – der mittlere Schwarzwald unser Ziel. Wir suchten nach Spuren alter Benediktiner- und Zisterzienserklöster, die sich kunstgeschichtlich unter romanischer Kunst zusammenfassen lassen. Nachdem Hirsau aber in der Reformation und den nachfolgenden Jahren nahezu völlig zerstört wurde,

Ruine des Jagdschlosses im Bereich des Klosters Hirschau; 1692 zerstört

 wurden wir im Kloster Alpirsbach – heute vielen durch das Alpirsbacher Klosterbräu bekannt – fündig.

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Wie schon manchmal war die kleine LX3 meine fotografische Begleiterin. Die durch den kleinen Sensor bedingte große Schärfentiefe der Bilder versuche ich gestalterisch durch eine Nachbearbeitung in PS  nachzubessern (Puristen mögen die Nase rümpfen, mir kommt es mehr auf das Ergebnis an).

Eine kleine Auswahl der Eindrücke dort gibt die Diaschau wieder.

Kunstbetrachtung

Mir kam es bei diesen Aufnahmen auf die Interaktion zwischen der Betrachterin und den Kunstwerken an. Es war interessant zu sehen, wie die Gestik sich während der Betrachtung der Bilder immer wieder änderte.
Nebenbei: Die Aufnahmen entstanden im 2009 eröffneten Emil-Schuhmacher-Museum in Hagen mit der Lumix LX3.

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