Florenz


Ein Tag in Florenz mit der Musik von Sergey Cheremisinov. Es gibt Millionen von Videos über Florenz. Und ich kenne viele wunderbare Filme über diese Stadt gefilmt in 4K und unter Einsatz von Drohnen, Gimbals und all den schönen Sachen, die ich nicht habe. Ich bin mir bewusst, dass ich damit nicht konkurrieren kann. Deshalb machte ich dieses Video in einer ganz anderen Weise.

Die Aufnahmen wurden mit einer Olympus Pen E-PL1 gemacht, nicht mit einer Filmkamera. Indem ich mit verschiedenen Effektmasken das Rohmaterial veränderte, entsteht der Eindruck alter Aufnahmen auf analogem Filmmaterial.

Danke an Ephemeralfilm für die freundliche Erlaubnis, das Filmmaterial für den Vor- und Abspann zu nutzen.

Wenn Sie lieber konventionelle, schöne Bilder sehen wollen, werfen Sie einen Blick auf meine Diashow von Florenz: https://vimeo.com/37768066

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A day in Florence featuring the music of Sergey Cheremisinov. There are millions of videos about Florence. And I know lots of wonderful films about this city captured in 4K, by using drones and gimbals and all the other stuff that I don’t have . I’m well aware that I can’t compete against that. So I made this video from a different approach.

Footage has been shot with Olympus Pen E-PL 1, not with a film camera. I gave the video a vintage look by changing the aspect ratio, grading and some layers which simulate an analogue footage. Anything was edited with Edius 8.

Thanks to Ephemeralfilm for the friendly permission to use footage of the film leaders.

But if you rather like decent, nice pics instead of this stuff, please have a look to my slideshow of Florence: vimeo.com/37768066

Unser neuestes Projekt: Die Säulen der Welt


Drei Kathedralen, zwei Klöster, vier Kirchen im Herzen Frankreichs.

Eine Reise zu kunsthistorischen Sakralbauten: Chartres, Saint Benoit sur Loire/Abbaye de Fleury, Germigny-des-Prés, St-Étienne de Nevers, St-Cyr-Ste-Julitte/Nevers, Bourges, St-Jacques/Neuvy-Saint-Sépulchre, Abbaye de Noirlac.

Einige Szenenfotos:

 

Symphonie der Farben


Ein dreitägiger Kurztrip in die Schweiz und dort wandern, so weit die Füße tragen. Das war unsere Vorstellung als Antje und ich am ersten Oktoberwochenende nach Graubünden aufbrachen.

Musik: The Four Seasons (Vivaldi) by John Harrison 
with the Wichita State University Chamber Players

Gleich am Samstagmorgen ging es in Klosters mit der Gotschnabahn hinauf auf 2300m Höhe. Vier Grad zeigte das Thermometer, aber schweiz-herbst-artikel-1beim Gehen wurde uns bald warm. Über die Parsennhütte ging es auf den Höhenweg unterhalb der Weißfluh. Was wir so nicht erwartet hatten, war die Symphonie der Farben, die sich uns bot. So kann man das nur im Herbst erleben: Das Grün war einem warmen Braunton als Grundfarbe gewichen, durchsetzt mit roten Flecken der Blaubeersträucher und der Alpenrosen.

Auch die „Murmeli“ waren noch sehr aktiv und pfiffen munter, wenn sich einer der Zweibeiner oder der Mountainbiker näherte.

Immer mit dem Blick auf das im Tal gelegene Davos und weiter in Richtung des Flüelapasses, der die Grenze zum Engadin bildet, ging es weiter zum Strelapass auf 2352m Höhe. In der urigen Atmosphäre dort kurz eine Rivella getrunken und eine Bündner Nusstorte gegessen und schon mussten wir zurück, um dann kurz nach 17 Uhr die letzte Bahn vom Gotschnagrat hinunter nach Klosters zu erwischen.

Am Samstag war nördlich des Flüelschweiz-herbst-artikel-5a Regen angesagt, also kurz über die Passhöhe und auf einem Ziegenpfad in Richtung des Grialetschgletschers gewandert. Hier waren die Farbspiele des sparsamen Bewuchses wieder überwältigend.

Am Montag zeigte sich schon der nahende Winter mit Minusgraden und leicht gezuckerten Bergen. Auf der Passhöhe waren dann die Farben einer monochromen, aber in sich sehr differenzierten grafischen Struktur in mindestens 50 Grautönen mit deutlicher Tendenz zum strahlenden Weiß gewichen.

schweiz-herbst-artikel-23Drei Tage Wandererlebnis pur!

Fotografisch war der Trip eigentlich vom Motto „schweiz-herbst-artikel-3travelling light“ geprägt. Wir hatten unsere Kameras zu Hause gelassen und wollten gar nicht fotografieren. Allerdings hatten wir unsere beiden Smartphones (Nokia Lumia 930) dabei und waren überrascht. Das Mobiltelefon zeigte sich als Kamera, mit der man durchaus auch etwas anspruchsvoller fotografieren kann. Hier die Daten:, Autofokus, Optik von Zeiss mit 6 Linsen, Blende 2,4, Brennweite: 26 mm, optische Bildstabilisierung, Sensorgröße: 1/2,5 Zoll, 20,0 MP.

Hier noch ein paar Fotos:

Am dritten Tag ging es nochmals über den Flüelapass ins Engadin zum Berninapas mit dem Lago Bianco und einer Wanderung zur Alp Grüm. Dort hatten wir einen wundervollen Blick auf den Gletscher des Piz Palü und hinunter ins Tal nach Italien.

For my international friends here an english version:

A three-day short trip to Switzerland and there let us hike around Flüelapass. That was our idea when Antje and I left Nürtingen headed for Graubünden on the first weekend of October. On Saturday morning we went from Klosters with the Gotschna aerial cableway up to the attitude of 2300m. Four degrees indicated the thermometer. Along the Parsennhütte we went on the trail below the Weissfluh. What we had not expected, was the symphony of colors offered to us. It’s an experience you can only have in fall: The green had given way to a warm brown as base color of nature, interspersed with red patches of blueberry bushes and rhododendrons.


The marmots were still very active and whistled merrily when one of the bipeds or mountain bikers approached.


Watching to Davos in the valley and the Flüela in the distance we hiked on to the Strelapass in 2352m. There in a cozy atmosphere we drank a Rivella and eat a nut tart. Then we had to start for our way back, because the last cableway from Gotschnagrat to Klosters runs at 5 pm.
On Saturday the weather forecast predicted rain north of the Flüela. So we drove briefly over the pass and hiked on small goat path towards the Grialetschgletschers. The color were overwhelming again.


On Monday, the approaching winter already showed his frosty face with freezing temperatures and slightly sugared mountains. On top of the mountains the colors had changed to a monochrome grey, but it has a very differentiated graphical structure with at least 50 shades of gray with distinct tendency to bright white.

Later we drove southward to Engadin. We stopped at the Berninapass with the Lago Bianco and hiked to the Alp Grüm. From there we had a wonderful view to the Glacier of the Piz Palü and in the valley to Italy.

Three days hiking adventure pure!

Related to photography the trip was marked by the motto „Travelling Light“. Both of us had left our cameras at home and did not want to take pictures actually. Fortunately we have our smartphones (Nokia Lumia 930) with us. This gear has a pretty decent lens by Zeiss, so we still were able to record our impressions.

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“


Wo ist das Glück, das Goethe hier in seinen „Erinnerungen“ anspricht? Ist es in Namibia, in Island, in Jordanien – oder sonst wo auf dieser Erde? Oft empfindet man es auf jeden Fall an einem weit entfernten Ort. Hier und jetzt ist ja der Ort mit seinem Alltag, der doch mancherlei Sorgen mit sich bringt.

Goethe setzt dem sein bekanntes Wort entgegen: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“. Es kommt nicht darauf, weit weg zu fahren, sondern zu lernen, das Glück zu ergreifen im Hier und Jetzt. Es hilft, wenn man sich klar macht, dass Glück oft gar nicht an äußere Umstände gebunden ist, sondern auch eine Frage der inneren Haltung ist.

In diesem Sinn sind diese Bilder aus dem vertrauten Umland zu sehen.

Glück braucht nicht unbedingt die weiten Reisen – auch wenn ich sie nicht missen möchte, denn sie erweitern schon ungemein den Blickwinkel. Aber es ist auch schön zu versuchen, Vertrautes, Gewohntes mit fremden Augen zu sehen – und so wird der heimische Wald eben auch mal zum „Swabian Rainforest“, dem Regenwald, den man sonst eher in fremden Erdteilen verortet.

Postcards from Mallorca


Neuer Film: Mallorca – vom Südwesten in den Norden: Banyalbufar – Serra de Tramuntana- Valdemossa – Soller – Pollença – Cape Formentera – Santuari de Lluc.

Sony NEX 5n + SELP 1650 + SEL 1.8/50/Olympus OM-D + ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ

Sweet Melancholy – ein Test meiner neuen Sony NEX 7/A review of my new Sony NEX 7


Dieses Video erzählt keine Geschichte. Ich wollte damit nur die Fähigkeiten meiner neuen Kamera testen – die Sony NEX 7. Ich habe meine alte NEX-VG 10 mit dem SEL 18200 verkauft und kaufte die kleine Kamera in der Bucht zu einem überraschend günstigen Preis. Ich wollte eine kleine, handliche Kamera, die schöne Bilder und Videos produziert. Dieses Video ist mein erster Versuch, einige Aufnahmen mit der Neuen zu schießen.

Das Ergebnis in meiner Einschätzung: Die NEX 7 ist eine wunderschön gestaltetete High-End-Kamera mit einem tollen CMOS-Sensor. Es ist eine spiegellose Kamera mit einem Metallkörper, die für Enthusiasten entwickelt wurde. Sie vereint fortschrittliche Technologie mit der Seriosität einer professionellen DSLR. Wenn man die NEX 7 anfasst, fühlt man Metall, schwarz lackiert, nicht lackiertem Kunststoff. Dies ist einer der Gründe, warum ich das ältere Modell wählte und nicht die neure Alpha 6000, die aus Verbundwerkstoffen hergestellt wird. Vermutlich ist der Autofocus der neueren Kamera besser, aber das schlagende Argument für mich als Videofilmer ist der Mikrofoneingang an der NEX 7.Nex 7-1

Die Kamera packt viele Funktionen in einem sehr kleinen Body. Und es sind nützliche Features, nicht Gimmicks. Für Run & Gun-Aufnahmen, Dokumentarfilm oder Nachrichten mit dem absoluten Minimum an Rigging – aber natürlich auch für Fotos -, macht es viel Spaß sie zu verwenden.

Das Sony E 16-50mm f / 3.5-5.6 OSS PZ   ist ein Pancake-Zoom-Objektiv für das Sony NEX-System (E-mount). Es ist eine extrem kleine Linse mit einem hochinteressanten Brennweitenbereich. Es bietet ein Äquivalent zu einem 24-75mm-Objektiv an einer Vollformatkamera.

Alles in dem Video wurde aus der Hand unter Benutzung des Suchers gedreht. Ich nutzte ausschließlich das SEL 1650-Kit-Objektiv und nach der Bearbeitung war ich doch sehr überrascht über die Qualität dieser Combo mit der NEX 7.

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This video doesn’t tell a story. I just wanted to test the abilities of my new camera – the Sony NEX 7. I sold my old NEX-VG 10 with the SEL and bought the small one as used gear at a surprisingly affordable price. I wanted a small, handy camera which produces fine pictures and videos. So this is my first attempt of shooting some footage with it.

The result in my opinion: The NEX 7 is a beautifully designed high end mirrorless camera with an advanced CMOS sensor. It‘s a mirrorless camera with a metal body designed for pros and enthusiasts. It combines high advanced technology with the seriousness of a professional DSLR. When picking up the NEX 7 you feel cold steel painted black, not painted plastic. This ist one of the reasons why I choose the older model and not the Alpha 6000, being made of composite materials. The AF oft he modern type is better, but the crushing argument for me as a videographer is the microphon plug at the NEX 7.

The camera packs lots of features into a very small body, and they are useful features not gimmicks. For handheld run & gun documentary or news with the bare minimum of rigging, and for stills, it is so much fun to use.

The Sony E 16-50mm f/3.5-5.6 OSS PZ is a pancake zoom lens for the Sony NEX system (E-mount). It is an extremely small lens especially considering its highly interesting focal length range. It’s offering a field-of-view equivalent to „24-75mm“ on full format cameras.

Anything in the video was shot handheld with the camera held to my eye. I used the very small pancace SEL 1650 kit lense and after editing I was highly surprised about the quality of that combo with the NEX 7.