Römische Skizzen

Rom – zum zweiten Mal versuchen Antje und ich uns dieser Stadt anzunähern. 2012 bei unserem ersten Besuch versanken wir oft in herbstlichen sintflutartigen Regengüssen und verbrachten gefühlt Stunden über Stunden in überfüllten Bussen und in der Metro, weil unser Hotel ziemlich weit außerhalb lag. Nun also ein zweiter Anlauf im Frühherbst.

Für uns gestaltet sich die Annäherung an Rom als gar nicht so ganz einfach, denn wir erleben diese Stadt als Ort, an dem Gegensätze aufeinanderprallen, wie sonst wohl nirgends. Zum einen erleben wir staunend ein Verkehrsgetümmel, das nach ganz eigenen Regeln zu funktionieren scheint. Ich las in einem Reiseführer das Bonmot „In Rom gibt es nur zwei Sorten von Fußgängern – die ganz schnellen und die toten.“ Nun ja, die zweite Sorte erlebten wir nicht, aber es scheint, als ob die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer auf eine irgendwie symbiotische Art miteinander verbunden sind. Trotz schnellem Tempo der Autos, Roller, Busse auf vielspurigen Straßen nehmen alle den anderen wahr und mit viel Hupen und lebhafter Gestik geht dann alles – und als Fußgänger ist man mittendrin und schafft es dann irgendwie doch an sein Ziel zu kommen. Na ja und lohnende Ziele gibt es massenweise. An nahezu jeder Ecke lockt eine Kirche mit einer überbordenden Fülle an Kunstschätzen und die Antike schaut an jeder Ecke zwischen modernen Bauten hervor. Besonders beeindruckt waren wir von den Ruinen der Cäsarenpaläste auf dem Palatin. Faszinierend war auch der Besuch im „Hauptquartier“ der katholischen Kirche. Durch Zufall kamen wir in eine Generalaudienz von Papst Franziskus, in der er über das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ sprach. Der Gegensatz zu den mehr als fünftausend Menschen auf dem Petersplatz waren dann die stillen Ecken, die es in dieser Stadt der Gegensätze auch immer wieder gibt.

In meinem Video versuchte ich in einer Art visuellem Skizzenbuch diese Eindrucke festzuhalten und filmisch umzusetzen.

 

Musik von Dag Reinbott, David Kai Korinek,  Neil Williams/Adam Drake und David Edward Holden.

Folgen oder Kontakt: https://wkorinek.wordpress.com/  or https://www.facebook.com/W.F.Korinek

Journal of A Voyage to Lisbon

7 Tage in einer faszinierenden Stadt: Menschen, das Leben auf den Straßen, das Museo Gulbenkian, das Mosteiro dos Jerónimos in Belém, die Atlantikküste in Cascais und vieles mehr. Der Titel ist entlehnt von der Erzählung „The Journal of a Voyage to Lisbon“ aus dem Jahr 1755 von Henry Fielding.

Mein herzlicher Dank geht an Valentin Matevé und Mario Trovador, die mir die Erlaubnis gaben, ihr phantastisches Gitarrenspiel live aufzunehmen und im Video zu verwenden.

Danke an meine Frau Antje Korinek-Blessing für einige ihrer Fotos, die ich im Film verwendet habe und die Geduld, mit der sie meine Dreharbeiten ausgehalten hat.

Ein besonderer Dank gilt den Polizeibeamten der Touristenpolizei und den Mitarbeitern der Deutschen Botschaft in Lissabon. Sie haben uns sehr gut geholfen, nachdem Taschendiebe Antjes Rucksack geleert haben.

Danke fürs Schauen! Wenn euch das Video gefallen hat, gebt einen Daumen nach oben und teilt es mit euren Freunden.

Ausrüstung:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Objektiv
Sony 1,8 / 35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

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7 days in a fascinating city: people, life on the streets, the Museo Gulbenkian, the Mosteiro dos Jerónimos in Belém, the Atlantic coast in Cascais and much more. The title is borrowed from the travel story „The Journal of a Voyage to Lisbon“ from 1755 by Henry Fielding

My sincere thanks goes to Valentin Matevé and Mario Trovador, who gave me the permission to record their phantastic guitar play live and to use it in the video.

Thanks to my wife Antje Korinek-Blessing for some of her photos, I’ve used in the film and the patience with which she endured my filming.

A special thanks to the police officers of the tourist police and the staff of the German Embassy in Lisbon. They helped us very nicely after pickpockets emptied Antje’s backpack.

Thanks for watching! If you liked the video, give a thumbs up and share it with your friends.

Used gear:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Lense
Sony 1.8/35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

72 Stunden in Paris

Einfach mal anschauen und Paris in unserer subjektiven Sichtweise genießen!

Kommentare zum Film:

“Awesome! )) All that Paris is being loved for. Awesome shooting and editing. It’s an inspiration. … Great video. A different and creative view on this city. Good edit too. … Great Job. Love opening this film. Thanks for sharing.”

 

Florenz

Ein Tag in Florenz mit der Musik von Sergey Cheremisinov. Es gibt Millionen von Videos über Florenz. Und ich kenne viele wunderbare Filme über diese Stadt gefilmt in 4K und unter Einsatz von Drohnen, Gimbals und all den schönen Sachen, die ich nicht habe. Ich bin mir bewusst, dass ich damit nicht konkurrieren kann. Deshalb machte ich dieses Video in einer ganz anderen Weise.

Die Aufnahmen wurden mit einer Olympus Pen E-PL1 gemacht, nicht mit einer Filmkamera. Indem ich mit verschiedenen Effektmasken das Rohmaterial veränderte, entsteht der Eindruck alter Aufnahmen auf analogem Filmmaterial.

Danke an Ephemeralfilm für die freundliche Erlaubnis, das Filmmaterial für den Vor- und Abspann zu nutzen.

Wenn Sie lieber konventionelle, schöne Bilder sehen wollen, werfen Sie einen Blick auf meine Diashow von Florenz: https://vimeo.com/37768066

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A day in Florence featuring the music of Sergey Cheremisinov. There are millions of videos about Florence. And I know lots of wonderful films about this city captured in 4K, by using drones and gimbals and all the other stuff that I don’t have . I’m well aware that I can’t compete against that. So I made this video from a different approach.

Footage has been shot with Olympus Pen E-PL 1, not with a film camera. I gave the video a vintage look by changing the aspect ratio, grading and some layers which simulate an analogue footage. Anything was edited with Edius 8.

Thanks to Ephemeralfilm for the friendly permission to use footage of the film leaders.

But if you rather like decent, nice pics instead of this stuff, please have a look to my slideshow of Florence: vimeo.com/37768066

Berlin

Ich weiß: Alles in Berlin wurde schon millionenfach gefilmt. Jedes einzelne Ding, jede Sehenswürdigkeit. Alles. Aber noch nicht von mir. Deshalb hier meine Version. Die Idee: drei Tage lang Berlin erforschen nur mit dem Smartphone als Kamera. Drei Tage zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

Berlin ist eine einmalige Stadt: kreativ, lebendig und immer in Bewegung. Berlin ist eine pulsierende Stadt mit einem besonderen Flair. Eine Stadt mit einem Geist der Freiheit und Toleranz: Bundestag, das Jüdische Museum, das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, den Checkpoint Charlie und natürlich das Brandenburger Tor.

Alles  aus der Hand gefilmt mit dem Windows 10 Phone Nokia Lumia 930.

Bearbeitet mit  Edius 8.
Musik von Dag Reinbott

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It’s true. Anything in Berlin has been photographed a billion times. But not by me. So this is my version. Travelling light. Only with my smartphone as camera.Travelling light. The idea – exploring Berlin for three days. Three days on foot and by public transportation. Only with my smartphone as camera.

This city is full of life – it’s creative, energetic and cutting-edge. This city attracts people from all over the world. In an environment of unparalleled diversity, it captures the attitudes and lifestyles of people from over 180 nations and really makes the city by the Spree “the place to be.” Berlin is a vibrant city with a very special flair. A city with a spirit of freedom and tolerance: The Bundestag, the German House of Parliament, the Jewish Museum, the Sowjet War Memorial, Checkpoint Charlie and of course the Brandenburger Tor.

Everything was filmed handheld with Windows 10 Phone Nokia Lumia 930.

Miró in Mallorca

Wenn Sie Ihren nächsten Urlaub in Mallorca planen, könnte der Besuch dieses Museums eines der Highlights dort werden. Vielleicht mögen Sie unseren Film über Joan Miro, der in der Fundació Pilar i Joan Miró in Palma de Mallorca aufgenommen wurde.

Diese Institution wurde am 7. März 1981 gegründet, als Joan Miró und seine Frau Pilar Juncosa die Ateliers des Künstlers zusammen mit all seinen künstlerischen Werken, Objekten und Dokumenten der Fundació Pilar i Joan Miró in Mallorca übereigneten.

MusiK:
Dionisio Aguado i Garcia: Selected guitar pieces.
Glissando in e-minor.
Gespielt von Jürgen Knuth

Don Perez Freire
Gespielt von Edson Lopez

Creative Common Licenced (musopen.org)

Aufgenommen mit der Sony NEX 5n und meistens mit dem SEL 1.8/50mm, einige Aufnahmen auch mit dem SEL 1650 Kit-Objektiv.

Kleines Experiment: Stuttgart mit dem Lumia 930

und der Verarbeitung von etwas 4K-Material zu ein paar Eindrücken der Gegend um die Markthalle im Frühjahr 2016:

Fazit: Wenn man nur ein paar Schnappschüsse festhalten will und keine „richtige“ Kamera dabei hat, ist so ein Smartphone schon nett. Besonders bei guten Lichtverhältnissen, wenn man die Finger vom Touchscreen lässt und bei der Aufnahme nicht ins Bild zoomt. In der Postverarbeitung mit Edius 8.1 konnte ich dann von 50% auf 100% in die Aufnahme zoomen ohne dass die Qualität zu stark nachließ.

Technik: Smartphone Nokia Lumia 930, Schnitt, Downscaling auf 1080 und ein bisschen Color Grading mit Edius 8.1., Rauschminderung mit Neat Video

Vollformat-Kompakt-Kamera von Olympus

von Walter Korinek

Testbilder von der neuen Kompaktkamera im Vollformat von Olympus? Nein, bis jetzt gibt es die nicht – aber in den 70er Jahren gab es die XA mit einem ausgezeichneten, lichtstarken 2,8/35mm Festobjektiv, Zeitautomatik, Messsucher wie die Leica M, Empfindlichkeitsbereich von 25-800 ISO und das ganze in einer Größe, die bequem in jede Jackentasche passt.  Allerdings ist dieses Wunderwerk nicht digital, sondern verwendet Filme aller Fabrikate und Empfindlichkeiten in SW oder Farbe.  Mehr Informationen hier:  http://en.wikipedia.org/wiki/Olympus_XA oder hier http://www.erikfiss.com/foto/cams/xa/

Hier einige herbstliche Fotos aus Rom mit meinem analogen Schätzchen aufgenommen auf Kodak Portra 400 NC – Viel Spaß beim Anschauen:

Mehr: http://www.walterkorinek.de

Stuttgart – herbe Schönheit

Stuttgart bietet mehr als den Streit um den neuen Tiefbahnhof Stuttgart 21 oder einen grünen Oberbürgermeister. Diese monochromen, analog aufgenommenen Bilder präsentieren die Landeshauptstadt Baden-Württembergs in ihrer herben Schönheit abseits der austauschbaren Ladenstraßen.

Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp

ist für Architekturliebhaber und Fotoliebehaber gleichermaßen interessant: Das Gebäude von Le Corbusier ist natürlich schon ungeheuer eindrucksvoll und wurde von René Burri in seinen bekannten Fotos während der Bauzeit kongenial festgehalten (http://www.fo…rm.de/w3.php?nodeId=108&lang=1&newsId%5B2204%5D=1035)

Die Kapelle Notre Dame du Haut von Ronchamp (frz. Chapelle Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp, dt. Unsere Liebe Frau von der Höhe) ist eine der Jungfrau Maria geweihte katholische Wallfahrtskirche in der französischen Gemeinde Ronchamp bei Belfort. Der 1950 bis 1955 nach Plänen des französisch-schweizerischen Architekten Le Corbusier errichtete Kirchenbau zählt zu den berühmtesten seiner Art in der Moderne. Er gilt aufgrund seiner zahlreichen visuellen Metaphern, des Reichtums seiner Raumgliederung sowie seines Vorbildcharakters als Ikone der Architektur.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Notre-Dame-du-Haut_de_Ronchamp)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Alle Fotos wurden mit der EOS 10D + meinem alten Sigma 1.8/28mm-Objektiv, das an der DSLR nur mit Offenblende funktioniert, aufgenommen.