Journal of A Voyage to Lisbon

7 Tage in einer faszinierenden Stadt: Menschen, das Leben auf den Straßen, das Museo Gulbenkian, das Mosteiro dos Jerónimos in Belém, die Atlantikküste in Cascais und vieles mehr. Der Titel ist entlehnt von der Erzählung „The Journal of a Voyage to Lisbon“ aus dem Jahr 1755 von Henry Fielding.

Mein herzlicher Dank geht an Valentin Matevé und Mario Trovador, die mir die Erlaubnis gaben, ihr phantastisches Gitarrenspiel live aufzunehmen und im Video zu verwenden.

Danke an meine Frau Antje Korinek-Blessing für einige ihrer Fotos, die ich im Film verwendet habe und die Geduld, mit der sie meine Dreharbeiten ausgehalten hat.

Ein besonderer Dank gilt den Polizeibeamten der Touristenpolizei und den Mitarbeitern der Deutschen Botschaft in Lissabon. Sie haben uns sehr gut geholfen, nachdem Taschendiebe Antjes Rucksack geleert haben.

Danke fürs Schauen! Wenn euch das Video gefallen hat, gebt einen Daumen nach oben und teilt es mit euren Freunden.

Ausrüstung:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Objektiv
Sony 1,8 / 35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

___________________________________________________________

7 days in a fascinating city: people, life on the streets, the Museo Gulbenkian, the Mosteiro dos Jerónimos in Belém, the Atlantic coast in Cascais and much more. The title is borrowed from the travel story „The Journal of a Voyage to Lisbon“ from 1755 by Henry Fielding

My sincere thanks goes to Valentin Matevé and Mario Trovador, who gave me the permission to record their phantastic guitar play live and to use it in the video.

Thanks to my wife Antje Korinek-Blessing for some of her photos, I’ve used in the film and the patience with which she endured my filming.

A special thanks to the police officers of the tourist police and the staff of the German Embassy in Lisbon. They helped us very nicely after pickpockets emptied Antje’s backpack.

Thanks for watching! If you liked the video, give a thumbs up and share it with your friends.

Used gear:
Sony NEX 7
Olympus OM-D
Sony 18-55mm-Kit Lense
Sony 1.8/35mm
Olympus WCON 0.8
Olympus 12-50mm
Nokia Lumia 930

Cote Sauvage

Die wilde Küste der Bretagne – wieder ein kleiner Film mit dem Windowsphone Lumia 930 und zugleich – ganz nebenbei – ein Fashionfilm.

Selbstverständlich ist dies kein echter Werbeclip 🙂 Die simple Wahrheit: Während einer Wanderung auf einem der tollen Wanderwege entlang der Cote Sauvage an der bretonischen Westküste kam mir die Idee, wie wohl ein Werbefilmer diese großartige Naturkulisse umsetzen würde. Gesagt – getan: Ich schnappte mir mein Smartphone, konzentrierte mich auf das neue Outfit meiner Frau und kombinierte dies zuhause mit einigen Naturaufnahmen. Voila – fertig ist eine Annäherung an aktuelle Lifestylewerbung mit dem Touch des Nicht-Perfekten.

__________________________________________________________________________

Captured at Pointe Brezec/Bretagne with Antje Korinek-Blessing. The wild coast of Brittany – again a short film with the Windows Phone Lumia 930 and at the same time – quite by the way – a fashion film.

Of course, this is not a real advertising clip 🙂 The simple truth: During a hike on one of the great hiking trails along the Cote Sauvage on the Breton west coast, the idea came to me how an advertising filmmaker would implement this great natural backdrop. Said – done: I grabbed my smartphone, focused on the new outfit of my wife and combined this at home with some nature shots. Voila – ready is an approach on current lifestyle advertising with a touch of non-perfectionism.

Music: „Beautiful mood“ by Dag Reinbott

72 Stunden in Paris

Einfach mal anschauen und Paris in unserer subjektiven Sichtweise genießen!

Kommentare zum Film:

“Awesome! )) All that Paris is being loved for. Awesome shooting and editing. It’s an inspiration. … Great video. A different and creative view on this city. Good edit too. … Great Job. Love opening this film. Thanks for sharing.”

 

Ein Osterspaziergang/An easter walk „under conditions“

Das Thermometer zeigt gerade mal 1 Grad – immerhin im Plus. Also gibt es kein Halten und ein Morgenspaziergang ist angesagt. Im leichten Schneetreiben geht es zum Uracher Wasserfall./The thermometer shows just 1 degree – after all, in plus. So there is no holding and a morning walk is announced. In the light snow drifting we went to the Urach waterfall.

Am nächsten Tag waren wir noch einmal im Maisental/Next day we were again at Maisental

Alle Fotos mit dem/captured with the Smartphone Nokia Lumia 930

Es gab noch mehr Schnee. Ich frage mich, ob wir in der Weihnachtszeit sind statt in der Osterzeit?/ There was more snow. I wonder if we are in the Christmas season instead of in the Easter period?

Die durch die Hölle gingen/They went through hell

Am dritten Tag ging es dann bergauf – direkt in die weiße Hölle zwischen Gütersteiner und Uracher Wasserfall. Hier waren wir oberhalb der Schneefallgrenze. Am Ende der Wanderung tat es gut, uns in der Wasserfallhütte bei einem Pott Kaffee und einer Weißwurst aufzuwärmen./On the third day we went uphill – directly into the white hell between Gütersteiner and Urach waterfall. Here we were above the snowfall border. At the end of the hike, it was good to warm up in the waterfall hut with a pot of coffee and a white sausage. (Let me explain: „Hell“ is the name of  a boundary there, in German „Hölle“ as you can read on the sign in the photo)

Diese Fotos habe ich mit der Sony NEX 7 mit dem 1.8/35mm aufgenommen. 
Alle Aufnahmen habe ich mit Lightroom und Analog Efex Pro 
bzw. Color Efex Pro bearbeitet/Captured with the Sony NEX 7 
and processed with Lightroom and Analog Efex Pro

Videos mit dem Smartphone – ein Erfahrungsbericht zum Lumia 930

Ich habe ein eher zwiespältiges Verhältnis zu Berichten über Aufnahmegerätschaften: Einerseits finde ich die Pixelzählerei und pseudowissenschaftliche Ambitionen mancher Autoren quälend, andererseits interessieren mich Erfahrungsberichte, die sich ihrer Subjektivität bewusst sind, schon. Für mich als Anwender zählen letztlich die Ergebnisse mehr als aufwendige Tests. Die beste Kamera ist die, welche man dabei hat. Nach diesem Motto drehte ich das folgende kurze Filmchen mit meinem Windows Phone Nokia Lumia 930.

Die wilde Küste der Bretagne – wieder ein kleiner Film mit dem Windowsphone Lumia 930 und zugleich – ganz nebenbei – ein Fashionfilm. Selbstverständlich ist dies kein echter Werbeclip 🙂 Die simple Wahrheit: Während einer Wanderung auf einem der tollen Wanderwege entlang der Cote Sauvage an der bretonischen Westküste kam mir die Idee, wie wohl ein Werbefilmer diese großartige Naturkulisse umsetzen würde. Gesagt – getan: Ich schnappte mir mein Smartphone, konzentrierte mich auf das neue Outfit meiner Frau und kombinierte dies zuhause mit einigen Naturaufnahmen. Voila – fertig ist eine Annäherung an aktuelle Lifestylewerbung mit dem Touch des Nicht-Perfekten
Music: „Beautiful mood“ by Dag Reinbott

Nach dieser praktischen Einleitung nun einige Bemerkungen zum Lumia 930: Die Eigenschaften des Nokia Lumia 930 als Telefon sind mir in diesem Bericht ziemlich unwichtig. Interessant Lumia sw-2ist es hier für mich wegen seiner Fähigkeiten als Videokamera. Die 20-Megapixel-Kamera mit einem 1/2,5 großem Sensor und Carl-Zeiss-Optik mit 26mm und einer Lichtstärke von 2,4 geben schon eine Grundlage für fotografische Aufgaben. Am wichtigsten die Frage: Kann man mit so einem Gerät tatsächlich Filme machen, die über den reinen Erinnerungswert hinaus-reichen? Aus meinen Erfahrungen kann ich diese Frage tatsächlich bejahen. Es geht, wenn man gewisse Dinge beachtet.

Erstens ist trotz des eingebauten Bildstabilisators im Lumia, der seinen Job recht gut erledigt, eine ruhige Haltung das A und O der Aufnahmen. Nun wird man in der Regel kein Stativ mit schnurstativ sw-1sich herumtragen, wenn man schon mit dem kleinen Smartphone filmt. Hier leistet ein Schnurstativ wertvolle Hilfe. Deutlich sieht man dies an den Schwenk am Anfang des Bayernfilms. Ich verwendete hier das billige Somikon Seilstativ, das für rund 5 Euro zu kaufen ist zusammen mit einer ebenso preiswerten Smartphonehalterung.

Die Funktion des Schnurstativs ist einfach: Am unteren Ende kann man mittels eines 3-Wege-Schalters ein Stahlseil mit einem Fußteil herausziehen. Man tritt auf das Fußende, stellt die gewünschte Seillänge ein und zieht die Kamera nach oben. Wenn man dann noch die Arme am Oberkörper abstützt, erreicht man eine recht stabile Kamerahaltung.

Werbung

(Foto aus der Werbung http://www.somikon.de/Schnurstativ-NX-4070-919.shtml)

Ein kritischer Punkt beim Filmen mit diesem Smartphone ist der Autofokus. Eigentlich funktioniert er sehr gut, zumindest beim Fotografieren. Bei der Videoaufnahme neigt er allerdings ab und zu zum Neufokussieren. Das macht sich unangenehm bemerkbar, man sieht es gelgentlich in den ersten beiden Filmen. Ich habe mir deshalb vorgenommen, zukünftig nicht nur die Belichtung und ggf. den Weißabgleich, sondern auch die Entfernung manuell einzustellen. Das ist ein wenig fizzelig mit den Einstellungen, beim Iphone mit der Software Filmic Pro scheint mir das wesentlich einfacher.

Zum Abschluss noch ein Film, den ich mit dem Lumia über einen Kurztrip nach Berlin drehte:

Hier noch die Daten des Smartphones:Lumia sw-1

Nokia Lumia 930
Hauptkamera: Sensorgröße 1/2,5 Zoll
Nennauflösung im Format 4:3 / 16:9:  19 / 16 Megapixel
Frontkamera: Nennauflösung 1,2 Megapixel
Brennweite (KB, 16:9) / Blende 26 mm/f2,4
dedizierte Kamerataste ja
Fotolicht Dual-LED-Blitzlicht
Bildstabilisator optisch
Autofokus ja
Selbstauslöser ja
Belichtungskorrektur ja
man. Einstellung von ISO / Weißabgleich / Schärfe / Kontrast /
Farbsättigung ja / ja / nein / nein / nein
HDR-Aufnahme nein
Panorama-Aufnahme nein
Serienbild-Aufnahem ja
Geo-Tag ja
Farbeffekte ja
Auslösen oer Sprachbefehl nein
Makro-Modus ja
Videoaufnahme: maximale Auflösung 1920 x 1080 Pixel

(Quelle: http://www.connect.de/testbericht/nokia-lumia-930-kamera-test-2159747-2688.html)

Strange World

Das Meer, ein gesunkenes Schiff, der Mondfisch, Haie – Zutaten zu einem kurzen Film über das Nordsee Aquarium in Hirtshals/Dänemark.

The ocean, a sunken ship, the ocean sunfish, sharks.

A visit at the North Sea Oceanarium Hirtshals/Denmark

Gear: Sony NEX 7, 1.8/50mm, edited with Edius 8.2.

48 Hours in Cairo

48 Stunden in Kairo.

Musik von de.audionetwork.com
„Kasbah Nightlife“
Dank an Lincoln Grounds / Michael Pearse

Mehr: vimeo.com/149680671

Strolling around Cairo.

Music from de.audionetwork.com
„Kasbah Nightlife“
Thanks to Lincoln Grounds / Michael Pearse

Watch more: vimeo.com/149680671

Jordanien

„Sabah el khair“ – „Sabah el noor” (Dein Tag sei licht)! Mit diesem freundlichen Morgengruß unseres Reiseführers Abdallah wurden wir allmorgendlich bei unserer Erkundungsreise durch das Haschemitische Königreich Jordanien – so der offizielle Name – begrüßt.

Kurzer Film mit Material unserer Jordanienreise im Jahr 2013.

Und, um es gleich vorwegzunehmen, so hell und licht wie dieser Gruß, sind auch im Rückblick unsere Erinnerungen an dieses Land im Vorderen Orient – trotz aller sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme, die wir ebenfalls kennenlernten und mit denen wir uns seitdem intensiv auseinander setzen.

Doch zurück zum Anfang: In 4 ½ Stunden brachte uns der Airbus A 320 der Royal Jordanian direkt vom kalten, nassen Frankfurt ins warme, sonnige Amman. Und damit begann unsere Erstbegegnung mit dem Orient! Ruhige und freundliche Einwanderungsbeamte fertigten uns im neuen, architektonisch sehr reizvollen „Queen Alia Airport“ rasch und ohne Komplikationen ab und stempelten das Einreisevisum in die Pässe. Und dann, nach einer Nacht im Hotel, begann am nächsten Morgen unsere Entdeckungsreise durch das Land hinter dem Jordan.

Jordanien ist ein faszinierendes Land, in dem die Spuren der ältesten Kulturvölker zu entdecken sind. Amman, die Hauptstadt, zeigt sich als quirlige Hauptstadt. Auf historischem Grund erbaut, wuchs die Stadt von etwa 3000 Menschen um 1900, auf ca. 30000 um 1948 zur heutigen pulsierenden Metropole mit über 3 ½ Mio Einwohnern.

Da wir nur wenig Zeit in Amman verbringen konnten, konzentrierten wir uns auf die historische Seite der Stadt – das archäologische Museum auf dem Zitadellenhügel und das „Jordan-Museum“, das neue Nationalmuseum.

Tief beeindruckt waren wir von den „Ain Ghazal“ Statuen in beiden Museen. Sie stammen aus dem Neolithikum, sind also etwa 8 – 10000 Jahre alt und zählen zu den ältesten Statuen der Menschheit. Ein weiterer Höhepunkt sind sicher auch die Schriftrollen von Qumran. Im Museum führt ein sehr gut gemachter Film in die abenteuerliche Geschichte des Fundes ein – und dann steht man selbst vor diesen alten Zeugnissen religiösen Lebens. Wir sind sehr ergriffen und ein leichtes Schauern überfällt uns bei ihrem Anblick.

Aber das Staunen sollte so schnell kein Ende nehmen. Gadara, heute Umm Qais, ganz im Norden an der Grenze zu Israel und Syrien gelegen, bot uns einen schönen Blick auf den See Genezareth und die Golan-Höhen. Hier ist das Gleichnis aus dem Neuen Testament angesiedelt, in dem Jesus einen Besessenen heilte und die bösen Geister in eine Schweineherde fahren ließ. Wir gehen den historischen Befunden nach und erforschen aus der byzantinischen Zeit die Säulen eines oktogonalen Gotteshauses und ein römisches Theater für 9000 Besucher.

Nicht weit entfernt liegt Jerash, in römischer Zeit Gerasa. Unter Alexander dem Großen wurde sie eine der zehn Städte der Dekapolis und fasziniert durch seine Ausdehnung, die mit dem Forum Romanum in der italienischen Hauptstadt mithalten kann. Säulenstraßen, das Hadrianstor, ein Herkulestempel und der Artemistempel lassen die Antike lebendig werden.

In Madaba schauten wir in der Georgskirche die weltweit älteste Mosaiklandkarte an, die ursprünglich aus zwei Millionen Teilen bestand und das Heilige Land zeigte. Später sehen wir in einem Sozialprojekt, wie auch heute noch die Kunst der Mosaiken gepflegt wird.

Über den Berg Nebo, von dem aus angeblich Moses ins gelobte Land schaute, gelangten wir ans Tote Meer und nutzen natürlich die Gelegenheit, uns korkenartig ins – nein! auf das Wasser zu legen. Ein seltsames Gefühl!

Später begegneten wir dem Jordan. In unseren Vorstellungen ein stattlicher Fluss, entpuppte er sich als ein kleines Bächlein. Die Stelle, an der Johannes taufte, ist archäologisch gesichert und so standen wir bald an der Taufstelle Jesu. Auf israelischer Seite nutzen christliche Pilger den Jordan zu einem nachempfundenen Taufakt. Auf jordanischer Seite stehen Bauten aller möglichen christlichen Kirchen, denn durch ein königliches Dekret, bekommt jede christliche Glaubensrichtung neben der Baugenehmigung auch noch einen Bauplatz. Für uns überraschend war die große religiöse Toleranz für das Christentum und jüdische Einrichtungen in Jordanien; als Vorgängerreligionen des Islam stehen beide unter dem besonderen Schutz der Verfassung und so gibt es allein in Amman über 60 christliche Kirchen.

Dann ging es in Richtung Süden nach Petra ins Zentrum des einstigen Reiches der Nabatäer. Durch den 1,2 km langen Siq – eine Schlucht von manchmal nur zwei Metern Breite umgeben von Felswänden, die bis zu 80 m hoch aufragen – gelangen wir direkt auf das Khazne al-Firaun (dt. Schatzhaus) zu. Weitere 800 überaus eindrucksvolle Grabfassaden und Überreste von Tempeln und Opferplätzen zeigten sich dann. Zwei Tage verbrachten wir an diesem Platz, der sicher zu Recht UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Dann ging es in die Wüste – das heißt, in ein Gebiet, das unseren Vorstellungen von Wüstenlandschaft nahekam – dem Wadi Rum. Mit Beduinen unternahmen wir eine ausgedehnte Fahrt durch diese einzigartige Landschaft im offenen Geländewagen.

Aber nun genug der Worte! Folgen Sie uns ins Haschemitische Königreich Jordanien mit unseren Filmsequenzen und Diareihen – viel Vergnügen dabei.

__________________________________________

Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle an Abdalla Yousef, unseren Reiseführer, Herrn Pfändner von moneypenny tours und Michael Ladwein (Reiseveranstalter), dem archäologischen Museum Amman und dem Jordan Museum in Amman für die Film- und Fotoerlaubnis aussprechen.

_________________________________________

Und nun noch zwei Literaturtipps für alle, die sich für das Palästinenser-Problem interessieren:

Jenseits aller Polemik eine Schilderung aus der Sicht, die in Palästina geboren wurde, später in die USA auswanderte. Henning Mankell äußerte sich dazu: „Nie zuvor habe ich einen so packenden Roman über Palästina und Israel gelesen.“:

Susan Abulhawa: Während die Welt schlief, 442 Seiten (Diana Verlag 2011)

Zum anderen die Schilderung des Präsidenten der arabischen Al-Aksa-Universität in Jerusalem, dessen Familie seit 1300 Jahren dort lebt, über sein Leben im Spannungsfeld des Nahen Ostens:

Sari Nusseibeh: Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina. 5. Aufl. (2009)

Der palästinensische Hochschullehrer und PLO-Diplomat Sari Nusseibeh, der im arabischen Teil Jerusalems aufwuchs, keine fünfzig Meter entfernt von dem Schriftsteller Amos Oz, in England studierte und nach dem Sechs-Tage-Krieg nach Hause zurückkehrte, ist ein Pendler zwischen den verfeindeten Seiten. In seiner Autobiographie erzählt er seine eigene Geschichte und die seines Volkes – und entwirft die Vision eines Landes, in dem Muslime, Juden und Christen harmonisch zusammenleben. „Ein feinsinniges, trauriges und humorvolles Erinnerungsbuch, das neues Licht auf die Tragödie des Israel-Palästina-Konflikts wirft, zugleich ein lebendiges Bild der palästinensischen Gesellschaft.“ Amos Oz

 

 

Burgund – ein Film im Look alter 16mm-Aufnahmen

Oftmals, wenn wir an Filme im Format 4: 3 denken, erinnern wir uns an alte Standard-Definition-Videos. Allerdings kann das 1,33-Verhältnis auch eine stilistische Wahl sein. Ich drehte den Film komplett mit einem 1.8/50mm-Objektiv an der Sony NEX-VG 10. Für mich besteht ein großer Teil der Schönheit von Burgund in den Kleinigkeiten, den Bagatellen. Das wollte ich in diesem Film zeigen.

Der engere Rahmen des 1.33-Seitenverhältnisses unterstreicht die Bedeutung von Details mehr als in dem Breitformat von 16:9. Dazu versuchte ich bei diesem Film, einen authentischen Look im Stil alter 16mm-Filmaufnahmen zu erzeugen.

Ich habe die Aufnahmen meiner Sony NEX-VG 10 benutzt und die Möglichkeiten von Edius 8 angewendet. Zuerst habe ich mit Photoshop eine Maske für das Seitenverhältnis von 1,33 gemacht, dann eine neue Ebene eines 16mm-Films über das Filmmaterial gelegt und die Farben des Videos mit ein wenig Color Grading an Kodakfilme angepasst. Zum Vergleich hier der Link zum Originalfilm mit digitalem Look: https://vimeo.com/136421374

_______________________________________________________________

Often when we think of 4: 3 movies, we remember old standard definition videos. However, the 1.33 ratio can also be a stylistic choice.  I shot the film entirely with a 1.8/50mm-lens on the Sony NEX-VG 10. For me the beauty of Burgundy are the little things, the bagatelles. This I want to show in that film. The narrow aspect ratio emphasizes the importance of the details more than the 16:9-format.

I tried to create an authentic movie look at this video. I’ve used the recordings of my Sony NEX-VG 10 and applied the possibilities of Edius 8. First I made a mask for the aspect ratio of 1.33 with Photoshop, then placed a new layer of a 16mm film over the footage and adjusted the colors of the video with a little color grading like Kodak films. For comparison here is the link to the original film with a digital look: https://vimeo.com/136421374

Florenz

Ein Tag in Florenz mit der Musik von Sergey Cheremisinov. Es gibt Millionen von Videos über Florenz. Und ich kenne viele wunderbare Filme über diese Stadt gefilmt in 4K und unter Einsatz von Drohnen, Gimbals und all den schönen Sachen, die ich nicht habe. Ich bin mir bewusst, dass ich damit nicht konkurrieren kann. Deshalb machte ich dieses Video in einer ganz anderen Weise.

Die Aufnahmen wurden mit einer Olympus Pen E-PL1 gemacht, nicht mit einer Filmkamera. Indem ich mit verschiedenen Effektmasken das Rohmaterial veränderte, entsteht der Eindruck alter Aufnahmen auf analogem Filmmaterial.

Danke an Ephemeralfilm für die freundliche Erlaubnis, das Filmmaterial für den Vor- und Abspann zu nutzen.

Wenn Sie lieber konventionelle, schöne Bilder sehen wollen, werfen Sie einen Blick auf meine Diashow von Florenz: https://vimeo.com/37768066

________________________________________________________________

A day in Florence featuring the music of Sergey Cheremisinov. There are millions of videos about Florence. And I know lots of wonderful films about this city captured in 4K, by using drones and gimbals and all the other stuff that I don’t have . I’m well aware that I can’t compete against that. So I made this video from a different approach.

Footage has been shot with Olympus Pen E-PL 1, not with a film camera. I gave the video a vintage look by changing the aspect ratio, grading and some layers which simulate an analogue footage. Anything was edited with Edius 8.

Thanks to Ephemeralfilm for the friendly permission to use footage of the film leaders.

But if you rather like decent, nice pics instead of this stuff, please have a look to my slideshow of Florence: vimeo.com/37768066