Meine Arbeitsweise

Filmproduktion und ganz besonders Videojournalismus erfordert neben handwerklichen Fähigkeiten beim Umgang mit der Kamera einen fotografischen Blick, Improvisation, schnelles Erfassen und Reagieren: Das ähnelt manchmal eher einer Jagd oder einer Entdeckungsreise. Sehen, was andere nicht beachten und Details aufnehmen, die oft übersehen werden – so entstehen interessante Filme. Qualität entsteht gerade dann, wenn der Film schon beim Drehen entsteht und nicht schon vorher alles festgelegt ist. Flexibel cropped-wkfilm.pngwechselnde Blickwinkel und Spontaneität beim Drehen ergänzen sich mit Intuition und Kreativität beim Schnitt des Filmmaterials.

Als “Ein-Mann-Unternehmen” arbeite ich in aller Regel in der Art eines Videojournalisten. Ich folge dem KISS-Prinzip : Keep It Simple and Stupid. Weniger Technik macht mein Aufnahme flexibel und schnell.

Grundsätzlich bevorzuge ich einen dokumentarischen Ansatz.  Ich erfasse eine Szene aus der  Perspektive des Beobachters.

Meine Ausrüstungkobl-media

Sorgfältig stimme ich die Auswahl meiner Kameras ab und benutze je nach Aufnahmesituation meine Canon XF 100, die Panasonic HC-X 909 oder eine Sony NEX 7 mit dem 1.8 / 50mm Objektiv.

Wenn es auf ruhige Bilder ankommt, arbeite ich mit Stativ (055 Carbon mit Fluid-Videokopf von Manfrotto). Häufig ist aber aber auch das Monopod (Manfrotto Video-Fluid-Einbeinstativ mit Neiger 234RC) Mittel der Wahl oder ich bin ganz flexibel mit der Handkamera.

Filmen oder Fotografieren
heißt mit Licht malen. Obwohl ich eigentlich ein Anhänger von Available Light bin, ist es oft unumgänglich, Szenen auszuleuchten. Dazu dienen mir LED-Leuchten (Yongnuo YN300 Air Pro) und ein kleines LED-Kopflicht. Für umfassende Ausleuchtungen habe ich auch noch eine alte netzgebundene Videoleuchte aus den 70er-Jahren, stromfressend, heiß – aber als Lichtspender an einen Baustrahler heranreichend.

Der Ton macht 50 % eines Films aus. Früher musste man dazu kiloweise Recording-Equipment mit sich herumschleppen. Ich nutze manchmal mein zum akustischen Notizblock umfunktioniertes Smartphone; bei
aufwendigeren Aufnahmen bevorzuge ich meine Handheld- oder Pocket-Rekorder (Olympus LS 5 und Zoom H 1). Häufig benutze ich  auch ein Richtmikrofon (Sennheiser MKE 400) oder kabelgebundene kleine Lavaliermikrofone.

Wenn die Bewegungsfreiheit für die Protagonisten im Vordergrund steht, nutze ich eine drahtlose Übertragung über eine kleine Funkstrecke (Azden WR pro). Drahtlose Ansteckmikrofone haben einen separaten Sender, der z.B. in der Tasche getragen werden kann. Solche Mikrofone werden immer dann verwendet, wenn Mikrofone nicht oder zumindest kaum sichtbar sein sollen.

Kontakt: wfkorinek@gmail.com

 

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