Medienpädagogik


Als Lehrer und Schulleiter habe ich die Freude, mit Schülern im Medienbereich arbeiten zu können und junge Menschen zu einem sinnvollen Umgang mit Smartphones und anderen AV-Medien anleiten zu dürfen. Hier einige Beispiele aus der Arbeit an der Auwiesenschule Neckartenzlingen.

With a little help from my friends…

Ein Schulprojekt der Auwiesenschule Neckartenzlingen. Einige Schüler unterstützen die Lehrer mit technischen Geräten – die Schultechniker. Die Projektgruppe, die das Video drehte, produzierte einen Werbefilm für diese Schultechniker. Vor den Dreharbeiten lernten die Schüler, wie Werbung mit Hilfe von Videos aufgebaut ist und studierten die Machart von Werbeclips. Bei den Aufnahmen verwendeten sie eine Sony NEX-VG 10 und eine QUMOX Actioncam SJ4000.
Die Story: Eine Gruppe von Schülern bereitet sich auf eine Präsentation vor. Beim letzten Check bemerken sie, dass sie kein Mikrofon haben. Das Mädchen schreibt eine SMS und bittet die Schultechniker um Hilfe. Kurze Zeit später ist einer von ihnen auf dem Weg …

Die Filmproduktion lohnte sich: Preisverleihung Landespreis für Werkrealschulen in Stuttgart – Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann verleiht Max Niebling, Klasse 10 der Auwiesenschule, die Auszeichnung für seine Leistungen im Wahlpflichtfach Wirtschaft und Informationstechnik. —- Sorry wegen der schlechten Tonqualität; ich hatte leider nur mein Smartphone dabei (WK).

Max ist einer der Preisträger, weil er sich in besonderem Maße für die Berufswegeplanung engagiert hat. Gemeinsam mit den anderen Schülern der WuI-Gruppe drehte er einen Werbefilm über die Schultechniker der Schule.

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Tutorials statt Klassenarbeit

Na klar, Serienbriefe sind nützlich – aber als Lernstoff in der Schule ist das Thema doch eher zäh. Aber wer sagt denn, dass Lernen immer Spaß machen muss. Nun stellt sich die Frage, wie schaffe ich es als Lehrer, meine Schüler zu motivieren, auch eher trockene, langweilige Dinge zu lernen. Ein weiteres Problem ist das der Lernerfolgskontrolle: Manche Schüler sind vielleicht sprachlich nicht in der Lage, Sachverhalte adäquat auszudrücken. Ein Weg, diese Probleme anzugehen ist der über das Medium des Lernens. Hier eine kurze Doku über selbst erstellte Tutorials als methodischen Weg des Lernens und der Leistungskontrolle.

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Wenn du ein Schiff bauen willst…

Wirtschaft und Informationstechnik an der Auwiesenschule GWRS Neckartenzlingen – Generation Smartphone lernt Wirtschaft und IT

So sieht es aus, wenn Schüler theoretisch und praktisch Werbung lernen – und mit der nötigen Anstrengung, dem richtigen Talent und etwas Glück kommt zum Schluss ein Landespreis heraus.

Hier eine Doku über ein Projekt mit Schülern der Generation Smartphone: Schüler lernen Prinzipien von Werbung kennen und drehen mit dem Smartphone eigene Werbespots über ihre Schule.

„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ So twittert die Gymnasiastin Naina. In den Medien bricht die Diskussion über praxisnahe Inhalte und Lernformen in Deutschlands Schulen los – als ob es so etwas nicht geben würde.

In den Werkrealschulen in Baden-Württemberg gibt es das Wahlpflichtfach „Wirtschaft und Informationstechnik“. Hier erwerben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, mit denen sie ihr privates und berufliches Leben erfolgreich meistern können. Leider droht trotz dieser erfolgreichen Schulkonzeption das Ende dieser Schulart!

Im Folgenden wurden von Schülerinnen und Schülern mit dem Smartphone mehrere Filme im Rahmen des Projekts erstellt. Zielsetzung war es, einen Werbefilm für die Auwiesenschule – vom Drehbuch über die Vertonung bis zum Schnitt – zu erstellen und dabei die Grundlagen der Werbewirksamkeit zu berücksichtigen.

Einer der Werbefilme unserer Schüler