Getting closer: Mont-Sainte Odile


Der Mont-Sainte Odile, auf deutsch Odilienberg, wird der heilige Berg des Elsaß genannt.

Auf einem zur Rheinebene hin steil abfallenden Buntsandstein-Felsen befindet sich das Kloster der heiligen Odilia, der Schutzpatronin des Elsaß. Gegründet wurde das Kloster in der Merowingerzeit um das Jahr 700. Die Blütezeit des Klosters war im 12. Jahrhundert. Die damalige Äbtissin Herrad von Landsberg (1167-1195) schrieb das Buch „Hortus Deliciarum“, welches das Wissen der damaligen Zeit beinhaltete. Das Original verbrannte 1870 bei einer Belagerung Strasbourgs. Nach mehreren Plünderungen und Bränden wurde das Kloster Ende des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die Kreuzkapelle, die Engelskapelle und die Odilienkapelle stammen noch aus dem 11./12. Jahrhundert.

Romanik im Schwarzwald


Impressionen einer Spurensuche.

Wie schon häufig, waren Antje und ich wieder mal auf einer kulturell inspirierten Tour unterwegs. Diesmal war ausgehend von Hirsau – dem ältesten und zur damaligen Zeit größten Kloster im deutschsprachigen Gebiet – der mittlere Schwarzwald unser Ziel. Wir suchten nach Spuren alter Benediktiner- und Zisterzienserklöster, die sich kunstgeschichtlich unter romanischer Kunst zusammenfassen lassen. Nachdem Hirsau aber in der Reformation und den nachfolgenden Jahren nahezu völlig zerstört wurde,

Ruine des Jagdschlosses im Bereich des Klosters Hirschau; 1692 zerstört

 wurden wir im Kloster Alpirsbach – heute vielen durch das Alpirsbacher Klosterbräu bekannt – fündig.

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Wie schon manchmal war die kleine LX3 meine fotografische Begleiterin. Die durch den kleinen Sensor bedingte große Schärfentiefe der Bilder versuche ich gestalterisch durch eine Nachbearbeitung in PS  nachzubessern (Puristen mögen die Nase rümpfen, mir kommt es mehr auf das Ergebnis an).

Eine kleine Auswahl der Eindrücke dort gibt die Diaschau wieder.