Ein Osterspaziergang/An easter walk „under conditions“


Das Thermometer zeigt gerade mal 1 Grad – immerhin im Plus. Also gibt es kein Halten und ein Morgenspaziergang ist angesagt. Im leichten Schneetreiben geht es zum Uracher Wasserfall./The thermometer shows just 1 degree – after all, in plus. So there is no holding and a morning walk is announced. In the light snow drifting we went to the Urach waterfall.

Am nächsten Tag waren wir noch einmal im Maisental/Next day we were again at Maisental

Alle Fotos mit dem/captured with the Smartphone Nokia Lumia 930

Es gab noch mehr Schnee. Ich frage mich, ob wir in der Weihnachtszeit sind statt in der Osterzeit?/ There was more snow. I wonder if we are in the Christmas season instead of in the Easter period?

Die durch die Hölle gingen/They went through hell

Am dritten Tag ging es dann bergauf – direkt in die weiße Hölle zwischen Gütersteiner und Uracher Wasserfall. Hier waren wir oberhalb der Schneefallgrenze. Am Ende der Wanderung tat es gut, uns in der Wasserfallhütte bei einem Pott Kaffee und einer Weißwurst aufzuwärmen./On the third day we went uphill – directly into the white hell between Gütersteiner and Urach waterfall. Here we were above the snowfall border. At the end of the hike, it was good to warm up in the waterfall hut with a pot of coffee and a white sausage. (Let me explain: „Hell“ is the name of  a boundary there, in German „Hölle“ as you can read on the sign in the photo)

Diese Fotos habe ich mit der Sony NEX 7 mit dem 1.8/35mm aufgenommen. 
Alle Aufnahmen habe ich mit Lightroom und Analog Efex Pro 
bzw. Color Efex Pro bearbeitet/Captured with the Sony NEX 7 
and processed with Lightroom and Analog Efex Pro

Videos mit dem Smartphone – ein Erfahrungsbericht zum Lumia 930


Ich habe ein eher zwiespältiges Verhältnis zu Berichten über Aufnahmegerätschaften: Einerseits finde ich die Pixelzählerei und pseudowissenschaftliche Ambitionen mancher Autoren quälend, andererseits interessieren mich Erfahrungsberichte, die sich ihrer Subjektivität bewusst sind, schon. Für mich als Anwender zählen letztlich die Ergebnisse mehr als aufwendige Tests. Die beste Kamera ist die, welche man dabei hat. Nach diesem Motto drehte ich die folgenden beiden kurzen Filmchen mit meinem Windows Phone Nokia Lumia 930.

Nach dieser praktischen Einleitung nun einige Bemerkungen zum Lumia 930: Die Eigenschaften des Nokia Lumia 930 als Telefon sind mir in diesem Bericht ziemlich unwichtig. Interessant Lumia sw-2ist es hier für mich wegen seiner Fähigkeiten als Videokamera. Die 20-Megapixel-Kamera mit einem 1/2,5 großem Sensor und Carl-Zeiss-Optik mit 26mm und einer Lichtstärke von 2,4 geben schon eine Grundlage für fotografische Aufgaben. Am wichtigsten die Frage: Kann man mit so einem Gerät tatsächlich Filme machen, die über den reinen Erinnerungswert hinaus-reichen? Aus meinen Erfahrungen kann ich diese Frage tatsächlich bejahen. Es geht, wenn man gewisse Dinge beachtet.

Erstens ist trotz des eingebauten Bildstabilisators im Lumia, der seinen Job recht gut erledigt, eine ruhige Haltung das A und O der Aufnahmen. Nun wird man in der Regel kein Stativ mit schnurstativ sw-1sich herumtragen, wenn man schon mit dem kleinen Smartphone filmt. Hier leistet ein Schnurstativ wertvolle Hilfe. Deutlich sieht man dies an den Schwenk am Anfang des Bayernfilms. Ich verwendete hier das billige Somikon Seilstativ, das für rund 5 Euro zu kaufen ist zusammen mit einer ebenso preiswerten Smartphonehalterung.

Die Funktion des Schnurstativs ist einfach: Am unteren Ende kann man mittels eines 3-Wege-Schalters ein Stahlseil mit einem Fußteil herausziehen. Man tritt auf das Fußende, stellt die gewünschte Seillänge ein und zieht die Kamera nach oben. Wenn man dann noch die Arme am Oberkörper abstützt, erreicht man eine recht stabile Kamerahaltung.

Werbung

(Foto aus der Werbung http://www.somikon.de/Schnurstativ-NX-4070-919.shtml)

Ein kritischer Punkt beim Filmen mit diesem Smartphone ist der Autofokus. Eigentlich funktioniert er sehr gut, zumindest beim Fotografieren. Bei der Videoaufnahme neigt er allerdings ab und zu zum Neufokussieren. Das macht sich unangenehm bemerkbar, man sieht es gelgentlich in den ersten beiden Filmen. Ich habe mir deshalb vorgenommen, zukünftig nicht nur die Belichtung und ggf. den Weißabgleich, sondern auch die Entfernung manuell einzustellen. Das ist ein wenig fizzelig mit den Einstellungen, beim Iphone mit der Software Filmic Pro scheint mir das wesentlich einfacher.

Zum Abschluss noch ein Film, den ich mit dem Lumia über einen Kurztrip nach Berlin drehte:

Hier noch die Daten des Smartphones:Lumia sw-1

Nokia Lumia 930
Hauptkamera: Sensorgröße 1/2,5 Zoll
Nennauflösung im Format 4:3 / 16:9:  19 / 16 Megapixel
Frontkamera: Nennauflösung 1,2 Megapixel
Brennweite (KB, 16:9) / Blende 26 mm/f2,4
dedizierte Kamerataste ja
Fotolicht Dual-LED-Blitzlicht
Bildstabilisator optisch
Autofokus ja
Selbstauslöser ja
Belichtungskorrektur ja
man. Einstellung von ISO / Weißabgleich / Schärfe / Kontrast /
Farbsättigung ja / ja / nein / nein / nein
HDR-Aufnahme nein
Panorama-Aufnahme nein
Serienbild-Aufnahem ja
Geo-Tag ja
Farbeffekte ja
Auslösen oer Sprachbefehl nein
Makro-Modus ja
Videoaufnahme: maximale Auflösung 1920 x 1080 Pixel

(Quelle: http://www.connect.de/testbericht/nokia-lumia-930-kamera-test-2159747-2688.html)

Berlin


Ich weiß: Alles in Berlin wurde schon millionenfach gefilmt. Jedes einzelne Ding, jede Sehenswürdigkeit. Alles. Aber noch nicht von mir. Deshalb hier meine Version. Die Idee: drei Tage lang Berlin erforschen nur mit dem Smartphone als Kamera. Drei Tage zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

Berlin ist eine einmalige Stadt: kreativ, lebendig und immer in Bewegung. Berlin ist eine pulsierende Stadt mit einem besonderen Flair. Eine Stadt mit einem Geist der Freiheit und Toleranz.  In diesem Kurzfilm versuchte ich zu erzählen, wie ich Berlin während einer dreitägigen Reise mit einigen meiner Schüler erlebt habe. Wir besuchten den Bundestag, das Jüdische Museum, das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, den Checkpoint Charlie und natürlich das Brandenburger Tor.

Alles wurde aus der Hand gefilmt mit meinem Windows 10 Phone Nokia Lumia 930.

Bearbeitet mit  Edius 8.
Musik von Dag Reinbott

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It’s true. Anything in Berlin has been photographed a billion times. But not by me. So this is my version. Travelling light. Only with my smartphone as camera.Travelling light. The idea – exploring Berlin for three days. Three days on foot and by public transportation. Only with my smartphone as camera.

This city is full of life – it’s creative, energetic and cutting-edge. This city attracts people from all over the world. In an environment of unparalleled diversity, it captures the attitudes and lifestyles of people from over 180 nations and really makes the city by the Spree “the place to be.” Berlin is a vibrant city with a very special flair. A city with a spirit of freedom and tolerance. In this short film I tried to tell how I experienced Berlin during a three day’s trip with some of my students. We visited the Bundestag, the German House of Parliament, the Jewish Museum, the Sowjet War Memorial, Checkpoint Charlie and of course the Brandenburger Tor.

Everything was filmed handheld with my Windows 10 Phone Nokia Lumia 930.

Ein fotografischer Rückblick


Seit meinem 16. Lebensjahr faszinierte mich die Fotografie und  ich streifte schon früh mit diversen Kameras umher, entwickelte Filme und Bilder in der eigenen kleinen Dunkelkammer. So  sammelte  ich immer mehr Erfahrungen in diesem Bereich und eignete mir autodidaktisch die erforderlichen handwerklichen und technischen Fertigkeiten an. 1999 begann ich mit digitalen Kameras zu experimentieren, blieb aber noch viele Jahre meinen analogen Aufnahmetechniken treu. Neben meinen gebraucht gekauften digitalen Canon-DSLRs – angefangen von der D 30 aus dem Jahr 2000 über die Nachfolgermodelle D 60, 10 D  bis zur 20 D – fotografierte ich parallel immer noch mit meinen Schätzen aus der Ära des Films: Meine erste Spiegelreflexkamera , eine Praktica Super TL, made in GDR,  sparte ich mir 1973 mühsam zusammen. Zwei Jahre später wurde sie durch eine Minolta „XD 5“  (die kleine Schwester der legendären „XD 7“) ergänzt, die ich immer noch in Verwendung habe. In den Folgejahren sammelten sich – dank Ebay – eine ganz ansehnliche Sammlung von analogen Kameras bei mir an:

Meine Lieblingsstücke waren die OM 1, die OM 2 von Olympus, die Olympus XA, aber vor allem die „Rasselkrachs“  im Mittelformat aus der UdSSR: die Kiev 88 und eine Zenith 80. Glanzstück war eine Mamiya C 220.

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Oft war ich hybrid unterwegs, fotografierte auf Kodak Tri X, Agfa APX, Ilford FP 4, Fuji Neopan Acros 100 oder auf Fuji Velvia, entwickelte die Filme im Badezimmer, scannte sie ein. Die Endverarbeitung fand dann mit Photoshop statt.

Erst in den letzten drei Jahren stieg ich dann  völlig auf digitale Geräte um um – aber wenn ich Zeit finde, nehme ich mir auch heute noch gerne eine meiner analogen Gerätschaften und fotografiere in dieser konventionellen Weise.

2016 stieg ich von meiner liebgewordenen Canon 20 D auf eine Sony NEX 7 als Hauptfotokamera um, die ich manchmal mit meinen guten alten Minolta MD-Objektiven ausrüste. Nex 7-1Ganz neu habe ich zusätzlich auch mein Smartphone, das Nokia Lumia 930 mit seiner 20-Megapixel-Kamera,  1/2,5 großem Sensor und Carl-Zeiss-Optik als ernsthaftes Aufnahmegerät entdeckt.

Hier einige meiner Favoriten aus den letzten Jahren, manche noch analog, die meisten jedoch schon digital entstanden.

Symphonie der Farben


Ein dreitägiger Kurztrip in die Schweiz und dort wandern, so weit die Füße tragen. Das war unsere Vorstellung als Antje und ich am ersten Oktoberwochenende nach Graubünden aufbrachen.

Musik: The Four Seasons (Vivaldi) by John Harrison 
with the Wichita State University Chamber Players

Gleich am Samstagmorgen ging es in Klosters mit der Gotschnabahn hinauf auf 2300m Höhe. Vier Grad zeigte das Thermometer, aber schweiz-herbst-artikel-1beim Gehen wurde uns bald warm. Über die Parsennhütte ging es auf den Höhenweg unterhalb der Weißfluh. Was wir so nicht erwartet hatten, war die Symphonie der Farben, die sich uns bot. So kann man das nur im Herbst erleben: Das Grün war einem warmen Braunton als Grundfarbe gewichen, durchsetzt mit roten Flecken der Blaubeersträucher und der Alpenrosen.

Auch die „Murmeli“ waren noch sehr aktiv und pfiffen munter, wenn sich einer der Zweibeiner oder der Mountainbiker näherte.

Immer mit dem Blick auf das im Tal gelegene Davos und weiter in Richtung des Flüelapasses, der die Grenze zum Engadin bildet, ging es weiter zum Strelapass auf 2352m Höhe. In der urigen Atmosphäre dort kurz eine Rivella getrunken und eine Bündner Nusstorte gegessen und schon mussten wir zurück, um dann kurz nach 17 Uhr die letzte Bahn vom Gotschnagrat hinunter nach Klosters zu erwischen.

Am Samstag war nördlich des Flüelschweiz-herbst-artikel-5a Regen angesagt, also kurz über die Passhöhe und auf einem Ziegenpfad in Richtung des Grialetschgletschers gewandert. Hier waren die Farbspiele des sparsamen Bewuchses wieder überwältigend.

Am Montag zeigte sich schon der nahende Winter mit Minusgraden und leicht gezuckerten Bergen. Auf der Passhöhe waren dann die Farben einer monochromen, aber in sich sehr differenzierten grafischen Struktur in mindestens 50 Grautönen mit deutlicher Tendenz zum strahlenden Weiß gewichen.

schweiz-herbst-artikel-23Drei Tage Wandererlebnis pur!

Fotografisch war der Trip eigentlich vom Motto „schweiz-herbst-artikel-3travelling light“ geprägt. Wir hatten unsere Kameras zu Hause gelassen und wollten gar nicht fotografieren. Allerdings hatten wir unsere beiden Smartphones (Nokia Lumia 930) dabei und waren überrascht. Das Mobiltelefon zeigte sich als Kamera, mit der man durchaus auch etwas anspruchsvoller fotografieren kann. Hier die Daten:, Autofokus, Optik von Zeiss mit 6 Linsen, Blende 2,4, Brennweite: 26 mm, optische Bildstabilisierung, Sensorgröße: 1/2,5 Zoll, 20,0 MP.

Hier noch ein paar Fotos:

Am dritten Tag ging es nochmals über den Flüelapass ins Engadin zum Berninapas mit dem Lago Bianco und einer Wanderung zur Alp Grüm. Dort hatten wir einen wundervollen Blick auf den Gletscher des Piz Palü und hinunter ins Tal nach Italien.

For my international friends here an english version:

A three-day short trip to Switzerland and there let us hike around Flüelapass. That was our idea when Antje and I left Nürtingen headed for Graubünden on the first weekend of October. On Saturday morning we went from Klosters with the Gotschna aerial cableway up to the attitude of 2300m. Four degrees indicated the thermometer. Along the Parsennhütte we went on the trail below the Weissfluh. What we had not expected, was the symphony of colors offered to us. It’s an experience you can only have in fall: The green had given way to a warm brown as base color of nature, interspersed with red patches of blueberry bushes and rhododendrons.


The marmots were still very active and whistled merrily when one of the bipeds or mountain bikers approached.


Watching to Davos in the valley and the Flüela in the distance we hiked on to the Strelapass in 2352m. There in a cozy atmosphere we drank a Rivella and eat a nut tart. Then we had to start for our way back, because the last cableway from Gotschnagrat to Klosters runs at 5 pm.
On Saturday the weather forecast predicted rain north of the Flüela. So we drove briefly over the pass and hiked on small goat path towards the Grialetschgletschers. The color were overwhelming again.


On Monday, the approaching winter already showed his frosty face with freezing temperatures and slightly sugared mountains. On top of the mountains the colors had changed to a monochrome grey, but it has a very differentiated graphical structure with at least 50 shades of gray with distinct tendency to bright white.

Later we drove southward to Engadin. We stopped at the Berninapass with the Lago Bianco and hiked to the Alp Grüm. From there we had a wonderful view to the Glacier of the Piz Palü and in the valley to Italy.

Three days hiking adventure pure!

Related to photography the trip was marked by the motto „Travelling Light“. Both of us had left our cameras at home and did not want to take pictures actually. Fortunately we have our smartphones (Nokia Lumia 930) with us. This gear has a pretty decent lens by Zeiss, so we still were able to record our impressions.