Ein Osterspaziergang/An easter walk „under conditions“


Das Thermometer zeigt gerade mal 1 Grad – immerhin im Plus. Also gibt es kein Halten und ein Morgenspaziergang ist angesagt. Im leichten Schneetreiben geht es zum Uracher Wasserfall./The thermometer shows just 1 degree – after all, in plus. So there is no holding and a morning walk is announced. In the light snow drifting we went to the Urach waterfall.

Am nächsten Tag waren wir noch einmal im Maisental/Next day we were again at Maisental

Alle Fotos mit dem/captured with the Smartphone Nokia Lumia 930

Es gab noch mehr Schnee. Ich frage mich, ob wir in der Weihnachtszeit sind statt in der Osterzeit?/ There was more snow. I wonder if we are in the Christmas season instead of in the Easter period?

Die durch die Hölle gingen/They went through hell

Am dritten Tag ging es dann bergauf – direkt in die weiße Hölle zwischen Gütersteiner und Uracher Wasserfall. Hier waren wir oberhalb der Schneefallgrenze. Am Ende der Wanderung tat es gut, uns in der Wasserfallhütte bei einem Pott Kaffee und einer Weißwurst aufzuwärmen./On the third day we went uphill – directly into the white hell between Gütersteiner and Urach waterfall. Here we were above the snowfall border. At the end of the hike, it was good to warm up in the waterfall hut with a pot of coffee and a white sausage. (Let me explain: „Hell“ is the name of  a boundary there, in German „Hölle“ as you can read on the sign in the photo)

Diese Fotos habe ich mit der Sony NEX 7 mit dem 1.8/35mm aufgenommen. 
Alle Aufnahmen habe ich mit Lightroom und Analog Efex Pro 
bzw. Color Efex Pro bearbeitet/Captured with the Sony NEX 7 
and processed with Lightroom and Analog Efex Pro

Ein fotografischer Rückblick


Seit meinem 16. Lebensjahr faszinierte mich die Fotografie und  ich streifte schon früh mit diversen Kameras umher, entwickelte Filme und Bilder in der eigenen kleinen Dunkelkammer. So  sammelte  ich immer mehr Erfahrungen in diesem Bereich und eignete mir autodidaktisch die erforderlichen handwerklichen und technischen Fertigkeiten an. 1999 begann ich mit digitalen Kameras zu experimentieren, blieb aber noch viele Jahre meinen analogen Aufnahmetechniken treu. Neben meinen gebraucht gekauften digitalen Canon-DSLRs – angefangen von der D 30 aus dem Jahr 2000 über die Nachfolgermodelle D 60, 10 D  bis zur 20 D – fotografierte ich parallel immer noch mit meinen Schätzen aus der Ära des Films: Meine erste Spiegelreflexkamera , eine Praktica Super TL, made in GDR,  sparte ich mir 1973 mühsam zusammen. Zwei Jahre später wurde sie durch eine Minolta „XD 5“  (die kleine Schwester der legendären „XD 7“) ergänzt, die ich immer noch in Verwendung habe. In den Folgejahren sammelten sich – dank Ebay – eine ganz ansehnliche Sammlung von analogen Kameras bei mir an:

Meine Lieblingsstücke waren die OM 1, die OM 2 von Olympus, die Olympus XA, aber vor allem die „Rasselkrachs“  im Mittelformat aus der UdSSR: die Kiev 88 und eine Zenith 80. Glanzstück war eine Mamiya C 220.

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Oft war ich hybrid unterwegs, fotografierte auf Kodak Tri X, Agfa APX, Ilford FP 4, Fuji Neopan Acros 100 oder auf Fuji Velvia, entwickelte die Filme im Badezimmer, scannte sie ein. Die Endverarbeitung fand dann mit Photoshop statt.

Erst in den letzten drei Jahren stieg ich dann  völlig auf digitale Geräte um um – aber wenn ich Zeit finde, nehme ich mir auch heute noch gerne eine meiner analogen Gerätschaften und fotografiere in dieser konventionellen Weise.

2016 stieg ich von meiner liebgewordenen Canon 20 D auf eine Sony NEX 7 als Hauptfotokamera um, die ich manchmal mit meinen guten alten Minolta MD-Objektiven ausrüste. Nex 7-1Ganz neu habe ich zusätzlich auch mein Smartphone, das Nokia Lumia 930 mit seiner 20-Megapixel-Kamera,  1/2,5 großem Sensor und Carl-Zeiss-Optik als ernsthaftes Aufnahmegerät entdeckt.

Hier einige meiner Favoriten aus den letzten Jahren, manche noch analog, die meisten jedoch schon digital entstanden.

Sweet Melancholy – ein Test meiner neuen Sony NEX 7/A review of my new Sony NEX 7


Dieses Video erzählt keine Geschichte. Ich wollte damit nur die Fähigkeiten meiner neuen Kamera testen – die Sony NEX 7. Ich habe meine alte NEX-VG 10 mit dem SEL 18200 verkauft und kaufte die kleine Kamera in der Bucht zu einem überraschend günstigen Preis. Ich wollte eine kleine, handliche Kamera, die schöne Bilder und Videos produziert. Dieses Video ist mein erster Versuch, einige Aufnahmen mit der Neuen zu schießen.

Das Ergebnis in meiner Einschätzung: Die NEX 7 ist eine wunderschön gestaltetete High-End-Kamera mit einem tollen CMOS-Sensor. Es ist eine spiegellose Kamera mit einem Metallkörper, die für Enthusiasten entwickelt wurde. Sie vereint fortschrittliche Technologie mit der Seriosität einer professionellen DSLR. Wenn man die NEX 7 anfasst, fühlt man Metall, schwarz lackiert, nicht lackiertem Kunststoff. Dies ist einer der Gründe, warum ich das ältere Modell wählte und nicht die neure Alpha 6000, die aus Verbundwerkstoffen hergestellt wird. Vermutlich ist der Autofocus der neueren Kamera besser, aber das schlagende Argument für mich als Videofilmer ist der Mikrofoneingang an der NEX 7.Nex 7-1

Die Kamera packt viele Funktionen in einem sehr kleinen Body. Und es sind nützliche Features, nicht Gimmicks. Für Run & Gun-Aufnahmen, Dokumentarfilm oder Nachrichten mit dem absoluten Minimum an Rigging – aber natürlich auch für Fotos -, macht es viel Spaß sie zu verwenden.

Das Sony E 16-50mm f / 3.5-5.6 OSS PZ   ist ein Pancake-Zoom-Objektiv für das Sony NEX-System (E-mount). Es ist eine extrem kleine Linse mit einem hochinteressanten Brennweitenbereich. Es bietet ein Äquivalent zu einem 24-75mm-Objektiv an einer Vollformatkamera.

Alles in dem Video wurde aus der Hand unter Benutzung des Suchers gedreht. Ich nutzte ausschließlich das SEL 1650-Kit-Objektiv und nach der Bearbeitung war ich doch sehr überrascht über die Qualität dieser Combo mit der NEX 7.

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This video doesn’t tell a story. I just wanted to test the abilities of my new camera – the Sony NEX 7. I sold my old NEX-VG 10 with the SEL and bought the small one as used gear at a surprisingly affordable price. I wanted a small, handy camera which produces fine pictures and videos. So this is my first attempt of shooting some footage with it.

The result in my opinion: The NEX 7 is a beautifully designed high end mirrorless camera with an advanced CMOS sensor. It‘s a mirrorless camera with a metal body designed for pros and enthusiasts. It combines high advanced technology with the seriousness of a professional DSLR. When picking up the NEX 7 you feel cold steel painted black, not painted plastic. This ist one of the reasons why I choose the older model and not the Alpha 6000, being made of composite materials. The AF oft he modern type is better, but the crushing argument for me as a videographer is the microphon plug at the NEX 7.

The camera packs lots of features into a very small body, and they are useful features not gimmicks. For handheld run & gun documentary or news with the bare minimum of rigging, and for stills, it is so much fun to use.

The Sony E 16-50mm f/3.5-5.6 OSS PZ is a pancake zoom lens for the Sony NEX system (E-mount). It is an extremely small lens especially considering its highly interesting focal length range. It’s offering a field-of-view equivalent to „24-75mm“ on full format cameras.

Anything in the video was shot handheld with the camera held to my eye. I used the very small pancace SEL 1650 kit lense and after editing I was highly surprised about the quality of that combo with the NEX 7.