Cote Sauvage

Die wilde Küste der Bretagne – wieder ein kleiner Film mit dem Windowsphone Lumia 930 und zugleich – ganz nebenbei – ein Fashionfilm.

Selbstverständlich ist dies kein echter Werbeclip 🙂 Die simple Wahrheit: Während einer Wanderung auf einem der tollen Wanderwege entlang der Cote Sauvage an der bretonischen Westküste kam mir die Idee, wie wohl ein Werbefilmer diese großartige Naturkulisse umsetzen würde. Gesagt – getan: Ich schnappte mir mein Smartphone, konzentrierte mich auf das neue Outfit meiner Frau und kombinierte dies zuhause mit einigen Naturaufnahmen. Voila – fertig ist eine Annäherung an aktuelle Lifestylewerbung mit dem Touch des Nicht-Perfekten.

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Captured at Pointe Brezec/Bretagne with Antje Korinek-Blessing. The wild coast of Brittany – again a short film with the Windows Phone Lumia 930 and at the same time – quite by the way – a fashion film.

Of course, this is not a real advertising clip 🙂 The simple truth: During a hike on one of the great hiking trails along the Cote Sauvage on the Breton west coast, the idea came to me how an advertising filmmaker would implement this great natural backdrop. Said – done: I grabbed my smartphone, focused on the new outfit of my wife and combined this at home with some nature shots. Voila – ready is an approach on current lifestyle advertising with a touch of non-perfectionism.

Music: „Beautiful mood“ by Dag Reinbott

Jordanien

„Sabah el khair“ – „Sabah el noor” (Dein Tag sei licht)! Mit diesem freundlichen Morgengruß unseres Reiseführers Abdallah wurden wir allmorgendlich bei unserer Erkundungsreise durch das Haschemitische Königreich Jordanien – so der offizielle Name – begrüßt.

Kurzer Film mit Material unserer Jordanienreise im Jahr 2013.

Und, um es gleich vorwegzunehmen, so hell und licht wie dieser Gruß, sind auch im Rückblick unsere Erinnerungen an dieses Land im Vorderen Orient – trotz aller sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme, die wir ebenfalls kennenlernten und mit denen wir uns seitdem intensiv auseinander setzen.

Doch zurück zum Anfang: In 4 ½ Stunden brachte uns der Airbus A 320 der Royal Jordanian direkt vom kalten, nassen Frankfurt ins warme, sonnige Amman. Und damit begann unsere Erstbegegnung mit dem Orient! Ruhige und freundliche Einwanderungsbeamte fertigten uns im neuen, architektonisch sehr reizvollen „Queen Alia Airport“ rasch und ohne Komplikationen ab und stempelten das Einreisevisum in die Pässe. Und dann, nach einer Nacht im Hotel, begann am nächsten Morgen unsere Entdeckungsreise durch das Land hinter dem Jordan.

Jordanien ist ein faszinierendes Land, in dem die Spuren der ältesten Kulturvölker zu entdecken sind. Amman, die Hauptstadt, zeigt sich als quirlige Hauptstadt. Auf historischem Grund erbaut, wuchs die Stadt von etwa 3000 Menschen um 1900, auf ca. 30000 um 1948 zur heutigen pulsierenden Metropole mit über 3 ½ Mio Einwohnern.

Da wir nur wenig Zeit in Amman verbringen konnten, konzentrierten wir uns auf die historische Seite der Stadt – das archäologische Museum auf dem Zitadellenhügel und das „Jordan-Museum“, das neue Nationalmuseum.

Tief beeindruckt waren wir von den „Ain Ghazal“ Statuen in beiden Museen. Sie stammen aus dem Neolithikum, sind also etwa 8 – 10000 Jahre alt und zählen zu den ältesten Statuen der Menschheit. Ein weiterer Höhepunkt sind sicher auch die Schriftrollen von Qumran. Im Museum führt ein sehr gut gemachter Film in die abenteuerliche Geschichte des Fundes ein – und dann steht man selbst vor diesen alten Zeugnissen religiösen Lebens. Wir sind sehr ergriffen und ein leichtes Schauern überfällt uns bei ihrem Anblick.

Aber das Staunen sollte so schnell kein Ende nehmen. Gadara, heute Umm Qais, ganz im Norden an der Grenze zu Israel und Syrien gelegen, bot uns einen schönen Blick auf den See Genezareth und die Golan-Höhen. Hier ist das Gleichnis aus dem Neuen Testament angesiedelt, in dem Jesus einen Besessenen heilte und die bösen Geister in eine Schweineherde fahren ließ. Wir gehen den historischen Befunden nach und erforschen aus der byzantinischen Zeit die Säulen eines oktogonalen Gotteshauses und ein römisches Theater für 9000 Besucher.

Nicht weit entfernt liegt Jerash, in römischer Zeit Gerasa. Unter Alexander dem Großen wurde sie eine der zehn Städte der Dekapolis und fasziniert durch seine Ausdehnung, die mit dem Forum Romanum in der italienischen Hauptstadt mithalten kann. Säulenstraßen, das Hadrianstor, ein Herkulestempel und der Artemistempel lassen die Antike lebendig werden.

In Madaba schauten wir in der Georgskirche die weltweit älteste Mosaiklandkarte an, die ursprünglich aus zwei Millionen Teilen bestand und das Heilige Land zeigte. Später sehen wir in einem Sozialprojekt, wie auch heute noch die Kunst der Mosaiken gepflegt wird.

Über den Berg Nebo, von dem aus angeblich Moses ins gelobte Land schaute, gelangten wir ans Tote Meer und nutzen natürlich die Gelegenheit, uns korkenartig ins – nein! auf das Wasser zu legen. Ein seltsames Gefühl!

Später begegneten wir dem Jordan. In unseren Vorstellungen ein stattlicher Fluss, entpuppte er sich als ein kleines Bächlein. Die Stelle, an der Johannes taufte, ist archäologisch gesichert und so standen wir bald an der Taufstelle Jesu. Auf israelischer Seite nutzen christliche Pilger den Jordan zu einem nachempfundenen Taufakt. Auf jordanischer Seite stehen Bauten aller möglichen christlichen Kirchen, denn durch ein königliches Dekret, bekommt jede christliche Glaubensrichtung neben der Baugenehmigung auch noch einen Bauplatz. Für uns überraschend war die große religiöse Toleranz für das Christentum und jüdische Einrichtungen in Jordanien; als Vorgängerreligionen des Islam stehen beide unter dem besonderen Schutz der Verfassung und so gibt es allein in Amman über 60 christliche Kirchen.

Dann ging es in Richtung Süden nach Petra ins Zentrum des einstigen Reiches der Nabatäer. Durch den 1,2 km langen Siq – eine Schlucht von manchmal nur zwei Metern Breite umgeben von Felswänden, die bis zu 80 m hoch aufragen – gelangen wir direkt auf das Khazne al-Firaun (dt. Schatzhaus) zu. Weitere 800 überaus eindrucksvolle Grabfassaden und Überreste von Tempeln und Opferplätzen zeigten sich dann. Zwei Tage verbrachten wir an diesem Platz, der sicher zu Recht UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Dann ging es in die Wüste – das heißt, in ein Gebiet, das unseren Vorstellungen von Wüstenlandschaft nahekam – dem Wadi Rum. Mit Beduinen unternahmen wir eine ausgedehnte Fahrt durch diese einzigartige Landschaft im offenen Geländewagen.

Aber nun genug der Worte! Folgen Sie uns ins Haschemitische Königreich Jordanien mit unseren Filmsequenzen und Diareihen – viel Vergnügen dabei.

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Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle an Abdalla Yousef, unseren Reiseführer, Herrn Pfändner von moneypenny tours und Michael Ladwein (Reiseveranstalter), dem archäologischen Museum Amman und dem Jordan Museum in Amman für die Film- und Fotoerlaubnis aussprechen.

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Und nun noch zwei Literaturtipps für alle, die sich für das Palästinenser-Problem interessieren:

Jenseits aller Polemik eine Schilderung aus der Sicht, die in Palästina geboren wurde, später in die USA auswanderte. Henning Mankell äußerte sich dazu: „Nie zuvor habe ich einen so packenden Roman über Palästina und Israel gelesen.“:

Susan Abulhawa: Während die Welt schlief, 442 Seiten (Diana Verlag 2011)

Zum anderen die Schilderung des Präsidenten der arabischen Al-Aksa-Universität in Jerusalem, dessen Familie seit 1300 Jahren dort lebt, über sein Leben im Spannungsfeld des Nahen Ostens:

Sari Nusseibeh: Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina. 5. Aufl. (2009)

Der palästinensische Hochschullehrer und PLO-Diplomat Sari Nusseibeh, der im arabischen Teil Jerusalems aufwuchs, keine fünfzig Meter entfernt von dem Schriftsteller Amos Oz, in England studierte und nach dem Sechs-Tage-Krieg nach Hause zurückkehrte, ist ein Pendler zwischen den verfeindeten Seiten. In seiner Autobiographie erzählt er seine eigene Geschichte und die seines Volkes – und entwirft die Vision eines Landes, in dem Muslime, Juden und Christen harmonisch zusammenleben. „Ein feinsinniges, trauriges und humorvolles Erinnerungsbuch, das neues Licht auf die Tragödie des Israel-Palästina-Konflikts wirft, zugleich ein lebendiges Bild der palästinensischen Gesellschaft.“ Amos Oz

 

 

Florenz

Ein Tag in Florenz mit der Musik von Sergey Cheremisinov. Es gibt Millionen von Videos über Florenz. Und ich kenne viele wunderbare Filme über diese Stadt gefilmt in 4K und unter Einsatz von Drohnen, Gimbals und all den schönen Sachen, die ich nicht habe. Ich bin mir bewusst, dass ich damit nicht konkurrieren kann. Deshalb machte ich dieses Video in einer ganz anderen Weise.

Die Aufnahmen wurden mit einer Olympus Pen E-PL1 gemacht, nicht mit einer Filmkamera. Indem ich mit verschiedenen Effektmasken das Rohmaterial veränderte, entsteht der Eindruck alter Aufnahmen auf analogem Filmmaterial.

Danke an Ephemeralfilm für die freundliche Erlaubnis, das Filmmaterial für den Vor- und Abspann zu nutzen.

Wenn Sie lieber konventionelle, schöne Bilder sehen wollen, werfen Sie einen Blick auf meine Diashow von Florenz: https://vimeo.com/37768066

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A day in Florence featuring the music of Sergey Cheremisinov. There are millions of videos about Florence. And I know lots of wonderful films about this city captured in 4K, by using drones and gimbals and all the other stuff that I don’t have . I’m well aware that I can’t compete against that. So I made this video from a different approach.

Footage has been shot with Olympus Pen E-PL 1, not with a film camera. I gave the video a vintage look by changing the aspect ratio, grading and some layers which simulate an analogue footage. Anything was edited with Edius 8.

Thanks to Ephemeralfilm for the friendly permission to use footage of the film leaders.

But if you rather like decent, nice pics instead of this stuff, please have a look to my slideshow of Florence: vimeo.com/37768066

Berlin

Ich weiß: Alles in Berlin wurde schon millionenfach gefilmt. Jedes einzelne Ding, jede Sehenswürdigkeit. Alles. Aber noch nicht von mir. Deshalb hier meine Version. Die Idee: drei Tage lang Berlin erforschen nur mit dem Smartphone als Kamera. Drei Tage zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

Berlin ist eine einmalige Stadt: kreativ, lebendig und immer in Bewegung. Berlin ist eine pulsierende Stadt mit einem besonderen Flair. Eine Stadt mit einem Geist der Freiheit und Toleranz: Bundestag, das Jüdische Museum, das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, den Checkpoint Charlie und natürlich das Brandenburger Tor.

Alles  aus der Hand gefilmt mit dem Windows 10 Phone Nokia Lumia 930.

Bearbeitet mit  Edius 8.
Musik von Dag Reinbott

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It’s true. Anything in Berlin has been photographed a billion times. But not by me. So this is my version. Travelling light. Only with my smartphone as camera.Travelling light. The idea – exploring Berlin for three days. Three days on foot and by public transportation. Only with my smartphone as camera.

This city is full of life – it’s creative, energetic and cutting-edge. This city attracts people from all over the world. In an environment of unparalleled diversity, it captures the attitudes and lifestyles of people from over 180 nations and really makes the city by the Spree “the place to be.” Berlin is a vibrant city with a very special flair. A city with a spirit of freedom and tolerance: The Bundestag, the German House of Parliament, the Jewish Museum, the Sowjet War Memorial, Checkpoint Charlie and of course the Brandenburger Tor.

Everything was filmed handheld with Windows 10 Phone Nokia Lumia 930.

Getting closer: Mont-Sainte Odile

Der Mont-Sainte Odile, auf deutsch Odilienberg, wird der heilige Berg des Elsaß genannt.

Auf einem zur Rheinebene hin steil abfallenden Buntsandstein-Felsen befindet sich das Kloster der heiligen Odilia, der Schutzpatronin des Elsaß. Gegründet wurde das Kloster in der Merowingerzeit um das Jahr 700. Die Blütezeit des Klosters war im 12. Jahrhundert. Die damalige Äbtissin Herrad von Landsberg (1167-1195) schrieb das Buch „Hortus Deliciarum“, welches das Wissen der damaligen Zeit beinhaltete. Das Original verbrannte 1870 bei einer Belagerung Strasbourgs. Nach mehreren Plünderungen und Bränden wurde das Kloster Ende des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die Kreuzkapelle, die Engelskapelle und die Odilienkapelle stammen noch aus dem 11./12. Jahrhundert.

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“

Wo ist das Glück, das Goethe hier in seinen „Erinnerungen“ anspricht? Ist es in Namibia, in Island, in Jordanien – oder sonst wo auf dieser Erde? Oft empfindet man es auf jeden Fall an einem weit entfernten Ort. Hier und jetzt ist ja der Ort mit seinem Alltag, der doch mancherlei Sorgen mit sich bringt.

Goethe setzt dem sein bekanntes Wort entgegen: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“. Es kommt nicht darauf, weit weg zu fahren, sondern zu lernen, das Glück zu ergreifen im Hier und Jetzt. Es hilft, wenn man sich klar macht, dass Glück oft gar nicht an äußere Umstände gebunden ist, sondern auch eine Frage der inneren Haltung ist.

In diesem Sinn sind diese Bilder aus dem vertrauten Umland zu sehen.

Glück braucht nicht unbedingt die weiten Reisen – auch wenn ich sie nicht missen möchte, denn sie erweitern schon ungemein den Blickwinkel. Aber es ist auch schön zu versuchen, Vertrautes, Gewohntes mit fremden Augen zu sehen – und so wird der heimische Wald eben auch mal zum „Swabian Rainforest“, dem Regenwald, den man sonst eher in fremden Erdteilen verortet.

Zwischen Eis und heißen Quellen: Im Gespräch mit Leonard Wienholt im Magix-Magazin

 

Kann man einen vielfältigen Künstler überhaupt zuordnen? Das ist die erste Frage die sich einem stellt, wenn man die Arbeit von Dr. Walter Korinek sieht. OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Erziehungswissenschaftler ist nicht nur Lehrer, Schulleiter und angehender journalist, sondern auch leidenschaftlicher Filmemacher. In seinen Videos berichtet er von einigen Reisen quer über den Globus und beeindruckt mit bildgewaltigen Aufnahmen. So zeigt er z.B. die heißen Quellen Islands, oder berichtet von seiner Reise ins Königreich Jordanien. In einem Gespräch haben wir mehr über Walter erfahren:

 

Wie sind Sie dazu gekommen, Videos zu drehen?
Neben meiner beruflichen Ausbildung und Tätigkeit als Lehrer, Schulleiter und Erziehungswissenschaftler faszinierte mich seit meinem 16. Lebensjahr die Fotografie.
2010 entdeckte ich für mich die Welt der bewegten Bilder und begann Videos zu filmen und zu schneiden.

In Ihren Reportagen, als auch Reisevideos fällt der Schwerpunkt Historik direkt ins Auge. Woher haben Sie dieses lebhafte Interesse an Geschichte?
Nun, das hängt sicher mit meinem Beruf als Lehrer und Schulleiter zusammen. Ursprünglich habe ich tatsächlich Geschichte studiert und mich intensiv mit dem Mittelalter und der Neueren Geschichte des 20. Jahrhunderts befasst. In all diesen Bereichen geht es mehr oder weniger um Geschichten über Menschen.

Wie gehen Sie bei der Videobearbeitung vor und was würden Sie Anfängern empfehlen?
Grundsätzlich heißt es auch bei der Videographie wie wohl überall: Mit einfachen Dingen beginnen und sich langsam und stetig verbessern. “Still learning every day!” Wichtig ist es, sich nicht gleich in Spielereien zu verheddern, sondern erst einmal einen stimmigen Handlungsablauf, eine Geschichte, schnitttechnisch zu schaffen.

Wie sieht es mit zukünftigen Projekten bei Ihnen aus?
Im Frühjahr plane ich unter dem Arbeitstitel “Vom Turnschuh zum Kampfstiefel” eine journalistische Arbeit. Dabei möchte ich dokumentieren, wie sich die ersten 72 Stunden im Leben eines jungen Menschen darstellen, der sich als Offiziersanwärter zur Bundeswehr gemeldet hat.

Seid ihr bereit selbst loszulegen? Dann schaut doch zunächst auf Walters Webseite vorbei!

AUTOR

Leonard ist leidenschaftlicher Musiker, Poetry Slammer sowie Schauspieler.Das ursprüngliche Nordlicht ist seit 2014 eine Teilmenge des Socialmediateams. Er engagiert sich gerne sozial und veranstaltet regelmäßig Improvisationsschauspiel-Workshops für Jugendliche.Desweiteren ist er Serienjunkie und pokert gerne.
Quelle: http://magazine.magix.com/de/zwischen-eis-und-heissen-quellen-dr-walter-korinek-im-gespraech/

Mit der Panasonic HC-X 909 in Namibia

Antje Korinek-BlessingDie Aufnahmen für unseren Namibia-Film drehte ich mit der Panasonic HC-X 909. Lassen Sie mich vor diesem Hintergrund vorab die Frage stellen: Ist dieser Camcorder eine professionelle Kamera? Sicher kann man dies mit einem klaren Nein beantworten, wenn man Kriterien anlegt, die üblicherweise an solche Ausrüstung gestellt werden. Fragt man jedoch, ob man mit der Panasonic HC-X 909 professionell arbeiten kann, kann man dies mit wenigen Ausnahmen mit einem Ja beantworten. Fragen wir uns: Was heißt denn professionelles Arbeiten? Für mich heißt das: Unter gegebenen Umständen mit der angepassten Ausrüstung das bestmögliche Resultat erzielen — und so gesehen war die Wahl dieser Kamera zur Herstellung dieses Films absolut überzeugend!

 Dies will ich im Folgenden kurz begründen:

  • Das lichtstarke und sehr scharfe Leica-Objektiv mit f/1,5 bei Offenblende und einer Brennweite von 29-368 mm genügt in den meisten Fällen den Ansprüchen für Reisefilme. Lediglich bei einigen wenigen Tieraufnahmen hätte ich mir ein längeres Tele gewünscht. Ich versuchte den Mangel mit dem   „Intelligenten Zoom“ auszugleichen. Entgegen der Auffassung mancher Tester konnte mich diese Spezialform eines digitalen Zooms, bei dem die
  • Panasonic-3nicht benötigten Randzonen des Sensors benützt werden,  nicht überzeugen. Die Aufnahmen waren doch relativ unscharf und können nur durch extremes Nachschärfen verwendet werden.
  • Interessant war hingegen die hohe Lichtstärke, die in Verbindung mit maximaler Telestellung und einem ND8-Graufilter doch ein gewisses Bokeh durch Unschärfe im Hintergrund erzeugen konnte. Ich hatte abgesehen von Aufnahmen in der Dämmerung stets diesen Filter auf der Kamera.
  • Absolut überzeugend war hingegen das
  • Panasonic-1Bildstabilisierungssystem Hybrid OIS+ mit seiner kombinierten optischen und die elektronische Stabilisierung. Damit korrigiert es ungewollte Bewegungen auf fünf Achsen. Gerade bei Reisefilmen, wenn es darauf ankommt, rasch aufnahmebereit zu sein und vielleicht die Situation der Reisegruppe die Verwendung von Stativen oder anderen Hilfsmitteln nicht zulässt, war der Bildstabilisator immer verlässlich. So sind nahezu alle Aufnahmen des Films aus der Hand und nur ggf. mit Aufstützen entstanden.
  • Der bekannte kühle Bildcharakter der Panasonic HC-X 909 mit seiner leichten Überbetonung des Grünanteils gefiel mir speziell bei den „Colours of Africa“ nicht so sehr. Dies konnte ich jedoch leicht durch die Möglichkeiten meiner Bildbearbeitungssoftware Magix Video Pro X5 ausgleichen. Ich habe einfach für den ganzen Film den Farbcharakter etwas in Richtung rot verschoben und gleichzeitig den Kontrast ein wenig angehoben. Wie so oft bei der Bearbeitung ist auch hier wenig oft mehr.
  • Als sehr wichtig stellte sich heraus, dass ich in Namibia im Gegensatz zu früheren Projekten, nur im manuellen Modus aufgenommen habe. Weißlichtabgleich, Belichtung und Blende sind so an das Motiv perfekt anzupassen.
  • Alle Aufnahmen wurden im 50p-Format aufgenommen. Dies ermöglichte bei Bedarf in der Nachbearbeitung sehr leicht eine 2fache Zeitlupe.
  • Das wichtigste Kriterium für die Wahl der Panasonic HC-X 909 warPanasonic-2 jedoch ihre Kompaktheit und das geringe Gewicht. So ging die gesamte Ausrüstung in die kleine, unauffällige khakifarbene Kalahari Molopo K-41i Canvas. Ich hatte 4 Reserve-Akkus dabei, ein externes Ladegerät, Polfilter, ND8-Graufilter und das kleine Reisestativ Pronto von Cullmann (brauchbar, wenn kein Wind geht).

 Überzeugen Sie sich nun selbst – viel Vergnügen beim Film!
http://vimeo.com/86042810

Kamera………………………………….. Panasonic HC-X909 (1080/50p)

Software ………………………………… Magix Video Pro X5

Location…………………………………. Namibia

Musik: …………………………………… Highland Musikarchiv

Vollformat-Kompakt-Kamera von Olympus

von Walter Korinek

Testbilder von der neuen Kompaktkamera im Vollformat von Olympus? Nein, bis jetzt gibt es die nicht – aber in den 70er Jahren gab es die XA mit einem ausgezeichneten, lichtstarken 2,8/35mm Festobjektiv, Zeitautomatik, Messsucher wie die Leica M, Empfindlichkeitsbereich von 25-800 ISO und das ganze in einer Größe, die bequem in jede Jackentasche passt.  Allerdings ist dieses Wunderwerk nicht digital, sondern verwendet Filme aller Fabrikate und Empfindlichkeiten in SW oder Farbe.  Mehr Informationen hier:  http://en.wikipedia.org/wiki/Olympus_XA oder hier http://www.erikfiss.com/foto/cams/xa/

Hier einige herbstliche Fotos aus Rom mit meinem analogen Schätzchen aufgenommen auf Kodak Portra 400 NC – Viel Spaß beim Anschauen:

Mehr: http://www.walterkorinek.de

Romanik im Schwarzwald

Impressionen einer Spurensuche.

Wie schon häufig, waren Antje und ich wieder mal auf einer kulturell inspirierten Tour unterwegs. Diesmal war ausgehend von Hirsau – dem ältesten und zur damaligen Zeit größten Kloster im deutschsprachigen Gebiet – der mittlere Schwarzwald unser Ziel. Wir suchten nach Spuren alter Benediktiner- und Zisterzienserklöster, die sich kunstgeschichtlich unter romanischer Kunst zusammenfassen lassen. Nachdem Hirsau aber in der Reformation und den nachfolgenden Jahren nahezu völlig zerstört wurde,

Ruine des Jagdschlosses im Bereich des Klosters Hirschau; 1692 zerstört

 wurden wir im Kloster Alpirsbach – heute vielen durch das Alpirsbacher Klosterbräu bekannt – fündig.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wie schon manchmal war die kleine LX3 meine fotografische Begleiterin. Die durch den kleinen Sensor bedingte große Schärfentiefe der Bilder versuche ich gestalterisch durch eine Nachbearbeitung in PS  nachzubessern (Puristen mögen die Nase rümpfen, mir kommt es mehr auf das Ergebnis an).

Eine kleine Auswahl der Eindrücke dort gibt die Diaschau wieder.