Videos mit dem Smartphone – ein Erfahrungsbericht zum Lumia 930


Ich habe ein eher zwiespältiges Verhältnis zu Berichten über Aufnahmegerätschaften: Einerseits finde ich die Pixelzählerei und pseudowissenschaftliche Ambitionen mancher Autoren quälend, andererseits interessieren mich Erfahrungsberichte, die sich ihrer Subjektivität bewusst sind, schon. Für mich als Anwender zählen letztlich die Ergebnisse mehr als aufwendige Tests. Die beste Kamera ist die, welche man dabei hat. Nach diesem Motto drehte ich die folgenden beiden kurzen Filmchen mit meinem Windows Phone Nokia Lumia 930.

Nach dieser praktischen Einleitung nun einige Bemerkungen zum Lumia 930: Die Eigenschaften des Nokia Lumia 930 als Telefon sind mir in diesem Bericht ziemlich unwichtig. Interessant Lumia sw-2ist es hier für mich wegen seiner Fähigkeiten als Videokamera. Die 20-Megapixel-Kamera mit einem 1/2,5 großem Sensor und Carl-Zeiss-Optik mit 26mm und einer Lichtstärke von 2,4 geben schon eine Grundlage für fotografische Aufgaben. Am wichtigsten die Frage: Kann man mit so einem Gerät tatsächlich Filme machen, die über den reinen Erinnerungswert hinaus-reichen? Aus meinen Erfahrungen kann ich diese Frage tatsächlich bejahen. Es geht, wenn man gewisse Dinge beachtet.

Erstens ist trotz des eingebauten Bildstabilisators im Lumia, der seinen Job recht gut erledigt, eine ruhige Haltung das A und O der Aufnahmen. Nun wird man in der Regel kein Stativ mit schnurstativ sw-1sich herumtragen, wenn man schon mit dem kleinen Smartphone filmt. Hier leistet ein Schnurstativ wertvolle Hilfe. Deutlich sieht man dies an den Schwenk am Anfang des Bayernfilms. Ich verwendete hier das billige Somikon Seilstativ, das für rund 5 Euro zu kaufen ist zusammen mit einer ebenso preiswerten Smartphonehalterung.

Die Funktion des Schnurstativs ist einfach: Am unteren Ende kann man mittels eines 3-Wege-Schalters ein Stahlseil mit einem Fußteil herausziehen. Man tritt auf das Fußende, stellt die gewünschte Seillänge ein und zieht die Kamera nach oben. Wenn man dann noch die Arme am Oberkörper abstützt, erreicht man eine recht stabile Kamerahaltung.

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(Foto aus der Werbung http://www.somikon.de/Schnurstativ-NX-4070-919.shtml)

Ein kritischer Punkt beim Filmen mit diesem Smartphone ist der Autofokus. Eigentlich funktioniert er sehr gut, zumindest beim Fotografieren. Bei der Videoaufnahme neigt er allerdings ab und zu zum Neufokussieren. Das macht sich unangenehm bemerkbar, man sieht es gelgentlich in den ersten beiden Filmen. Ich habe mir deshalb vorgenommen, zukünftig nicht nur die Belichtung und ggf. den Weißabgleich, sondern auch die Entfernung manuell einzustellen. Das ist ein wenig fizzelig mit den Einstellungen, beim Iphone mit der Software Filmic Pro scheint mir das wesentlich einfacher.

Zum Abschluss noch ein Film, den ich mit dem Lumia über einen Kurztrip nach Berlin drehte:

Hier noch die Daten des Smartphones:Lumia sw-1

Nokia Lumia 930
Hauptkamera: Sensorgröße 1/2,5 Zoll
Nennauflösung im Format 4:3 / 16:9:  19 / 16 Megapixel
Frontkamera: Nennauflösung 1,2 Megapixel
Brennweite (KB, 16:9) / Blende 26 mm/f2,4
dedizierte Kamerataste ja
Fotolicht Dual-LED-Blitzlicht
Bildstabilisator optisch
Autofokus ja
Selbstauslöser ja
Belichtungskorrektur ja
man. Einstellung von ISO / Weißabgleich / Schärfe / Kontrast /
Farbsättigung ja / ja / nein / nein / nein
HDR-Aufnahme nein
Panorama-Aufnahme nein
Serienbild-Aufnahem ja
Geo-Tag ja
Farbeffekte ja
Auslösen oer Sprachbefehl nein
Makro-Modus ja
Videoaufnahme: maximale Auflösung 1920 x 1080 Pixel

(Quelle: http://www.connect.de/testbericht/nokia-lumia-930-kamera-test-2159747-2688.html)

48 Hours in Cairo


Der Film entstand während 48 Stunden in Kairo. Vielen Dank an Mohamed Shehata und Gebril Khatab; sie führten  Antje und mich durch diese Stadt und zeigten uns viele schöne Plätze.

Geschnitten und Color Grading mit Edius 8.3 unter Verwendung diverser LUTs.

Musik von de.audionetwork.com
„Kasbah Nightlife“
Dank an Lincoln Grounds / Michael Pearse

Mehr: vimeo.com/149680671

Strolling around Cairo. Thanks to Mohamed Shehata and Gebril Khatab; they guided Antje and me through this city and showed us wonderful places there.

Music from de.audionetwork.com
„Kasbah Nightlife“
Thanks to Lincoln Grounds / Michael Pearse

Watch more: vimeo.com/149680671

Burgund – ein Film im Look alter 16mm-Aufnahmen


Oftmals, wenn wir an Filme im Format 4: 3 denken, erinnern wir uns an alte Standard-Definition-Videos. Allerdings kann das 1,33-Verhältnis auch eine stilistische Wahl sein. Ich drehte den Film komplett mit einem 1.8/50mm-Objektiv an der Sony NEX-VG 10. Für mich besteht ein großer Teil der Schönheit von Burgund in den Kleinigkeiten, den Bagatellen. Das wollte ich in diesem Film zeigen.

Der engere Rahmen des 1.33-Seitenverhältnisses unterstreicht die Bedeutung von Details mehr als in dem Breitformat von 16:9. Dazu versuchte ich bei diesem Film, einen authentischen Look im Stil alter 16mm-Filmaufnahmen zu erzeugen.

Ich habe die Aufnahmen meiner Sony NEX-VG 10 benutzt und die Möglichkeiten von Edius 8 angewendet. Zuerst habe ich mit Photoshop eine Maske für das Seitenverhältnis von 1,33 gemacht, dann eine neue Ebene eines 16mm-Films über das Filmmaterial gelegt und die Farben des Videos mit ein wenig Color Grading an Kodakfilme angepasst. Zum Vergleich hier der Link zum Originalfilm mit digitalem Look: https://vimeo.com/136421374

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Often when we think of 4: 3 movies, we remember old standard definition videos. However, the 1.33 ratio can also be a stylistic choice.  I shot the film entirely with a 1.8/50mm-lens on the Sony NEX-VG 10. For me the beauty of Burgundy are the little things, the bagatelles. This I want to show in that film. The narrow aspect ratio emphasizes the importance of the details more than the 16:9-format.

I tried to create an authentic movie look at this video. I’ve used the recordings of my Sony NEX-VG 10 and applied the possibilities of Edius 8. First I made a mask for the aspect ratio of 1.33 with Photoshop, then placed a new layer of a 16mm film over the footage and adjusted the colors of the video with a little color grading like Kodak films. For comparison here is the link to the original film with a digital look: https://vimeo.com/136421374

Florenz


Ein Tag in Florenz mit der Musik von Sergey Cheremisinov. Es gibt Millionen von Videos über Florenz. Und ich kenne viele wunderbare Filme über diese Stadt gefilmt in 4K und unter Einsatz von Drohnen, Gimbals und all den schönen Sachen, die ich nicht habe. Ich bin mir bewusst, dass ich damit nicht konkurrieren kann. Deshalb machte ich dieses Video in einer ganz anderen Weise.

Die Aufnahmen wurden mit einer Olympus Pen E-PL1 gemacht, nicht mit einer Filmkamera. Indem ich mit verschiedenen Effektmasken das Rohmaterial veränderte, entsteht der Eindruck alter Aufnahmen auf analogem Filmmaterial.

Danke an Ephemeralfilm für die freundliche Erlaubnis, das Filmmaterial für den Vor- und Abspann zu nutzen.

Wenn Sie lieber konventionelle, schöne Bilder sehen wollen, werfen Sie einen Blick auf meine Diashow von Florenz: https://vimeo.com/37768066

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A day in Florence featuring the music of Sergey Cheremisinov. There are millions of videos about Florence. And I know lots of wonderful films about this city captured in 4K, by using drones and gimbals and all the other stuff that I don’t have . I’m well aware that I can’t compete against that. So I made this video from a different approach.

Footage has been shot with Olympus Pen E-PL 1, not with a film camera. I gave the video a vintage look by changing the aspect ratio, grading and some layers which simulate an analogue footage. Anything was edited with Edius 8.

Thanks to Ephemeralfilm for the friendly permission to use footage of the film leaders.

But if you rather like decent, nice pics instead of this stuff, please have a look to my slideshow of Florence: vimeo.com/37768066

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“


Wo ist das Glück, das Goethe hier in seinen „Erinnerungen“ anspricht? Ist es in Namibia, in Island, in Jordanien – oder sonst wo auf dieser Erde? Oft empfindet man es auf jeden Fall an einem weit entfernten Ort. Hier und jetzt ist ja der Ort mit seinem Alltag, der doch mancherlei Sorgen mit sich bringt.

Goethe setzt dem sein bekanntes Wort entgegen: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“. Es kommt nicht darauf, weit weg zu fahren, sondern zu lernen, das Glück zu ergreifen im Hier und Jetzt. Es hilft, wenn man sich klar macht, dass Glück oft gar nicht an äußere Umstände gebunden ist, sondern auch eine Frage der inneren Haltung ist.

In diesem Sinn sind diese Bilder aus dem vertrauten Umland zu sehen.

Glück braucht nicht unbedingt die weiten Reisen – auch wenn ich sie nicht missen möchte, denn sie erweitern schon ungemein den Blickwinkel. Aber es ist auch schön zu versuchen, Vertrautes, Gewohntes mit fremden Augen zu sehen – und so wird der heimische Wald eben auch mal zum „Swabian Rainforest“, dem Regenwald, den man sonst eher in fremden Erdteilen verortet.

Sweet Melancholy – ein Test meiner neuen Sony NEX 7/A review of my new Sony NEX 7


Dieses Video erzählt keine Geschichte. Ich wollte damit nur die Fähigkeiten meiner neuen Kamera testen – die Sony NEX 7. Ich habe meine alte NEX-VG 10 mit dem SEL 18200 verkauft und kaufte die kleine Kamera in der Bucht zu einem überraschend günstigen Preis. Ich wollte eine kleine, handliche Kamera, die schöne Bilder und Videos produziert. Dieses Video ist mein erster Versuch, einige Aufnahmen mit der Neuen zu schießen.

Das Ergebnis in meiner Einschätzung: Die NEX 7 ist eine wunderschön gestaltetete High-End-Kamera mit einem tollen CMOS-Sensor. Es ist eine spiegellose Kamera mit einem Metallkörper, die für Enthusiasten entwickelt wurde. Sie vereint fortschrittliche Technologie mit der Seriosität einer professionellen DSLR. Wenn man die NEX 7 anfasst, fühlt man Metall, schwarz lackiert, nicht lackiertem Kunststoff. Dies ist einer der Gründe, warum ich das ältere Modell wählte und nicht die neure Alpha 6000, die aus Verbundwerkstoffen hergestellt wird. Vermutlich ist der Autofocus der neueren Kamera besser, aber das schlagende Argument für mich als Videofilmer ist der Mikrofoneingang an der NEX 7.Nex 7-1

Die Kamera packt viele Funktionen in einem sehr kleinen Body. Und es sind nützliche Features, nicht Gimmicks. Für Run & Gun-Aufnahmen, Dokumentarfilm oder Nachrichten mit dem absoluten Minimum an Rigging – aber natürlich auch für Fotos -, macht es viel Spaß sie zu verwenden.

Das Sony E 16-50mm f / 3.5-5.6 OSS PZ   ist ein Pancake-Zoom-Objektiv für das Sony NEX-System (E-mount). Es ist eine extrem kleine Linse mit einem hochinteressanten Brennweitenbereich. Es bietet ein Äquivalent zu einem 24-75mm-Objektiv an einer Vollformatkamera.

Alles in dem Video wurde aus der Hand unter Benutzung des Suchers gedreht. Ich nutzte ausschließlich das SEL 1650-Kit-Objektiv und nach der Bearbeitung war ich doch sehr überrascht über die Qualität dieser Combo mit der NEX 7.

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This video doesn’t tell a story. I just wanted to test the abilities of my new camera – the Sony NEX 7. I sold my old NEX-VG 10 with the SEL and bought the small one as used gear at a surprisingly affordable price. I wanted a small, handy camera which produces fine pictures and videos. So this is my first attempt of shooting some footage with it.

The result in my opinion: The NEX 7 is a beautifully designed high end mirrorless camera with an advanced CMOS sensor. It‘s a mirrorless camera with a metal body designed for pros and enthusiasts. It combines high advanced technology with the seriousness of a professional DSLR. When picking up the NEX 7 you feel cold steel painted black, not painted plastic. This ist one of the reasons why I choose the older model and not the Alpha 6000, being made of composite materials. The AF oft he modern type is better, but the crushing argument for me as a videographer is the microphon plug at the NEX 7.

The camera packs lots of features into a very small body, and they are useful features not gimmicks. For handheld run & gun documentary or news with the bare minimum of rigging, and for stills, it is so much fun to use.

The Sony E 16-50mm f/3.5-5.6 OSS PZ is a pancake zoom lens for the Sony NEX system (E-mount). It is an extremely small lens especially considering its highly interesting focal length range. It’s offering a field-of-view equivalent to „24-75mm“ on full format cameras.

Anything in the video was shot handheld with the camera held to my eye. I used the very small pancace SEL 1650 kit lense and after editing I was highly surprised about the quality of that combo with the NEX 7.

„Who wants to determine how something should look like?“


„Suddenly I was no more bound to any subjects, no rules, no guidelines – suddenly I was entirely free while painting. Commonly we are connected to conceivabilities how something should be. Who wants to determine how something should look like?“

A portrait of the artist Antje Korinek-Blessing

More: koblart.de

Zwischen Eis und heißen Quellen: Dr. Walter Korinek im Gespräch


Zwischen Eis und heißen Quellen: Dr. Walter Korinek im Gespräch

Kann man einen vielfältigen Künstler überhaupt zuordnen? Das ist die erste Frage die sich einem stellt, wenn man die Arbeit von Dr. Walter Korinek sieht. Der Erziehungswissenschaftler ist nicht nur Lehrer, Schulleiter und angehender journalist, sondern auch leidenschaftlicher Filmemacher. In seinen Videos berichtet er von einigen Reisen quer über den Globus und beeindruckt mit bildgewaltigen Aufnahmen.

So zeigt er z.B. die heißen Quellen Islands, oder berichtet von seiner Reise ins Königreich Jordanien.
Auf seinem Weg verbessert er die Welt im kleinen, wie mit seinem „Little Bugs“ Hilfsprojekt. In einem Gespräch haben wir mehr über Walter erfahren:

Wie sind Sie dazu gekommen, Videos zu drehen?
Neben meiner beruflichen Ausbildung und Tätigkeit als Lehrer, Schulleiter und Erziehungswissenschaftler faszinierte mich seit meinem 16. Lebensjahr die Fotografie.
2010 entdeckte ich für mich die Welt der bewegten Bilder und begann Videos zu filmen und zu schneiden.

Wie sind Sie auf MAGIX Video Pro X gekommen und was gefällt Ihnen besonders daran?
Zu Beginn meiner Filmerei suchte ich nach einem Schnittprogramm, das einfach zu bedienen ist, aber trotzdem nach und nach viele Möglichkeiten bietet. Nach allerlei Herumprobieren und Tests fand ich das optimale Programm für meine Bedürfnisse: MAGIX Video Deluxe 17. Besonders gefällt mir an den Pro-Produkten die 3-Wege-Farbkorrektur, der Audioteil und das Mercalli-Plugin.

In Ihren Reportagen, als auch Reisevideos fällt der Schwerpunkt Historik direkt ins Auge. Woher haben Sie dieses lebhafte Interesse an Geschichte?
Nun, das hängt sicher mit meinem Beruf als Lehrer und Schulleiter zusammen. Ursprünglich habe ich tatsächlich Geschichte studiert und mich intensiv mit dem Mittelalter und der Neueren Geschichte des 20. Jahrhunderts befasst. In all diesen Bereichen geht es mehr oder weniger um Geschichten über Menschen.

Wie gehen Sie bei der Videobearbeitung vor und was würden Sie Anfängern empfehlen?
Grundsätzlich heißt es auch bei der Videographie wie wohl überall: Mit einfachen Dingen beginnen und sich langsam und stetig verbessern. “Still learning every day!” Wichtig ist es, sich nicht gleich in Spielereien zu verheddern, sondern erst einmal einen stimmigen Handlungsablauf, eine Geschichte, schnitttechnisch zu schaffen.

Wie sieht es mit zukünftigen Projekten bei Ihnen aus?
Im Frühjahr plane ich unter dem Arbeitstitel “Vom Turnschuh zum Kampfstiefel” eine journalistische Arbeit. Dabei möchte ich dokumentieren, wie sich die ersten 72 Stunden im Leben eines jungen Menschen darstellen, der sich als Offiziersanwärter zur Bundeswehr gemeldet hat.

Seid ihr bereit selbst loszulegen? Dann schaut doch zunächst auf Walters Webseite vorbei!

AUTOR

Leonard ist leidenschaftlicher Musiker, Poetry Slammer sowie Schauspieler.Das ursprüngliche Nordlicht ist seit 2014 eine Teilmenge des Socialmediateams. Er engagiert sich gerne sozial und veranstaltet regelmäßig Improvisationsschauspiel-Workshops für Jugendliche.Desweiteren ist er Serienjunkie und pokert gerne.
Quelle: http://magazine.magix.com/de/zwischen-eis-und-heissen-quellen-dr-walter-korinek-im-gespraech/

Mit der Panasonic HC-X 909 in Namibia


Antje Korinek-BlessingDie Aufnahmen für unseren Namibia-Film drehte ich mit der Panasonic HC-X 909. Lassen Sie mich vor diesem Hintergrund vorab die Frage stellen: Ist dieser Camcorder eine professionelle Kamera? Sicher kann man dies mit einem klaren Nein beantworten, wenn man Kriterien anlegt, die üblicherweise an solche Ausrüstung gestellt werden. Fragt man jedoch, ob man mit der Panasonic HC-X 909 professionell arbeiten kann, kann man dies mit wenigen Ausnahmen mit einem Ja beantworten. Fragen wir uns: Was heißt denn professionelles Arbeiten? Für mich heißt das: Unter gegebenen Umständen mit der angepassten Ausrüstung das bestmögliche Resultat erzielen — und so gesehen war die Wahl dieser Kamera zur Herstellung dieses Films absolut überzeugend!

 Dies will ich im Folgenden kurz begründen:

  • Das lichtstarke und sehr scharfe Leica-Objektiv mit f/1,5 bei Offenblende und einer Brennweite von 29-368 mm genügt in den meisten Fällen den Ansprüchen für Reisefilme. Lediglich bei einigen wenigen Tieraufnahmen hätte ich mir ein längeres Tele gewünscht. Ich versuchte den Mangel mit dem   „Intelligenten Zoom“ auszugleichen. Entgegen der Auffassung mancher Tester konnte mich diese Spezialform eines digitalen Zooms, bei dem die nicht benötigten Randzonen des Sensors benützt werden,  nicht überzeugen. Die Aufnahmen waren doch relativ unscharf und können nur durch extremes Nachschärfen verwendet werden.Panasonic-3
  • Interessant war hingegen die hohe Lichtstärke, die in Verbindung mit maximaler Telestellung und einem ND8-Graufilter doch ein gewisses Bokeh durch Unschärfe im Hintergrund erzeugen konnte. Ich hatte abgesehen von Aufnahmen in der Dämmerung stets diesen Filter auf der Kamera.Panasonic-1
  • Absolut überzeugend war hingegen das Bildstabilisierungssystem Hybrid OIS+ mit seiner kombinierten optischen und die elektronische Stabilisierung. Damit korrigiert es ungewollte Bewegungen auf fünf Achsen. Gerade bei Reisefilmen, wenn es darauf ankommt, rasch aufnahmebereit zu sein und vielleicht die Situation der Reisegruppe die Verwendung von Stativen oder anderen Hilfsmitteln nicht zulässt, war der Bildstabilisator immer verlässlich. So sind nahezu alle Aufnahmen des Films aus der Hand und nur ggf. mit Aufstützen entstanden.
  • Der bekannte kühle Bildcharakter der Panasonic HC-X 909 mit seiner leichten Überbetonung des Grünanteils gefiel mir speziell bei den „Colours of Africa“ nicht so sehr. Dies konnte ich jedoch leicht durch die Möglichkeiten meiner Bildbearbeitungssoftware Magix Video Pro X5 ausgleichen. Ich habe einfach für den ganzen Film den Farbcharakter etwas in Richtung rot verschoben und gleichzeitig den Kontrast ein wenig angehoben. Wie so oft bei der Bearbeitung ist auch hier wenig oft mehr.
  • Als sehr wichtig stellte sich heraus, dass ich in Namibia im Gegensatz zu früheren Projekten, nur im manuellen Modus aufgenommen habe. Weißlichtabgleich, Belichtung und Blende sind so an das Motiv perfekt anzupassen.
  • Alle Aufnahmen wurden im 50p-Format aufgenommen. Dies ermöglichte bei Bedarf in der Nachbearbeitung sehr leicht eine 2fache Zeitlupe.
  • Das wichtigste Kriterium für die Wahl der Panasonic HC-X 909 war jedoch ihre Kompaktheit und das geringe Gewicht. So ging die gesamte Ausrüstung in die kleine, unauffällige khakifarbene Kalahari Molopo K-41i Canvas. Ich hatte 4 Reserve-Akkus dabei, ein externes Ladegerät, Polfilter, ND8-Graufilter und das kleine Reisestativ Pronto von Cullmann (brauchbar, wenn kein Wind geht).Panasonic-2

 Überzeugen Sie sich nun selbst – viel Vergnügen beim Film!
http://vimeo.com/86042810

Namibia

 Mehr Informationen: http://www.koblfoto.com/namibia.htm

Kamera………………………………….. Panasonic HC-X909 (1080/50p)

Software ………………………………… Magix Video Pro X5

Location…………………………………. Namibia

Musik: …………………………………… Highland Musikarchiv

Take up your option! – Nütze Deine Chance!


Ich hatte die Gelegenheit in Kooperation mit der Firma „botek“ in Riederich/Deutschland ein Video zu drehen. Die kaufmännische Geschäftsführerin Frau Schur gibt darin Informationen über die berufliche Ausbildung im dualen System in unterschiedlichen Berufen. Das Video ist eine Hilfestellung für junge Leute bei der Berufswahl.

Take up your option! – Nütze Deine Chance!

I had the opportunity to make a video in cooperation with the respectable firm „botek“ in Riederich/Germany. Mrs. Schur, the CEO of the company, gives informations on dual vocational education and training in different professions. The video is an assistance for young people to choose their occupation.

Camera: ……… Sony NEX VG 10
Music: ………….. Kevin McLeod