Jordan – Some Memories In 4 ½ Minutes


Das ist ein kurzer, unterhaltsamer Film mit Material unserer Jordanienreise im Jahr 2013. Ich habe nur Filmmaterial verwendet, das noch nicht im „Jordanienfilm“ (https://vimeo.com/88746648) verarbeitet wurde.

A short entertaining edit of some footage I shot in Jordan during a brief visit in 2013. This is an additional edit of footage I didn’t use in the original film „Jordan“. Shot with the Sony NEX-VG 10/SEL 3.5-6.3/18-200mm and editet and graded with Edius 8.
Watch the original „Jordan“: vimeo.com/88746648
Filmed and edited by: Walter Korinek

 

„Wir kommen als Freunde“


Was lange währt, wird endlich … . Na, ja – ob der Film „gut“ geworden ist, möchte ich dem Urteil von Ihnen/Euch überlassen. Auf jeden Fall ist er nun nach über acht Monaten fertig. „Wir kommen als Freunde“ ist der Titel meiner Dokumentation über deutsche Einsatzkräfte von KFOR und EULEX im Kosovo. 

Zum Inhalt des Films:

Der Kosovo – seit dem Mittelalter ist dieser Landstrich immer wieder Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen und Kriege. Serben und Albaner kämpften um die Vorherrschaft, am 15. Juni 1389 fand hier unweit von Pristina die Schlacht auf dem Amselfeld statt. Die vereinigten Heere der christlichen Herrscher von Serbien und Bosnien standen dem osmanischen Heer unter Sultan Murad I. gegenüber. Die Schlacht endete ohne eindeutigen Sieger. Aber die Anführer beider Heere fielen im Kampf und bald wurden die realen Ereignisse Stoff für eine Legendenbildung, die bis heute in den Auseinandersetzungen auf dem Balkan eine Rolle spielen.

Zuletzt war der Kosovo Schauplatz eines der blutigsten Kapitel der Balkankriege in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. 1998 eskalierten die Auseinandersetzungen zwischen Serben und Albanern zu einem kriegerischen Konflikt.  Hunderttausende Einwohner des Kosovo waren auf der Flucht. Es wurden etwa 650 Ortschaften beschädigt oder zerstört, darunter historisch wertvolle Bausubstanz. Nach umfangreichen Recherchen des Humanitarian Law Centers – einer Nicht-Regierungsorganisation – kamen in den beiden Jahren 1998 und 1999 13.526 Albaner, Serben und andere ums Leben oder sind vermisst. Beendet wurde der Krieg durch eine Intervention der NATO unter Beteiligung der deutschen Bundeswehr, in der Serbien vor allem mit Luftangriffen zum Rückzug gezwungen werden sollte. Politisch war dieser Einsatz damals heftig umstritten, da er ohne formelles UNO-Mandat durchgeführt wurde. Die Gegner des Einsatzes warfen dem Bündnis einen Bruch des Völkerrechts vor, während die Befürworter, allen voran der damalige deutsche Außenminister Fischer auf die humanitäre Bedeutung der Intervention hinwiesen.

Nach der Beendigung der Kampfhandlungen wurde die Kosovo-Truppe, kurz KFOR (englisch Kosovo Force) als multinationale militärische Formation unter der Leitung der NATO in den Kosovo entsandt. Ihr obliegt es, gemäß der vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 10. Juni 1999 beschlossenen Resolution 1244 für ein sicheres Umfeld für die Rückkehr von Flüchtlingen zu sorgen. Sie bestand ursprünglich aus Kontingenten von über 40 Staaten und wies eine Truppenstärke von mehr als 50.000 Soldaten auf. Auch die Bundeswehr war von Anfang an mit verschiedenen starken Kontingenten an dieser Aktion beteiligt.

Ich hatte Gelegenheit, im Oktober 2015 das 42. Deutsche KFOR-Kontingent zu besuchen und mir einen Eindruck von der heutigen Wirkung dieses Einsatzes der Bundeswehr zu verschaffen. Davon handelt diese Dokumentation.

Die Woche im Kosovo hat mir deutlich vor Augen geführt, wie hilfreich dieser Auslandseinsatz der Bundeswehr und der anderen Hilfskräfte ist, um diesem Land und seinen Bewohnern die Chance zu geben, in Sicherheit die wirtschaftliche und soziale Befriedung und Entwicklung voran zu treiben.

Hier ein Link zu einem Printartikel über eine Übung der Einsatzkräfte

Getting closer: Mont-Sainte Odile


Der Mont-Sainte Odile, auf deutsch Odilienberg, wird der heilige Berg des Elsaß genannt.

Auf einem zur Rheinebene hin steil abfallenden Buntsandstein-Felsen befindet sich das Kloster der heiligen Odilia, der Schutzpatronin des Elsaß. Gegründet wurde das Kloster in der Merowingerzeit um das Jahr 700. Die Blütezeit des Klosters war im 12. Jahrhundert. Die damalige Äbtissin Herrad von Landsberg (1167-1195) schrieb das Buch „Hortus Deliciarum“, welches das Wissen der damaligen Zeit beinhaltete. Das Original verbrannte 1870 bei einer Belagerung Strasbourgs. Nach mehreren Plünderungen und Bränden wurde das Kloster Ende des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Die Kreuzkapelle, die Engelskapelle und die Odilienkapelle stammen noch aus dem 11./12. Jahrhundert.

Es streiten sich nicht die Religionen, es streiten sich die Menschen!


Prof. Dr. Andreas Holzem von der Universität Tübingen erklärt den Schülern der Auwiesenschule GWRS Neckartenzlingen​, warum Konflikte oft mit Religion begründet werden – und warum dies nicht stimmt. Denn: Es streiten sich nicht die Religionen, es streiten sich die Menschen!

Warum streiten Religionen?
Vortrag Prof. Dr. Andreas Holzem an der Auwiesenschule GWRS Neckartenzlingen am 8.3.2016

Andreas Holzem ist Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen.

Ägypten


Warum gibt es Mumien von Krokodilen? Was waren die Vorgänger der Pyramiden von Giseh? Wo wohnte Agatha Christie in Ägypten? – Diese Fragen und noch mehr beantwortet unser neuester Bericht über eine Reise im Februar 2015 nach Ägypten.

Gleichzeitig mit den Kulturdenkmälern zeigte sich uns die Problematik des Nahen Ostens. Wir hatten eine klassische Studienreise gebucht. Am Flughafen in Kairo schauten wir nach unserer Reisegruppe. Es stellte sich heraus, dass Antje und ich die einzigen Teilnehmer waren. Alle anderen hatten aus Sorge vor Anschlägen umgebucht oder die Reise storniert.

So kamen wir in den Genuss einer geradezu luxuriösen Betreueung: Wir und ein, manchmal auch zwei Reiseführer plus Fahrer. Unter diesen Bedingungen entstanden 21 Minuten Eindrücke von einigen der weltweit bedeutendsten Kulturdenkmälern: Die Pyramiden von Giseh und Sakkara, die Altstadt von Kairo, Oberägypten mit seinen Tempeln wie Philae, Kom Ombo, Edfu, Luxor mit seinem Markt und dem bekannten Tempeln von Karnak, die Nilkatarakte, ein nubisches Dorf und manches mehr.

21 minutes with impressions of some the worldwide most important heritages of the civilication in Egypt: the pyramids of Gizeh and Sakkara, the oldtown of Cairo, Templums of 25 Minuten Philae, Kom Ombo, Edfu, Karnak, Luxor with it’s market , the cataracts of the River Nile, a nubian village and more. Sorry to my international friends: preliminarily the video is only in German language. But in the medium run I will add English subtitles.

Zwischen Eis und heißen Quellen: Dr. Walter Korinek im Gespräch


Zwischen Eis und heißen Quellen: Dr. Walter Korinek im Gespräch

Kann man einen vielfältigen Künstler überhaupt zuordnen? Das ist die erste Frage die sich einem stellt, wenn man die Arbeit von Dr. Walter Korinek sieht. Der Erziehungswissenschaftler ist nicht nur Lehrer, Schulleiter und angehender journalist, sondern auch leidenschaftlicher Filmemacher. In seinen Videos berichtet er von einigen Reisen quer über den Globus und beeindruckt mit bildgewaltigen Aufnahmen.

So zeigt er z.B. die heißen Quellen Islands, oder berichtet von seiner Reise ins Königreich Jordanien.
Auf seinem Weg verbessert er die Welt im kleinen, wie mit seinem „Little Bugs“ Hilfsprojekt. In einem Gespräch haben wir mehr über Walter erfahren:

Wie sind Sie dazu gekommen, Videos zu drehen?
Neben meiner beruflichen Ausbildung und Tätigkeit als Lehrer, Schulleiter und Erziehungswissenschaftler faszinierte mich seit meinem 16. Lebensjahr die Fotografie.
2010 entdeckte ich für mich die Welt der bewegten Bilder und begann Videos zu filmen und zu schneiden.

Wie sind Sie auf MAGIX Video Pro X gekommen und was gefällt Ihnen besonders daran?
Zu Beginn meiner Filmerei suchte ich nach einem Schnittprogramm, das einfach zu bedienen ist, aber trotzdem nach und nach viele Möglichkeiten bietet. Nach allerlei Herumprobieren und Tests fand ich das optimale Programm für meine Bedürfnisse: MAGIX Video Deluxe 17. Besonders gefällt mir an den Pro-Produkten die 3-Wege-Farbkorrektur, der Audioteil und das Mercalli-Plugin.

In Ihren Reportagen, als auch Reisevideos fällt der Schwerpunkt Historik direkt ins Auge. Woher haben Sie dieses lebhafte Interesse an Geschichte?
Nun, das hängt sicher mit meinem Beruf als Lehrer und Schulleiter zusammen. Ursprünglich habe ich tatsächlich Geschichte studiert und mich intensiv mit dem Mittelalter und der Neueren Geschichte des 20. Jahrhunderts befasst. In all diesen Bereichen geht es mehr oder weniger um Geschichten über Menschen.

Wie gehen Sie bei der Videobearbeitung vor und was würden Sie Anfängern empfehlen?
Grundsätzlich heißt es auch bei der Videographie wie wohl überall: Mit einfachen Dingen beginnen und sich langsam und stetig verbessern. “Still learning every day!” Wichtig ist es, sich nicht gleich in Spielereien zu verheddern, sondern erst einmal einen stimmigen Handlungsablauf, eine Geschichte, schnitttechnisch zu schaffen.

Wie sieht es mit zukünftigen Projekten bei Ihnen aus?
Im Frühjahr plane ich unter dem Arbeitstitel “Vom Turnschuh zum Kampfstiefel” eine journalistische Arbeit. Dabei möchte ich dokumentieren, wie sich die ersten 72 Stunden im Leben eines jungen Menschen darstellen, der sich als Offiziersanwärter zur Bundeswehr gemeldet hat.

Seid ihr bereit selbst loszulegen? Dann schaut doch zunächst auf Walters Webseite vorbei!

AUTOR

Leonard ist leidenschaftlicher Musiker, Poetry Slammer sowie Schauspieler.Das ursprüngliche Nordlicht ist seit 2014 eine Teilmenge des Socialmediateams. Er engagiert sich gerne sozial und veranstaltet regelmäßig Improvisationsschauspiel-Workshops für Jugendliche.Desweiteren ist er Serienjunkie und pokert gerne.
Quelle: http://magazine.magix.com/de/zwischen-eis-und-heissen-quellen-dr-walter-korinek-im-gespraech/